Wettbewerbsfähigkeit Großbritannien 2008

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Gruppenaufgabe

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Ofizieller Name Vereinigtes Köngreich Großbritannien und Nordirland
Politische Union England, Schottland, Wales und Nordirland
Hauptstadt London
Einwohner 60,2Mio (Stand 2006) [1]
Landessprachen Egnlisch, Walisisch, Gälisch, Cornisch
Größe 243.000 km² [1]
Währung Pfund Sterling (£, GBP)
Bruttoinlandsprodukt 2.373 Mrd. USD[1]
BIP/Einwohner 39.213 USD[1]
Arbeitslosenquote 5,4 %[2]


Das Vereinigte Königreich (engl. United Kingdom), amtlicher Staatsname Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, wird umgangssprachlich auch Großbritannien genannt. Es ist der größte Inselstaat Europas und bildet mit seinen vier Teilstaaten England, Schottland, Wales und Nordirland eine politische Gemeinschaft. Mit 60,6 Mio. Einwohnern nimmt das Königreich in Europa den dritten Rang ein, wobei 50,4 Mio. in England leben. Die Arbeitslosenquote liegt mit 5,4% unter dem europäischen Durchschnitt von 7,2%. Großbritannien ist die fünftgrößte Wirtschaftskraft der Welt mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2.373 Mrd. USD. Nach Angaben der World Trade Organization (WTO) ist das Land weltweit der zweitgrößte Exporteur und der drittgrößte Importeur von kommerziellen Dienstleistungen. Im Güterbereich ist Großbritannien der siebtgrößte Exporteur und viertgrößte Importeur.


Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Vereinigten Königreichs bewerten zu können, muss zunächst der Begriff definiert werden. Die eindeutige Erklärung dieses Fachterminus erweist sich in der VWL jedoch als problematisch, da es in diesem Bereich unterschiedliche Definitionsversuche zu diesem Thema gibt. Das IMD World Competitiveness Yearbook und ein Artikel von Claudia Mitschke "Konzeptionen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit – Ein Überblick“ nutzen folgende Definitionen:

1. Verdichtete Definition des IMD World Competitiveness Yearbook:
Die Wettbewerbsfähigkeit analysiert, wie Länder die Gesamtheit ihrer Kompetenz lenken, um Wohlstand und Wertsteigerung zu erreichen.

2. Akademische Definition des IMD World Competitiveness Yearbook:
Der Wettbewerb unter den Nationen ist ein Bereich der Wirtschaftstheorie. Dieser analysiert wichtige Faktoren und Methoden, welche ein geeignetes Umfeld für die Erhöhung des Wohlstands der Bevölkerung sowie die Wertsteigerung der Unternehmen schaffen beziehungsweise diese beizubehalten.

Ein weiterer Ansatz die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu definieren, wurde von Claudia Mitschke in ihrem Artikel „Konzeptionen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit – Ein Überblick“ verfasst. In diesem Artikel wird der Begriff in vier Konzepte unterteilt:

  • "ability to sell"
  • "ability to earn"
  • "ability to adjust"
  • "ability to attract"

Die "ability to sell" ist ein Konzept, das nach Bela Balassas die außenwirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit beschreibt. Dieser Ansatz beinhaltet drei Implikationen:

  • die Wettbewerbsfähigkeit einer Nation entspricht der Wettbewerbsfähigkeit aller Unternehmen eines Landes,[3]
  • die Konkurrenzfähigkeit einer Nation wird als die Fähigkeit interpretiert, Produkte auf Auslandsmärkten zu verkaufen,[3]
  • die Wettbewerbsposition erfolgt nicht zeitpunktorientiert, sondern vergleicht die Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit im Zeitablauf.[3]

