Wettbewerbsfähigkeit Ungarn 2008

From Wiwiwiki.net
Revision as of 16:41, 1 June 2008 by Christian Stahlberg (talk | contribs) (Allgemeine und sektorale Faktoren)
Jump to navigationJump to search

Internationale Wettbewerbsfähigkeit

allgemeine Daten zu Ungarn

Flagge von Ungarn
Hauptstadt Budapest
Fläche 93.036.00km
Einwohnerzahl 10.038.000
BIP pro kopf 8000 US-$[1]
Bevölkerungsdichte 108 Einwohner/ Km
Arbeitslosenquote 7,3%[1]
Währung Forint (HUF)
EU- Beitritt 2004


Karte von Ungarn

Definition internationale Wettbewerbsfähigkeit

Eine einheitlich anerkannte Definition zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit gibt es nicht. Sehr viele wirtschaftliche Experten haben ihre eigenen Kriterien, um die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes zu bewerten. Somit braucht es mehr als nur eine bloße Analyse dieses Begriffes sondern Wettbewerbsfähigkeit ist auch davon abhängig, wie die einzelnen Nationen damit umgehen. Im Folgenden werden verschiedene Auffassungen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit dargestellt. Paul Krugman, einer der renommiertesten und bedeutendsten Ökonomen der Neuzeit behauptet, dass eine Wettbewerbsanalogie zwischen Unternehmen und Staat nicht existiert, denn um den Erfolg oder Verlust eines Unternehmens zu beurteilen nimmt man beispielsweise die Gewinn- und Verlustrechnung. Diese zeigt, ob das Unternehmen die Produktivität erhöhen kann und daher wettbewerbsfähig ist oder durch Unproduktivität das „Aus“ bevorsteht. Ein Staat wird bei einer schlechten Prognose nicht einfach verschwinden. Aber im gleichen Atemzug muss erwähnt werden, dass es einige Handlungs- und Entscheidungsmaxime gibt, die sich sowohl auf das Unternehmen als auch auf den Staat beziehen können, wie z.B. effiziente Mittelverwendung, Gewinnstreben oder wirtschaftliches Handeln.Dabei widerlegt er die angenommenen Thesen des Mythos vom globalen Wirtschaftskrieg. Er trifft die Annahme, dass die Leistungsfähigkeit im wirtschaftlichen Bereich einer Nation hauptsächlich von der inländischen Produktivität abhängig ist.

Dennoch spielen andere Einflussfaktoren eine enorme Rolle, welche die Wettbewerbsfähigkeit einer Nation ausmachen und mehr von dem Staat ausgehen anstatt von Unternehmen. Theoretiker trafen die Annahme, dass ökonomischer Wert nur von Unternehmen geschaffen wird. Es stimmt, dass Nationen keinen ökonomischen Wert erzeugen aber sie schaffen dafür eine Umwelt, die die unternehmerischen Aktivitäten fördert oder auch hindert. Somit leisten sie durchaus einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Wenn man z.B. das Thema Bildung untersucht stellt man fest, dass diese in den Aufgabenbereich des Staates fällt. Er fördert die Bildung und legt deren Richtlinien fest. Durch Bildung entstehen Fähigkeiten und das Wertesystem eines Staates kann durch qualifizierte und fördernde Ausbildung von jungen Mitarbeitern erhöht werden. Unternehmen müssen also die Konsequenzen aus der Bildungspolitik ihres Landes tragen. Andere Faktoren sind politische Stabilität, vorhandene Ressourcen oder Infrastruktur, deren Schaffung in den Aufgabenbereich des Staates fällt. Nicht nur Ressourcen spielen eine enorme Rolle sondern auch z.B. Erdbeben, Flutkatastrophen, Krankheiten oder Kriege. Nationen können versuchen, diese Gefahren durch evtl. Frühwarnsysteme einzudämmen oder Kriege zu vermeiden. Es wird deutlich, dass Länder ebenso Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit haben wie Unternehmen und somit die oben genannte These widerlegt ist. Wichtig ist, dass eine Umwelt einer Nation zur Wettbewerbsfähigkeit beiträgt und diese beeinflusst.