Die Wettbewerbsposition ist in zwei Komponenten unterteilt: Preiswettbewerbsfähigkeit und Nichtpreiswettbewerbsfähigkeit.
Die Preiswettbewerbsfähigkeit misst die Attraktivität der Güter über den Preise. Zur Messung der Nichtpreiswettbewerbsfähigkeit werden qualitative Aspekte, wie Haltbarkeit oder Service, zur Wertung eingesetzt.
Als ein weiteres Konzept fließt in die Definiton zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit die "ability to earn" ein. Diese gibt die Fähigkeit eines Landes an, ein möglichst hohes Realeinkommen zu erzielen, durch das ein hoher Lebensstandard generiert werden kann. Messbar wird diese Fähigkeit durch die Produktivität oder die technologische Wettbewerbsfähigkeit.
Die "ability to adjust" bezeichnet die dynamische Anpassungsfähigkeit von Volkswirtschaften. Auch hier spielt die Fähigkeit, ein hohes Realeinkommen zu generieren, eine entscheidende Rolle. Hinzu kommt die Entwicklung gegenüber den Konkurrenzländen. Dabei gilt: je schneller und effizienter sich das Land an ökonomische Gegebenheiten im Vergleich zur Konkurrenz anpasst, desto wettbewerbsfähiger ist es.
Das Konzept "ability to attract" wird als Standortattraktivität eines Landes gegenüber Investoren interpretiert. Zur Definiton dieser Standortattraktivität gibt es zwei unterschiedliche Meinungen. Einerseits werden die Attraktivität eines Wirtschaftsstandorts und die internationale Wettbewerbsfähigkeit als Synonyme verwendet. Andererseits wird die Attraktivität eines Wirtschaftsstandorts durch spezifische Rahmenbedingungen beurteilt.

Einzelaufgaben

Sektoralen Leistungsfähigkeit im Außenhandel

Die Klärung der sektoralen Leistungsfähigkeit des Außenhandels und somit auch das Vorhandenseins eines komparativen Vorteils Großbritanniens, verlangt die Untersuchung der Fähigkeit Großbritanniens im Vergleich zum Wettbewerb auf den weltweiten Gütermärkten. Hierbei wird die "Trade Competitiveness Map" (TCM) zu Hilfe genommen, um an die entsprechenden Daten zu gelangen. Warengüter werden hierbei durch das Harmonisierte System (HS) beschrieben. Es dient der Einteilung aller Güter in Gruppen.

Die drei wichtigsten Sektoren nach dem Harmonisierten System (HS)

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Quelle: ITC auf der Basis von UNCTAD/WTO.[4]

Um Aussagen über die Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens auf den Gütermärkten treffen zu können, werden zunächst die Ausfuhrüberschüsse (Export - Import) betrachtet. Im Jahr 2006 wies die Handelsbilanz Großbritanniens einen Außfuhrüberschuss von insgesamt -161.989.156 Tausend USD aus. Die drei Hauptsektoren Elektronikindustrie, pharmazeutische Produkte sowie Eisen- und Stahlindustrie sind sehr ausgewogen. Der Ausfuhrüberschuss der Elektronikindustrie nimmt 18,441% am Gesamtexport Großbritanniens teil und stellt den wichtigen Ausfuhrsektor dar. Bei Fernsehen, Kamera und Radio-Telephone gibt es einen großen Exportanteil mit 9,97% am Gesamtexport der Elektronikindustrie. Dies bedeutet, Fernsehen, Kamera und Radio-Telephone nehmen 50% der Export an der Elektronikindustrie ein. Bei dem Sektor 30 (pharmazeutische Produkte) gibt es eine ähnliche Situation wie im Sektor Elektronikindustrie. Der Ausfuhrüberschuss an diesem Sektor nimmt 5,494% am Gesamtexport Großbritanniens ein. Bei dem Medikament Mischgut gibt es ein größsten Export Anteil mit 4,827% am Gesamtexport der pharmazeutischen Produkte. Dies bedeutet, Medikament Mischgut nimmt 87,859% des Export der gesamten pharmazeutischen Produkte ein. Aus diesen zwei Sektoren können wir wissen, dass die Spezialisierung eine wichtige Rolle bei der weltweiten Konkurrenz spielt. Auf dem dritten Platz sind das Eisen- und Stahlindustrie. Die Ausfuhrüberschuss der Eisen- und der Stahlindustrie nimmt 2,124% am Gesamtexport Großbritanniens ein.

Die wichtigsten Außenhandelspartner Großbritanniens

All Land.jpg
Quelle: ITC auf der Basis von UNCTAD/WTO in 2006, in thousands USD.[5]

Frankreich, Irland und USA sind die wichtigsten Außenhandelspartner. Man macht deren Bedeutung für den Außenhandel am Umsatz zwischen den Ländern fest (Export + Import). Betrachtet man nun, die jeweils drei wichtigsten Außenhandelspartner, in den zu beginn herausgefilterten 3 Sektoren, die den größten Ausfuhrüberschuss aufweisen, dann ergibt sich folgendes:

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Quelle: ITC auf der Basis von UNCTAD/WTO in 2006, in thousands USD.[5]

Im Sektor der Elektronikindustrie, sticht Frankreich vor Spanien und den USA als umsatzstärkster Handelspartner hervor. Auch hier wurde, wie auch schon bei der allgemeinen Betrachtung der Handelspartner, wieder die Summe aus Exporten und Importen betrachtet.