Mit Internationaler Wettbewerbsfähigkeit verbindet man zunächst etwas wirtschaftspolitisch Wünschenswertes. Im Volksmund versteht man darunter eine ausgeglichene Leistungsbilanz, sichere Arbeitsplätze und hohe Einkommen. Internationale Wettbewerbsfähigkeit wird gerade im Zuge der Globalisierung mehr und mehr zu einem inflationär gebrauchten Begriff. Jedoch wirft die Frage nach der Internationalen Wettbewerbsfähigkeit eines Landes Probleme auf, da bis heute keine Einigkeit über die Definition existiert. Grundlegend kann man zwischen 4 Konzepten unterscheiden. Die außenwirtschaftlich geprägten Ansätze („ability to sell“) gehen von der Fähigkeit aus, Produkte im internationalen Wettbewerb abzusetzen. Nach Bela Balassa’s Definition entspricht die Wettbewerbsfähigkeit einer Nation der Wettbewerbsfähigkeit aller Unternehmen im Land. Kritisch hierbei ist die Übertragung der betriebswirtschaftlichen Sichtweise auf Volkswirtschaften, da wesentliche Unterschiede zwischen Unternehmen und Volkswirtschaften herrschen. Desweiteren erfolgt in diesem Konzept die Betrachtung ergebnisorientiert, d.h. die Einflussgrößen und Gründe warum Produkte im internationalen Wettbewerb abgesetzt werden können werden vernachlässigt. Die Konzepte zur Realeinkommenserhöhung („ability to earn“) betrachten internationale Wettbewerbsfähigkeit als die Fähigkeit, einen hohen/steigenden Lebensstandard der Bevölkerung zu sichern. Die Wettbewerbsfähigkeit kann einerseits über eine Erhöhung der Arbeits- oder Kapitalproduktivität der in ihr angesiedelten Unternehmen und andererseits über die technologische Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Darunter versteht man die Nutzung des gesamten vorhandenen Wissens durch die Unternehmen sowie deren Fähigkeit zur Innovation. Jedoch wird der innovative Hochtechnologiebereich oft überschätzt, in der Realität hat dieser für die Wettbewerbsfähigkeit einer gesamten Volkswirtschaft eine eher geringe Bedeutung. Mit dem Konzept "ability to adjust" rückt die Anpassungsfähigkeit einer Volkswirtschaft in den Vordergrund. Die Zielsetzung ist parallel wie im vorigen Konzept ability to earn ein hoher/steigender Lebensstandard. Hinter diesem Konzept steckt die Idee, dass Flexibilität und Innovationsfähigkeit jedes einzelnen Unternehmens über den Erfolg einer Volkswirtschaft im internationalen Wettbewerb entscheiden. Um die Anpassungsgeschwindigkeit und –dynamik zu messen betrachtet man z.B. Faktorausstattung und ordnungspolitische Rahmenbedingungen. Diese Indikatoren sind jedoch oft qualitativer Natur und entziehen sich damit dem internationalen Vergleich. Trabold’s letztes Konzept „ability to attract“ fokussiert die Attraktivität eines Wirtschaftstandortes als wichtige Determinante für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Als Indikator zur Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit anhand der Investitionstätigkeit wird der Saldo der ausländischen Direktinvestition verwendet. Empirisch lässt sich jedoch kein Zusammenhang zwischen der Höhe des Saldos und der Wettbewerbsstärke nachweisen.

Einzelaufgaben

Sektorale Leistungsfähigkeit im Außenhandel

Ungarn liegt in Mittel Europa, in den Karpaten, Ungarn grenzt im Norden an die Slowakei, im Nordosten an die Ukraine, im Osten an Rumänien, im Süden an Serbien, Kroatien, Slowenien und im Westen an Österreich. Die Gesamtfläche von Ungarn erreicht nicht mal 100 000 Quadratkilometer. Durch die vielen direkten Nachbarländern, hat Ungarn eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich auf den Gütermarkt mit anderen Nationen auszutauschen. In den Folgenden Abbildungen kann man sehen in welchen Sektoren nach dem zweistelligen Harmonisierten System (HS 2) Ungarn den größten Ausfuhrüberschuss besitzt. Mit dem vierstelligen Harmonisierten System (HS 4) wird gezeigt, welche Güter in diesen Sektoren den größten Überschuss erzielen. Net Trade bedeutet der Nettohandel, angegeben in Millionen Euro. Das HS dient der Bezeichnung und Codierung der Waren.

Die Drei stärksten Sektoren nach dem Harmonisierten System 2 (gelb) und dem Harmonisierten System 4 (grün)[2]

HS 2 Bezeichnung Net Trade (in Mill. Euro)
84 Boiler, Maschinerie; Kernreaktoren, usw 4,119,433
HS 4 Bezeichnung Net Trade (in Mill. Euro)
84 07 Motoren, Erwiderung des Funken-Zündens oder

Drehung int. combust. Kolben

4,315,538
84 71 Automatische Datenarbeitsmaschinen; optischer Leser, usw 1,845,134
84 08 Diesel- oder Halbdieselmotoren 1,290,051


HS 2 Bezeichnung Net Trade (in Mill. Euro)
85 Elektrische, elektronische Ausrüstung 2,036,485
HS 4 Bezeichnung Net Trade (in Mill. Euro)
85 25 Fernsehkamera, Übertragung Apparat für den Sprechfunk 4,479,661
85 28 Fernsehempfänger (incl Video kontrolliert und Videokinoprojektoren) 2,450,251
85 44 Isolierte Leitung/Kabel 634,688