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Quelle: ITC auf der Basis von UNCTAD/WTO in 2006, in thousands USD.[5]

Bei der Betrachtung des Sektors der pharmazeutischen Produkte (mit dem zweithöchsten Ausfuhrüberschuss) egeben sich folgende Länder als wichtige Handelspartner: Frankreich ist wieder auf der Spitzenposition zu finden vor den USA und Spanien.

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Quelle: ITC auf der Basis von UNCTAD/WTO in 2006, in thousands USD.[5]

Der letzte der drei Sektoren ist die Eisen- und die Stahlindustrie. In diesem ist die USA der wichtigste Außenhandelspartner. Spanien ist der zweitwichtigste Handelspartner in diesem Sektor und an dritter Stelle befindet sich Schweden.

Komparativer Vorteil, geographische Nähe, Produktivität und Ressourcenausstattung Großbritanniens

Wegen dem positiven Außfuhrüberschuss hat Großbritannien einen komparativen Vorteil gegenüber anderen Ländern nach dem Ricardo Modell, besonders bei den drei genannten Sektoren. In den obigen Tabellen können wir anhand des großen Ausfuhrüberschusses sehen, dass die britischen traditionellen wettbewerbsfähigen Industrien wie die Elektronikindustrie und die pharmazeutischen Produkte die Produktivität verbessern und innovieren können. Wir werden auch das Wachstum des Imports und Exports betrachten. Ist das Wachstums-Defizit der drei oben genannten Sektoren aus Großbritannien positiv, bedeutet dies, dass Großbritannien die Bedingungen für den Außenhandel verbessert hat.

Gravitationsmodell[6]

Die Original-Form Xi.j=f(Xi,Mj,Dij) beschreibt das grundlegende Gravitationsmodell des internationalen Handels.

Xi die Fähigkeit des Landes i zu exportieren

Mj die Fähigkeit des Landes j zu importieren

Dij die Abstand zwischen Land i und Land j

Dieses Modell ist im Grunde eine Beziehung zwischen internen Faktoren des jeweiligen Partnerlandes und ein Faktor im Zusammenhang mit den einzelnen Partnerländern ist die Entfernung. Die Rationalisierung ist der Auffassung, dass geographische Entfernung eine Proxy-Variable ist. Großbritannien ist eine Inselnation und umgeben von Wasser. Die Produktion und das Leben stehen in enger Beziehung zum Meer. In den Sektor Eisen- und Stahlindustrie spielen viele Faktoren eine große Rolle, zum Beispiel die Bedingungen für die Entwicklung, Gestaltung und seiner geographischen Nähe. Weil der Kraftstoffverbrauch und Hilfsstoffe die Produktionsprozesse eng miteinander verknüpft. Dabei gibt es ein paar wichtige Merkmale wie Beförderungskapazität und Produktspezifikation in vielen Hinsichten.

Dynamische Analyse der Außenhandelsstruktur

Die Analyse der Struktur und der Dynamik des Außenhandels des Vereinigten Königreichs wird mithilfe der Portfolio-Analyse untersucht. Die Portfolio-Analyse zielt darauf ab, den marktmäßigen Ist-Zustand sowie die Zukunftsträchtigkeit einzelner Sektoren darzustellen. Dazu werden die bedeutendsten Sektoren des Landes gemessen am Exportvolumen beleuchtet.

Struktur des Außenhandels

Struktur des Außenhandels [7]
Sektoren mit Kennzahlen [7]

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Im Folgenden wird die Außenhandelsstruktur des Vereinigten Königreichs im Jahr 2006 nach dem System "Sturctural Analysis by product (6 digits of HS)" begutachtet. Dazu wird in der Portfolio-Analyse betrachtet, wie die Sektoren in Großbritannien am Weltexportwachstum seit 2002 teilhaben sowie der Weltmarktanteil Großbritanniens von 2006 .Das Diagramm ist in die folgenden vier Quadranten unterteilt:

  • Champions
  • Archivers in adversity
  • Declining industries
  • Underachievers