HS 2 Bezeichnung Net Trade (in Mill. Euro)
87 Fahrzeuge außer der Eisenbahn, Straßenbahn 1,288,727
HS 4 Bezeichnung Net Trade (in Mill. Euro)
87 03 Autos (incl. Kombiwagen) 609,181
87 08 Teile & Zugang von Kraftfahrzeugen 1,400,385
87 16 andere Fahrzeuge nicht mechanisch angetrieben 215,725

Die Beziehung Ungarns zu anderen Handelspartnern

Ungarn betreibt einen Intensiven Außenhandel mit Deutschland, Italien und Österreich. Als Handelspartner ist Deutschland, für die ungarischen Produkte, der wichtigste Absatzmarkt. In dem Bereich Elektrische, elektronische Ausrüstung sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien die wichtigsten Partner. In den Bereichen der Fahrzeuge außer der Eisenbahn, Straßenbahn sind Deutschland, Polen, Großbritannien und der Bereich Boiler, Maschinerie; Kernreaktoren, usw. wird vor allem an Deutschland, Spanien, Amerika geliefert. Man kann hier sehr gut sehen, dass Deutschland eine große Rolle als Handelspartner für Ungarn spielt. Diese gute Handelsbeziehung muss natürlich durch sehr gut gepflegte Kontakte vertieft und selbstverständlich auch verbessert werden. Dies ist nur dann möglich, wenn die Grenzen der beiden Staaten nicht allzu weit von einander getrennt sind. Ein reibungsloser Ablauf der Handelsbeziehungen wird ermöglicht, durch weniger Formalitäten und Zölle bei den Grenzwechseln. Die Geographische Nähe der beiden Ländern Deutschland und Ungarn ermöglicht auch reges Handeln, denn der Bürokratische Aufwand hält sich in Grenzen. Dies hat auch zur Schlussfolgerung, dass die größten Importgeschäfte ebenfalls mit Deutschland, Österreich und Italien vorgenommen werden. Auch im Handelsleben gilt das Prinzip des: „ Geben und nehmen“. Dies gilt natürlich auch für die Handelspartnern Polen, Frankreich und Spanien. Der Außenhandel mit Großbritannien und dem USA ist prozentual gesehen viel geringer als mit den direkten Nachbarländern. Dieser Effekt verdeutlicht die oben erwähnten Vorteile. Ungarns Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im Jahr 2006 112 920 Millionen US-Doller, der BIP pro Einwohner lag bei 11 216,60 U.S $. Auch Ungarn hat Probleme bei den Stattseinnahmen. Sie lagen im 2006 bei 40 436 Millionen US-Dollar und die Ausgaben lagen bei 49 787 Millionen US-Dollar.[3]


Ungarn bietet verschiedene Hauptanbauprodukte, z.B. Weizen, Mais, Sonnenblumen, Kartoffeln, Zuckerrüben. Bauxit, Steinkohle, Erdgas sind die Bodenschätze von Ungarn, die gefördert widr und damit andere Staaten angeboten werden kann. Diese Bodenschätze sind Lockmittel für Unternehmen, die ihre Hauptquartiert in Ungarn aufschlagen und die Produktivität des Landes vorantreiben. Dies führt zwangsläufig dazu, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies lässt sich aber nur schwer realisieren, denn Ungarn hat eine Einwohnerzahl von nur 9,93 Millionen und eine Wachstumsrate von -0,25 Prozent, bei einer Fläche von 93.0363 Quadratkilometer. Es leben somit 108 Einwohner pro Quadratkilometer. Arbeitsplätze schaffen zu wollen, heißt auch Arbeitskräfte dafür bereitstellen zu können. Ungarn hat zirka 7 Millionen Erwerbsfähige Einwohner, die nicht gerade für eine Standortattraktivität werben..[3]

Dynamische Analyse der Außenhandelsstruktur

Dynamische Analyse

Exporte von Ungarn -Dynamische Analyse- [4]

Dynamische Analyse

Die Dynamische Analyse gibt die Veränderung des Marktwachstums der Exporte im Vergleich zu dem relativen Marktanteil Ungarns seit den Jahr 2002 wieder.

Diese zeigt das Ungarn hauptsächlich in Industriesektoren exportiert. Der einzige landwirtschaftliche Sektor der Bedeutung für den Export für Ungarn hat, ist der Gartenbau. Jedoch fallen in diesen Bereich die Exporte wesentlich geringer aus als in der Industrieherstellung. Die höchsten Exporte in der Industrie entstanden dabei im Bereich der Herstellung von Kraftfahrzeugen, mit einem Gesamtexport von 9805,8 USD Millionen. Das entspricht einen Marktanteil von 11.06 % und einen Marktwachstum von 10,88 %. Ebenfalls hohe Exporte entstehen in der Herstellung von Fernsehapparaten, Radiogeräten und Telefone mit einen Export von 6274,7 USD Millionen. Dieses entspricht einen Weltexportanteil von 24 %. Jedoch ging der Export in den letzten 4 Jahren um 8% zurück.