Der Bereich der "Declining industries" ist dadurch gekennzeichnet, dass diese Sektoren unter dem Weltexportwachstum (16,45%) und unter dem Exportanteil des Königreichs am Weltmarkt (4,62%) liegen. Ein bedeutender Vertreter in diesem Quadranten ist "Automibles w reciprocatg piston engine displacg > 1500 cc to 3000 cc" mit einem Weltmarktanteil Großbritanniens von 4,28% und einem Exportwachstum der Weltweit um 7,26% seit 2002 ansteigt.
Ein zweiter größerer Sektor in den "Declining industries" ist "Parts&accessories of automatic data proccessg machines&units therof". Der Anteil Großbritanniens am Weltmarkt liegt hier bei 3,81% und das Weltmarktwachstum bei 11,84%.
In der Kategorie der "Underarchivers", die dadurch charakterisiert werden kann, dass diese Sektoren schneller als das Weltexportwachstum (16,5%) ansteigen, aber unter dem durchschnittlichen Weltmarktanteils (4,62%) des Vereinigten Königreichs liegen. Auffallend ist das an dieser Stelle, dass einer der wenigen Vertreter aus den Primären Industrien, zu dem die Landwirtschaft und der Bergbau gehören, das höchste Exportvolumen aufweist. Ein weiterer bedeutender Sektor ist "Petroleum oils and oils obtained from bitumenous minerals, crude", dessen Anteil am Weltmarkt bei 2,69% liegt und dessen Weltexportwachstum bei 31,34%. Der zweit größte Sektor "Petroleum oils and oils obtained from bituminous minerals, o/than crude etc", wobei der Unterschied zum vorherigen Sektor darin besteht, dass hierzu weiterverarbeitetes ÖL aus bituminösen Mineralien gilt, der Anteil am Weltmarkt bei 3,62% und das Weltexportwachstum bei 33,56% liegt.
In der Klasse der "Champions", die sich auszeichnen durch einen höheren Anstieg als das Weltexportwachstum und über dem durchschnittlichen Weltmarktanteil Großbritanniens liegen, sind vor allem die beiden Sektoren "Transmission apparatus,for radioteleph incorporatg reception apparatus" und "Medicaments nes, in dosage" zu nennen. Wobei der erstgenannte Sektor ein Weltmarktanteil von 22,59% und ein Weltexportwachstum von 30,76% hat. Der letztgenannte Sektor hat ein Weltmarktanteil von 8,52% und ein Weltexportwachstum von 16,75%.
Der Quadrant der "Archivers in adversity" ist definiert durch einen hohen Weltmarktanteil Großbritanniens und einem geringem Weltexportwachstum. Der größte Sektor "Diamonds non-industrial unworked or simply sawn, cleaved or bruted" stammt aus dem Primären Sektor mit einem Weltexportwachstum von 11,34% und einem Weltmarktanteil von 22,93%.

Dynamik des Außenhandels

Dynamik des Außenhandels [7]

In der dynamischen Analyse der Außenhandelsstruktur werden die Sektoren an dem Weltexportwachstum seit 2002 und dem Wachstum des Weltmarktanteils des Vereinigten Königreichs gemessen. Auffallend ist zunächst im Bereich "Winners in growing sectors" der Sektor "Transmission apparatus,for radioteleph incorporatg reception apparatus" mit einem Weltexportwachstum von 30,76%, einem Weltmarktanteil von 46,87%. In der strukturellen und dynamischen Analyse ist dieser Sektor der dominierende im Vereinigten Königreich. Wichtig ist hierbei, dass dieser Sektor weiter unterstützt wird und die Position ausgebaut oder behauptet werden kann. Ein weiterer bedeutender Sektor ist "Petroleum oils and oils obtained from bitumenous minerals, crude" mit einem Weltexportwachstum von 31,34% aber einem sinkenden Weltmarktanteils von -16,06%. Dies ist darauf zurückzuführen, dass auf dem Binnenmarkt die Nachfrage nach Erdöl und Erdgas steigt, sodass sich der Export verringert. Analog verhält sich der Sektor "Petroleum oils&oils obtained from bituminous minerals,o/than crude etc". In diesem liegt das Weltexportwachstum bei 33,56% und einem um -1,71% sinkenden Weltmarktanteil Großbritanniens. Ein weiterer Nennenswerter Sektor ist "Medicaments nes, in dosage", dieser zeichnet sich durch einem sinkenden Weltmarktanteil von -10,79% und Weltexportwachstum von 16,85%. Diese drei Industrien sind die "Losers in growing sectors", in diesen Sektoren verliert das Vereinigte Königreich Anteile am Weltmarkt obwohl der Weltexport ansteigt. Die Sektoren haben durch den Anstieg des Weltexportes Potentiale langfristig höhere Exporte zu erzielen, um dies zu erreichen benötigen sie hohe Investitionen. In den Quadranten "Losers in declining sectors" und "Winner in declining sectors" in denen das Weltexportwachstum unter dem Durchschnitt von 16,46% liegt sind nur kleinere Sektoren angesiedelt. Die langfristig vom Markt verschwinden werden.