Auffällig ist, dass sich die größte Anzahl der Exporte in „winners in declining sectors“ abläuft. Das bedeutet, dass die Exporte geringer sind als das durchschnittliche Marktwachstum, welches sich auf 16,5 beläuft. Und der relative Marktanteil der Branchen ist sehr hoch. Das geringe Marktwachstum deutet darauf hin, dass die Produkte schon einige Zeit auf den Markt sind und sich in der Reifephase befinden. Dadurch ist es sehr schwer den Marktanteil der jeweiligen Bereiche zu erhöhen. Hingegen spricht der relativ hohe Marktanteil der meisten Sektoren für attraktive Produkte und dadurch hohe Gewinne.

Nur einige wenige Unternehmensbereiche befinden sich im „Losers in growing“ Bereich. Die Unternehmen können dabei ein hohes Marktwachstum vorweisen jedoch einen geringen Marktanteil. Dies deutet darauf hin, dass die Unternehmen bzw. die Produkte sich in der Einführungsphase befinden.

Strukturelle Analyse

Exporte von Ungarn -Strukturelle Analyse- [4]

Strukturelle Analyse

Die Struktur des Außenhandels gibt das derzeitige Verhältnis vom Marktwachstum und den relativen Marktanteil wieder.

Auffällig bei der Struktur der Exporte Ungarns ist, dass die meisten Sektoren unterhalb des durchschnittlichen Marktwachs liegen. Selbst die Herstellung von Kraftfahrzeugen, in den die meisten Exporte entstehen, liegt bei einen Marktwachstum von 10,8 %. Dem zufolge entwickeln sich die Unternehmen Ungarns langsamer als die der Konkurrenz. Das einzige bedeutende Wachstum ist in der Herstellung von Radios und Fernseher zu verzeichnen. Hier liegt das Wachstum bei 24,13 % und damit deutlich über den Durchschnitt von 16,5%. Das heißt in diesen Bereich wachsen die Exporte schneller als die der Konkurrenz.

Zusammenfassung

Ungarn zeigt in den letzten Jahren in den meisten Bereichen eine starre und damit wenig dynamische Entwicklung. Die meisten Sektoren steigerten ihre Exporte zwar um etwa 10%, jedoch liegt das Marktwachstum bei 16,5 %. Das heißt die Konkurrenz entwickelte sich schneller und besser. Auch der Marktanteil ist relativ gering (1%)

Was sind die wichtigsten Erklärungsfaktoren?

Die Gründe für die relative undynamisch und damit nicht wettbewerbsfähige Entwicklung sind sowohl in der Ressourcenausstattung und Produktivitätsentwicklung zu finden.

Die Arbeitproduktivität wird allgemein angegeben durch das Verhältnis von produzierten Gütern und eingesetzten Produktionsfaktoren, in den Fall Arbeit.

In Ungarn zeigte sich in den letzten Jahren ein deutlicher Rückgang der Bevölkerung und damit auch der Person im erwerbsfähigen Alter. Aktuell kann Ungarn nur noch auf erwerbsfähige Personen von 6,9 Millionen [5] zurückgreifen. Damit stehen Ungarn im Vergleich zu anderen europäischen Staaten relativ wenige Arbeitskräfte zur Verfügung. Dadurch ist Ungarn auch nicht in der Lage einen hohen Output zu erzielen.

Unter Ressourcenausstattung auch (Faktorausstattung genannt) versteht man zum einen die Summe der Produktionsfaktoren Boden, Kapital und Arbeit die für die Herstellung der Güter vorhanden ist und zum anderen die natürlichen Ressourcen.

Ungarn bietet an natürlichen Ressourcen neben Braunkohle und Erdgas auch Bauxit.[6] An Produktionsfaktoren ist Ungarn schwach ausgestattet. Zum einen ist der Rückgang der Arbeitskräfte zu bemängeln, zum anderen gehört Ungarn mit einer Fläche von 93.036km² [7]auch zu den kleineren Ländern. Auch im Bereich des Humankapital weißt Ungarn im internationalen Vergleich eine unterdurchschnittliche Ausbildung auf. Welches sich in der kurzen Ausbildungszeit von 1,6 Jahren (Durchschnitt liegt bei 2,3) und der Berufsausbildungsquote von 69% zeigt [8]

Sektorale Standortattraktivität

Analyse der ausländischen Direktinvestitionen im Untersuchungland

Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind Investitionen im Ausland, mit dem Ziel langfristig Einfluss und Kontrolle auf die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens zu übernehmen. Als ADI zählen Beteiligungen von mehr als 10%. Portfolioinvestitionen im Ausland z.B. von Kleinanlegern zählen demzufolge nicht dazu. [9]

FDI können in Form von Kapitaltransfers zur Gründung eines Unternehmens im Ausland, Krediten an ausländische Tochtergesellschaften sowie Unternehmenskäufen und Zusammenschlüssen (M&A) auftreten. [10]

Es werden vier Motive der ADI unterschieden. In der Praxis treten diese jedoch meist vermischt auf und sind nicht offen erkennbar, da Investoren nicht verpflichtet sind, ihre Motive für ADI offenzulegen.

Das wichtigste Motiv für ADI ist die Strategie Market-seeking. Darunter versteht man absatzorientierte Motive um bestehende Marktanteile zu sichern und um neue Märkte zu erschließen. Gemäß der Theorie des Gravitationsmodells stellen die Größe und die Entfernung zwischen zwei Ländern die entscheidenden Determinanten für den Handel untereinander dar. Die Entfernung spielt besonders bei ADI von Entwicklungsländern aufgrund des relativ einfachen Marktzugangs und ähnlicher Marktgegebenheiten eine Rolle. Unternehmen aus entwickelten Ländern investieren oft um Handelshemmnisse zu umgehen oder hohe Transportkosten zu vermeiden. Kulturelle Gemeinsamkeiten zweier Länder können ebenfalls positiv auf ADI wirken.

BIP der EU27

Deutschland ist mit einem Investmentstock von 15348,2 Mio US$ (27,8% des gesamten Inward stock) in 2005 für Ungarn das wichtigste Quelland für ADI. Ungarn jedoch ist für Deutschland mit 16441,3 Mio US$ (1,8%) am gesamten Outward stock 2005 gerade mal auf Platz 13 der wichtigsten ADI Zielländer. Das ist zurückzuführen auf die unterschiedliche Größe ihrer Wirtschaftsleistung. Für Deutschland verhältnismäßig kleine ADI nach Ungarn sind für Ungarn im Verhältnis zum BIP relativ große ADI aus Deutschland. Da Ungarn weder mit einer besonders hohen Wirtschaftsleistung noch mit geringer Entfernung zu Deutschland auffällt, besagt die Theorie, dass ADI von Deutschland nach Ungarn unter dem market-seeking Motiv keine große Rolle spielen.

ADI können auf die Nutzung von Skaleneffekten und damit auf Steigerung der Effizienz oder auf die Nutzung komparativer Vorteile nach dem Ricardo-Modell ausgerichtet sein. Dieses Motiv hat hauptsächlich Kostensenkung zum Ziel und wird auch als Efficiency-seeking bezeichnet. Oft wird aus diesem Motiv in Entwicklungsländer investiert. Den komparativen Vorteil und damit den relativ billigen Produktionsfaktor stellt in vielen Fällen die Arbeit dar (geringes Lohnniveau). In Niedriglohnländern wie in China wird z.B. viel in produktionsintensive Branchen wie die Bekleidungsindustrie investiert. Das führt dazu, dass an den jeweils relativ günstigsten Standorten produziert wird. Weiterhin kommt es zu Käufergesteuerten (buyer-driven) z.B. Bekleidung, Schuhe, Möbel und Verkäufergesteuerten (producer-driven) Netzwerken z.B. Elektronik und Automobilbranche. Aufgrund des wesentlich geringeren Lohnniveaus ist Ungarn für Deutschland als Zielland für ADI aus efficiency-seeking Gesichtspunkten attraktiv. [11]

Die Erschließung und Sicherung der Rohstoffversorgung gilt als typisches Investitionsmotiv internationaler Unternehmen und wird als Resource-seeking bezeichnet. Unternehmen, die ADI aus diesem Motiv heraus vornehmen versuchen Rohstoffe billiger im Ausland zu beschaffen als dies im Heimatland möglich ist. Das kann zum einen durch Produktion der entsprechenden Güter in den gegründeten Tochtergesellschaften im Ausland geschehen oder durch Import der benötigten Rohstoffe in das Heimatland. Dies hängt von der jeweiligen Marktsituation und den vorherrschenden Handelshemmnissen ab. Typischerweise investieren Unternehmen aus dem primären Sektor in rohstoffreiche Länder auf der Suche nach natürlichen Ressourcen, wie z.B. Öl und Gas.