Triebkräft für die Dynamik der Außenhandelsstruktur

Terms of Trade [8]
Produktivitätsentwicklung [8]

Die "Terms of Trade" des Vereinigten Königreichs steigen in den Jahren 2002 bis 2004 an und fallen in den Folgejahren wieder. Sinkende "Terms of Trade" können ein Indikator dafür sein, dass die Importpreise schneller angestiegen sind als die Exportpreise. Hingegen können steigende "Terms of Trade" ein Zeichen für einen schnelleren Anstieg der Exportpreise sein. Weiterhin könnte das Sinken der "Terms of Trade" darin begründet liegen, dass die Bedeutung des tertiäre Sektors in Großbritannien immer bedeutender wird und im sekundäre Sektor vorrangig importiert wird.

Wird nun die Produktivitätsentwicklung betrachtet, so ist ein Anstieg in den Jahren 2002 bis 2004 festzustellen. Diese ist ein Maß um den Wohlstand eines Landes zu beurteilen, wobei die Steigerung in Großbritannien positiv zu beurteilen ist.

Um eine Aussagekräftige Wertung zur Entwicklung der Außenhandelsstruktur und –dynamik machen zu können, müssten die "Terms of Trade" und Produktivitätsentwicklung mit anderen Ländern vergleichen werden.

Sektorale Standortattraktivität

Definition der ausländischen Direktinvestition (FDI) Ausländische direkte Investition (engl. Foreign Direct Investment FDI) wird als die internationale Kapitalbewegung definiert. Die Investoren eines Landes investieren Kapital oder andere Produktionsfaktoren in andere Länder, um betriebliche Geschäftsführungsbefugnis zu erwerben und zu kontrollieren und dadurch Gewinn oder knappe Produktionsfaktoren anzuschaffen. FDI gilt als ein wichtiger Indikator für Globalisierung und ist bedeutend für das Wirtschaftswachstum.


Anziehungskräftigste Sektoren für FDI in Großbritannien Im Jahr 2006 sind der Zufluss von absoluten ausländischen Direktinvestitionen in Großbritannien auf 147,69 Milliarden USD und der Investitionsbestand auf 1131,83 Milliarden USD gestiegen. Durch diese Summe ist England hinter den USA das zweitgrößte Land weltweit, für das sich ausländische Investoren interessieren.

Industriezweig Absolute ausländische Investitionen Jährliche durchschnittliche Veränderung seit 2003 Investitionsbestand Weltrangliste
Transport storage and communications(Logistik) 68.956,6 44,2% 138.786,2 1
Mining, quarrying (Bergbau-industrie) 24.913,2 63,7% 195.640,6 2
Finance (Finanzdienst-leistung) 23.853,4 15,3% 252.281,0 2
Wholeseale and retail trade (Einzel-,und Großhandel) 13.820,0 17,8% 117.126,4 2
Business Aktivities 13.284,6 12,4% 86.260,9 4

Quelle: ITC auf der Basis von UNCTAD/WTO in 2006 [9]

Logistik

Großbritannien ist einer der wichtigsten europäischen Transport-Hubs, mit einem extensiven und sehr gut entwickelten Verkehrsnetz. Als anerkannter Innovator unterstützt die britische Telekommunikationswirtschaft die Logistikindustrie. Im Jahr 1996 erreichte der britische Logistikoutput schon einen Anteil von 10.63% des BIP. Großbritannien verfügt über eine nachgewiesene Erfolgsgeschichte bei der Ansiedlung von einigen der größten Transport-Unternehmen, einschließlich Eddie Stobart, TNT Global Logistics. Im Jahr 2005 hat DHL den britischen Logistikdienstleister Exel zu einem Preis von 5,5 Milliarden Euro übernommen. [10]

Finazdienstleistung

Großbritannien ist das führende globale Finanzdienstleistungszentrum und auch der internationale konzentrierte Finanzmarktplatz der Welt, wobei London die historische Heimat der Banken und Investitionen. Durch qualifizierte Fachleute, Freiheit für die Unternehmen, Schutz für die Investoren und gute Innovationsfähigkeit besitzt Großbritannien eine ausgezeichnete Finanzdienstleistungsindustrie. Eine unvergleichliche Konzentration des Kapitals und der Fähigkeit bedeutet, dass mehr ausländische Finanzinstituten und Investoren sich entscheiden, Geschäfte vorrangig in oder mit Großbritannien zu machen.[11]

Wie aus der Tabelle ersichtlich ist,fließen die ausländischen direkten Investionen mehr in die dienstleistungsorientierten Industrien.