Unter Created asset-seeking versteht man Strategien, die darauf abzielen strategische Ressourcen des Auslandes zu nutzen und damit den Unternehmenswert zu steigern. Die investierenden Unternehmen versuchen sich mit ADI internationales Know How anzueignen. Dies geschieht in Form von Kooperationen z.B. mit wissenschaftlichen Einrichtungen, durch Investitionen in Hochtechnologieregionen, Joint Ventures, Unternehmensfusionen und -aufkäufe oder durch Gründung von Gemeinschaftsunternehmen. Als reines Direktinvestitionsmotiv ist diese Strategie relativ unbedeutend (14% der von UNCTAD befragten Unternehmen gaben dieses als Hauptmotiv an). Wesentlich öfter finden ADI aus einem Motivmix aus Market-seeking und Created asset-seeking statt. [12]

Sektoraler Wettbewerb um ausländische Direktinvestitionen

Allgemeiner Überblick über FDI in Ungarn

Als ausländische Direktinvestion, ADI (englisch: FDI, Foreign Direct Investment), versteht man die finanzielle Beteiligung eines Investors an einem Unternehmen im Ausland. Diese sind dazu bestimmt, Unternehmensaktivitäten, -strategien und -führung zu kontrollieren und somit einen ständigen Einfluss auf die Geschäfte des Unternehmens zu haben. [13]

Im Jahre 2005 hatte Ungarn einen Gesamtzufluss an FDI (Inward Flow of FDI) von 7,605 Milliarden US Dollar zu verzeichnen. Der inländische Bestand an FDI (Inward Stock of FDI) betrug im selben Jahr 55,276 Milliarden US Dollar, wodurch Ungarn weltweit auf Platz 28 liegt. 2003 betrug der inländische Bestand an FDI 41,844 Milliarden US Dollar. Das entspricht im Vergleich zum Jahr 2005 einer Steigerung von gut 25 %. Die durchschnittliche Veränderung des Bestandes an FDI seit 2003 beläuft sich auf 14,9 Prozent.[14] Wenn man den Bestand an FDI ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt setzt kommt man auf 49%. Der Bestand an FDI wären also gemessen an den Zahlen ca. die Hälfte des gesamten BIP von Ungarn. Somit sind ausländische Direktinvestitionen lebensnotwendig für Ungarn und seine Wirtschaft.

Sektoren mit hoher Standortattraktivität

Im Folgenden werden verschiedene Sektoren näher analysiert, bei denen Ungarn eine hohe Standortattraktivität aufweist. Eine hohe Standortattraktivität zeichnet sich dadurch aus, wie viele FDI in diesem Land getätigt werden. Je höher die Zuflüsse an FDI (Inward Flow of FDI) in den einzelnen Sektoren, desto höher die Attraktivität. Selbiges gilt neben dem Zufluss von FDI auch für den Bestand (Inward Stock of FDI). Bei der Analyse wird Ungarn einerseits mit den 2 stärksten Hauptwettbewerbsländern weltweit um diese FDI verglichen andererseits soll ein Vergleich mit 2 ausgewählten Nachbarstaaten vollzogen werden. Da Ungarn auf Grund fehlender wirtschaftlicher Stärke sich mit den großen Nationen kaum messen kann, erscheint ein zusätzlicher Vergleich mit diesen beiden Nachbarn (Rumänien und Österreich) durchaus sinnvoll.


Bei folgenden Sektoren verzeichnet Ungarn einen hohen Zufluss an FDI:[14]


  • Elektronische Ausrüstung
Land Ungarn USA China Rumänien Österreich
Zufluss an FDI (in Mio. USD) 845 15476 8164,7 100,2 181,6
Rang (weltweit) 9 1 2 14 13
*Daten stammen aus dem Jahr 2005 (keine aktuelleren Zahlen verfügbar)
Quelle: Investment Map


  • Kraftfahrzeuge und andere Transportmittel


Land Ungarn China Deutschland Rumänien Österreich
Zufluss an FDI (in Mio. USD) 464,3 2805,2 1595,9 156,6 -206,4
Rang (weltweit) 8 1 2 11 25
*Daten stammen aus dem Jahr 2005 (keine aktuelleren Zahlen verfügbar)
Quelle: Investment Map


  • Kohle, Erdöl und Kernbrennstoff
Land Ungarn Saudi-Arabien Litauen Rumänien Österreich
Zufluss an FDI (in Mio. USD) 289,4 2001 827,4 162,9 17,4
Rang (weltweit) 5 1 2 8 15
*Daten stammen aus dem Jahr 2005 (keine aktuelleren Zahlen verfügbar)
Quelle: Investment Map