Komparativer Vorteil und Importsubstitution bei Außenhandel

Industriezweig Exporte Importe Außenhandelssaldo
Transport, Logistik - - -
Mining, quarrying (Bergbau-industrie) 8.638,6 15.269,0 6.630,4
Finance (Finanzdienst-leistung) - - -

Quelle: ITC auf der Basis von UNCTAD/WTO in 2006 [9]


Jedes Land soll die Güter, bei denen es niedrige Opportunitätskosten hat, produzieren, damit es über einen komparativen Vorteil verfügt. Wenn die Exporte größer als die Importe sind (Außenhandelsüberschuss), spricht man von einem komparativen Vorteil. Das Gegenteil (Außenhandelsdefizit) ist die Importsubstitution. Als Importsubstitution wird bezeichnet, dass ein Land trotz komparativen Nachteils die bislang importierten Güter im Inland produziert, um Devisen zu sparen und das Wachstum auf mehr Industriezweige auszudehnen.[12] Aus der Tabelle kann man entnehmen, dass eine Importsubstitution in Großbritannien in der Industrie Mining ,quarrying vorliegt. Die durchschnittliche Veränderung seit 2003 beträgt jährliche 63.7%. ob es einen komparativen Vorteil bei den Industrien Finanzdienstleistung und Logistik gibt, wird hier nicht ersichtlich, da es hier keine Außenhandelswerte gibt. Alle Angaben von 2006 in Millionen USD

Analyse der ausländischen Direktinvestitionen im Untersuchungland

Grossbritaniens ökonomische Grundhaltung unterliegt dem angelsächsischen Kapitalismus, der auf den Prinzipien der Liberalisierung, des freien Marktes, niedriger Besteuerung und geringer Regulierung beruht.Im Primärsektor dominiert der Abbau von Kohle, Erdgas und Erdöl. Im Sekundärsektor sind die Hauptzweige Automobilindustrie; die Luftfahrt- und Rüstungsindustrie (BAE-Systems) und die Raumfahrtindustrie (Rolls-Royce). Im Tertiären Bereich herrscht der Finanzdienstleistungsbereich vor. London ist der größte Finanzplatz der Welt, wo zudem die größte Konzentration von ausländischen Bankniederlassungen in der Welt. Außerdem hat das Vereinigte Königreich, eine Anziehungskraft auf die Tourismusbranche. Die Gestaltung ihrer Gesellschaftsformen ist zudem relativ einfach gehalten, sodass die Investoren aus dem Ausland einen einfachen Zugang zu dem englischen Markt finden. Zudem hat das Vereinigte Königreich durch seine eigene Währung einen Stabiliätsvorteil gegenüber den Ländern mit dem schwankenden Euro.

Man muss zwischen 2 Typen von Investoren unterscheiden, einerseits gibt es Investoren aus Entwicklungsländern, andererseits gibt es Investoren aus bereits entwickelten Ländern. Jeder der beiden Investorentypen hat verschiedene Gründe, um im Vereinigten Königreich zu investieren.

Market seeking

Das Erschließen neuer Absatzmärkte ergibt sich bei den beiden Investorentypen aus verschiedenen Gründen .Das Investieren in neue, benachbarte Märkte ergibt sich bei den beiden Investortypen. Entwicklungländer sehen diese Methode als wichtigsten Meilenstein bei ihrer Internationalisierung an, da sie erst Märkte öffnen und sich erst absichern müssen. Bei bereits entwickelten Ländern steht das Sichern von Märkten und Ressourcenquellen im Vordergrund. Zudem wird durch solche Direktinvestionen versucht die Zölle und Einfuhrkosten in das Zielland zu umgehen, außerdem wird der potenzielle Endkunde durch eine Filiale im Abnehmerland schneller erreicht. Hier fällt Kasachstan in den Bereichen Bildung und Erdöl ins Auge als Entwicklungsland, während die Niederländer im Bereich Rohöl investieren.[7]

efficience seeking

Ein anderes Motiv ist das Suchen nach Effiziens, das verschieden Bedeutung je nach Ursprungsland, Produkteigenschaften und dem Typ von globalem Produktionsnetzwerk haben kann. Zu einem kommt die Möglichkeit in Betracht, die Lohnkosten durch einen Umzug in ein anderes Land zu drücken. Zum anderen wird ein Synergieeffekt gesucht, um die Produktion und die Dienstleistungen eines UU international zu intergrieren. Hier fällt China auf,dass intensiv in den Bereich Bildung und Finanzen investiert hat. [7]

Die Netzwerktypen lassen sich auf 2 Arten aufteilen.

Auf der einen Seite gibt es ein vom Zwischenhändler abhängiges Netzwerk, der die Vertriebs- und Marketingwege, sowie den Zugang zu den Absatzmärkten kontrolliert. Außerdem bemüht er sich den Wertschöpfungsprozess in den einzelnen Industrien zu organisieren, zu koordinieren und zu kontrollieren. Dieser Netzwerktyp ist weit verbreitet in Entwicklungsländern, die für die Kleidungsindustrie Produkte herstellen. Sie sind zudem unabhängiger von Industrieclustern.

Auf der anderen Seite gibt es produktionsorientierte Netzwerke, in denen die Unternehmen Schlüsseltechnologien und firmenspezifische Vorteile besitzen und ihre Verantwortlichkeit gegenüber der Produktivität und ihren Netzwerken (Zulieferer) wahrnehmen. Ein typisches Beispiel hierfür sind die Automobilunternehmen. Die Art von Netzwerk ist meist regionalbezogen und abhängig von Industrieclustern.

ressource seeking

Manche Entwicklungländer unter Ressourcenarmut leiden oder ihre natürlichen Ressourcen ihre wirtschaftliche Entwicklung nicht komplett abdecken können. Andere Entwicklungsländer wiederum haben einen enormen Resourcenreichtum. Länder wie China oder Indien gehen auf Grund ihrer Ressourcenarmut auf Suche nach diesen, indem sie neue Anlagen zum Abbau errichten oder sich in bereits existierende Anlagen einkaufen. In diesem Fall fällt einem Kassachstan ins Auge, dass während der letzten Jahre über intensiv in den Erdölmarkt investiert hat.[7]

asset value-seeking

Zuletzt kann auch eine Suche nach einer höheren Wertschöpfung angeführt werden, die bevorzugt von Entwicklungsländern ausgeführt wird, damit sie einen technologischen Vorteil und/oder firmenbezogene Vorteile ausbauen können oder Wissen und Erfahrungen ergänzen können. Hierfür kommt wiederrum das Interesse von China und Kassachstan am englischen Bildungssystem in Betracht, da England eines der bekanntesten Bildungssysteme der Welt hat neben den USA.[7]


andere Gründe


Zudem gibt es auch noch politisch bedingte strategische Gründe. Zu einem versucht der Staat die Industrie am Laufen zu halten, in dem er in Staaten investiert, die die benötigten Ressourcen vorrätig haben. Zum anderen versucht der Staat dadurch die Entwicklung und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu fördern, indem er in gewisse Branchen investiert. Chinas Investitionen in den Finanzmarkt und den Bildungsmarkt lässt letzteren Gedanken zu.[7]

Fazit

Das vereinigte Königreich hat somit durch seine Erfahrungen in den vergangenen Jahrhunderten auf vielerlei Ebenen und seinen natürlichen Ressourcen, die Chance durch ADI seine Wirtschaftsmacht ohne Probleme am Leben zu halten, ohne dabei kulturelle Einschnitte in der Gesellschaft hinnehmen zu müssen.

Sektoraler Wettbewerb um ausländische Direktinvestitionen

Der Wunsch, ausländische Investitionen anzuziehen ("ability to attract") und die Offenheit Großbritanniens für ausländische Direktinvestitionen ist ein Ergebnis aus der industriellen Politik der britischen Regierungen in den letzten 25 Jahren. Die Offenheit der Briten macht besonderes deswegen ihren Markt für ausländische Investoren attraktiv. In den letzten 10 Jahren flossen umgerechnet über 700 Milliarden Schweizer Franken als ausländische Direktinvestitionen nach Großbritannien. Das Königreich ist mittlerweile Weltführer im Investitionsbereich. Auch in den Londonen Börsen werden die dort kotierenden Unternehmungen von ausländischen Investoren dominiert. Diese politischen Maßnahmen zeichnen sich anhand folgender Studie der Deutschen Bank aus, dass ausländische Unternehmen auf den britischen Inseln allein 2005 rund 40 000 Arbeitsplätze geschaffen haben. Seit einigen Jahren ist deswegen von einer «Wimbledonisierung» der britischen Wirtschaft die Rede: "Grossbritannien trägt zwar die Spiele aus, die Sieger und die Mehrheit der Spieler jedoch sind in der Regel Ausländer. Den Engländern ist das egal, schliesslich ist Wimbledon das Tennisturnier schlechthin."[13]

Großbritannien ist bedingt durch seine Vergangenheit ein Vorreiter im Bereich Finanzierung und Bergbau. Zudem ermöglichen die bereits vorhandenen Lagerstätten, Kommunikation und die Erfahrung im Weltweiten Transportwesen (Schiffverkehr, Bahn etc.)Großinvestitionen seitens ADI (ausländische Direktinvestitionen).