Mit einem hohen Zufluss von FDI im Sekundärsektor (50 % der Gesamtzuflüsse), welcher für die Verarbeitung von Rohstoffen zuständig ist, schafft es Ungarn auch international wettbewerbsfähig zu sein. Eine enorme Standortattraktivität zeichnet sich in der Herstellung von Kraftfahrzeugen ab. Hier betrug der Zufluss 0,464 Mrd. USD und stellt damit seine Nachbarländer in den Schatten. Ungarn hat eine lange Tradition in der Fahrzeugherstellung. Ein Drittel der Gesamtzuflüsse kommen dabei aus Deutschland. Die Vorzeige-Fabrik des Landes ist das Audi-Werk in Györ. [15] Durch ein hohes Aufkommen von Ressourcen wie Kohle und Erdöl schaftt es Ungarn in diesem Bereich, eine Menge FDI zu ziehen. Absolutes Steckenpferd Ungarns ist aber der Bereich elektronische Ausrüstung. Hier schafft es Ungarn auf europäischer Ebene hinter Frankreich die zweitmeisten FDI mit 0,845 Mrd. USD (fast doppelt so viele wie in der Automobilindustrie) zu ziehen. Wie man sieht, ist Ungarn bezogen auf den Sekundärsektor durchaus konkurrenzfähig, in Europa gilt man schon lange als aufstrebende Nation. [16] Rumänien und Österreich spielen hier nur eine untergeordnete Rolle. Diese Länder besitzen zwar in anderen Sektoren Vorteile, können aber weder bei der Fahrzeugherstellung noch bei der Erzeugung elktronischer Güter mithalten.

Die Faktoren welche diesen Vorsprung begründen werden später noch erläutert.

Der Tertiärsektor im Vergleich zum Sekundärsektor

Bei folgenden Sektoren (Tertiärsektor) verzeichnet Ungarn einen hohen Zufluss an FDI:[14]

  • Geschäftsaktivitäten
  • Finanzen
  • Groß- und Einzelhandel
Tertiärsektor (2005) (in Mio. USD) Zufluss an FDI Bestand an FDI Rang (weltweit) (Zufluss an FDI) Rang (weltweit) (Bestand an FDI)
Geschäftsaktivitäten 2817 9910,4 11 11
Fianzen 872 5671,9 25 25
Groß- und Einzelhandel 737,4 6442,7 21 19


Es ist zu erkennen, dass Ungarn im Tertiärsektor (Dienstleistungssektor) durchaus einen hohen Bestand und Zufluss an FDI hat. Wie man sieht, übertrifft der Bereich Geschäftstätigkeiten die Sekundärsektoren bei Weitem. Er ist sogar der Sektor in dem die meisten FDI getätigt wurden mit 2,894 Mrd. USD. Dennoch sind die Ränge (weltweit) die Ungarn mit seinem Tertiärsektor im Vergleich zum Sekundärsektor zu verzeichnen hat eher mäßig und schafft es nicht unter die "Top-Ten" zu gelangen. Ungarn liegt dort eher im Mittelfeld, bei den Sekundärsektoren jedoch stets unter den besten zehn Nationen. Das ist so, weil das Land über eine reiche Anzahl an Rohstoffen verfügt, die die Verarbeitung erleichtern. Ungarn ist stärker in der Produktion von technischen Erzeugnissen, hat bei Dienstleistungen und im Finanzbereich durchaus " Luft nach oben ".

Allgemeine und sektorale Faktoren

Man unterscheidet zwischen allgemeinen und sektoralen Faktoren. Die allgemeinen Faktoren beziehen sich auf die Gegebenheiten des Landes wie z.B. Politische Stabilität, Größe, Fläche, Einwohnerzahl und Bildungssystem. Als sektorale Faktoren werden die Sektoren bezeichnet, welche die einzelnen Sektoren des Landes prägen. Hierzu zählen Vorhandensein von Ressourcen, Infrastruktur und Produktionsbedingungen.

Der Grund für die hohe Attraktivität des Landes, im verarbeitenden Gewerbe viele Investoren anzulocken, sind die geringen Lohnkosten. Mit einem durchschnittlichen Bruttolohn von ca. EUR 724 / Monat liegt die Bezahlung im europäisches Vergleich unter dem Normalniveau. Ein gesetzlicher Mindestlohn von ca. 245 Euro im Monat macht es ausländischen Investoren schmackhaft, in dieser Branche zu investieren. [17] Der Körperschaftsteuersatz beträgt lediglich 16% und ist damit in der Eurozone der geringste von allen. Wie schon erwähnt zeichnet sich Ungarn durch sehr geringe Produktionskosten aus. Im Vergleich zu Österreich beträgt das Lohnniveau in Ungarn nur 22% (gemessen an Österreich). Die Lohnstückkosten betragen 40% des österreichischen Niveaus. [18] Das macht ein Investieren in Ungarn um ein vielfaches attraktiver (efficiency - seeking). Viele Ressourcen machen das Land attraktiv und stärken den sekundären Sektor (resource - seeking). Der Rückstand Ungarns zu seinen Konkurrenten besteht durch folgende Faktoren: Die Infrasruktur ist ausbaufähig. Lediglich 700 km beträgt die Länge des Autobahnnetzes. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 12.500 km. Deutschland ist zwar 4 mal so groß wie Ungarn aber hat trotzdem eine weitaus bessere Infrastruktur. [19] (sektorale Faktoren).

Ein weiterer Nachteil ist die geographische Lage (allgemeiner Faktor). Ungarn verfügt über keinerlei Zugang zum Meer, ein Hafen ist nicht verfügbar. Die vielen Nachbarländer erleichtern jedoch den Handel. Es wird deutlich, dass Ungarn sowohl Vor- als auch Nachteile durch sektorale Faktoren entstehen.

Fazit

Abilities to sell and attract

Ungarn gilt als einer der attraktivsten Standorte Osteuropas mit enormen Zukunftspotential. Prognosen besagen für 2009 ein Wirtschaftswachstum von 4 % voraus. [20] Ungarn ist sehr stark im Bereich FDI und ist für Investoren sehr attraktiv ("abilities to attract"). Das liegt an den günstigen Rahmenbedingungen, die Ungarn auszeichnen (z.B. sehr niedrigen Körperschaftsteuersatz, geringe Arbeitslosenquote, niedrige Lohnstückkosten) Auch in den folgenden Jahren kann Ungarn wieder mit dem höchsten FDI Bestand pro Kopf im Vergleich zu seinen osteuropäischen Nachbarn aufwarten [21].


Literaturquellen

  • Bathelt, Harald und Glückler,Johannes;Wirtschaftsgeographie,2. Auflage UTB, 2002

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 AMECO-Datenbank,http://ec.europa.eu/economy_finance/indicators/annual_macro_economic_database/ameco_applet.htm 30.05.2008
  2. intracen(2006): http://www.intracen.org/countries/ 29.05.2008
  3. 3,0 3,1 intracen(2006): http://de.encarta.msn.com/fact_631504780/Ungarn.html/ 29.05.2008
  4. 4,0 4,1 intracen(2006): http://www.investmentmap.org/invmap/en/prioritySector.aspx?prg=0 21.05.2008
  5. AMECO-Datenbank,http://ec.europa.eu/economy_finance/indicators/annual_macro_economic_database/ameco_applet.htm 22.05.2008
  6. Europa-Infoshop (copyright 2000), http://www.europa-infoshop.de/Die_Union/Lander/Antragsteller/Ungarn/ungarn.html 22.05.2008
  7. Auswärtiges Amt (2008),Ungarn,http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Ungarn.html 22.05.2008
  8. www.bmbf.de/pub/20030916_eag_langfassung.pdf 29.05.2008
  9. UNCTAD (2002), Foreign Direct Investment (FDI), http://www.unctad.org/Templates/Page.asp?intItemID=3146&lang=1, 28.05.2008
  10. Bundeszentrale für politische Bildung (2006), ADI pro Jahr, http://www.bpb.de/wissen/VULE3D, 28.05.2008
  11. Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (2008), Ungarn: Arbeitsmarkt, http://ungarn.ahk.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wirtschaftsinfos/HU/Statistik/INFO_HU_Arbeitsmarkt.pdf, 28.05.2008
  12. UNCTAD (2006), World Investment Report 2006, http://www.unctad.org/en/docs/wir2006_en.pdf, 28.05.2008
  13. Bathelt, Harald und Glückler,Johannes;Wirtschaftsgeographie,2. Auflage UTB, 2002 , S.270
  14. 14,0 14,1 14,2 intracen (2006): http://www.investmentmap.org/invmap/en/prioritySector.aspx?prg=0
  15. Bundesagentur für Arbeit, Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), (2005), http://www.ba-auslandsvermittlung.de/lang_de/nn_3018/DE/LaenderEU/Ungarn/ungarn__node.html__nnn=true
  16. Hungarian Investment And Trade Development Agency , http://www.itdh.com/engine.aspx?page=Itdh_Foreign
  17. Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer, (2008), http://ungarn.ahk.de/wirtschaftsnachrichten/ungarischewirtschaft/
  18. DEFINANCE , http://www.definance.de/artikel_4695.html
  19. http://ungarn.ahk.de/wirtschaftsnachrichten/ungarischewirtschaft/
  20. http://www.ba-auslandsvermittlung.de/lang_de/nn_3018/DE/LaenderEU/Ungarn/ungarn__node.html__nnn=true
  21. http://www.itdh.com/engine.aspx?page=Itdh_Foreign

Weblinks

Qsicon inArbeit.png
Qsicon inArbeit.png
Dieser Artikel befindet sich derzeit im Review-Prozess. Sag auch dort deine Meinung und hilf mit, den Artikel zu verbessern!