Rang stärksten Sektoren ADI in US$ Mio
1 Transport, Lagerhaltung und Kommunikation 68,956.6
2 Bergbau und Steinbruch 24,913.2
3 Finanzierung 23,853.4

Quelle: ITC auf der Basis von UNCTAD/WTO in 2006 [9]

Transport, Lagerhaltung und Kommunikationssektor

ADI im Transport, Lagerhaltung und Kommunikationssektor

Der zuletzt genannte Sektor besitzt die stärkste Anziehungskraft im Bereich der ADI. Die Weltmacht Großbritanniens ist tendenziell in den vergangenen Jahren rasant gewachsen, da das Modell des „angelsächsischen“ Kapitalismus auf die Liberalisierung der freien Märkte, niedriger Besteuerung sowie geringe Regulierungen (z.B Limited Trade Society, LTD Gesellschaft mit sehr gering Gesellschaft Grundkapitalhaftung)hervorruft. Diese Faktoren spiegeln die Marktorientierte und die wertschöpfungsorientierte Motive wider (wie in Aufgabe 4 zu entnehmen ist). Dies könnte man auf die komplette Übernahme des Automobilindustriezweiges seitens ausländischer Investoren in 2001 bedingt durch den guten Ruf und die Erfahrung seitens der britischen Automobilindustrie zurückführen. Zudem hat das Königreich ein gutes Lagerhaltungssystem im laufe der Jahrhundert entwickelt. Außerdem hat Großbritannien durch die Globalisierung viel Marktanteile im ADI Bereich gewonnen, welche auf die Synergieeffekte zurückgreifen (Effizienzmotiv), die durch die Vereinigung der Europäischen Union entstanden sind. Ein weiterer Vorteil ist die zentrale geografische Lage Großbritannien, die einen guten Transportszugang zu den Hauptinvestoren aus Westeuropa und Amerika ermöglichen. Die Englische Sprache spielt eine große Rolle als eine Welthandelssprache bei den Entscheidungen der ausländischen Investoren. [14]

Bergbau und Steinbruchsektor

ADI im Bergbau und Steinbruch

Hinsichtlich der ressourcenorientierten Motive zieht Großbritannien durch seinen enormen Ressourcenreichtum an Erdgas und Steinbruch viele ausländische Investoren an. Dennoch war diese Anziehungskraft nicht immer so stark. Im Jahr 2003 und 2004 wurde Großbritannien bedingt durch den Irak Krieg in eine politische Krise geworfen. Die Haltung Großbritanniens gegenüber dem Irak Krieg veranlasste viele ausländische Investoren in Kriegsneutrale Länder in diesem Sektor zu investieren (wie z.B Kanada). Zudem war die Lieferung des Erdöls aus der Region verhindert (war wichtig für die Produktion von Erdgas)[15]. Somit war der damit verbundene komparative Vorteil vorübergehend weggebrochen. Nachdem diese Krise überstanden worden ist (2005), erholte sich Großbritannien und zählte wieder zu den weltführenden Ländern im Sektor. Die Stärke Großbritanniens in dem Sektor zeichnet sich anhand folgender Faktoren aus:

  • langjährige Erfahrung mit internationalem Handel und dementsprechend einen guten Ruf in dem Bereich
  • qualifizierte, erfahrende Fachkräfte bedingt durch das entwickelte technologische Wissen(wertschöpfungsorientierte und effizienzorientierte Motive)
  • große Ressourcenreichtum
  • die schwellen Länder, wie Indien (ehemalige britische Kolonie) gelangen durch Direktinvestitionen ihren Unternehmungen an Wissen, Erfahrung und Techniken, die sie für ihre eigene Wirtschaft verwenden sollen
  • Großbritannien hat einen fortgeschrittenen Infrastruktur und ein fundiertes technologisches Wissen (effizienzorientiert)
  • zentrale geografische Lage
  • Synergieeffekte durch die Vereinigung Europas
  • Englischsprache als Vorteil gegenüber Italien, als Beispiel.

Finanzsektor

ADI im Finanzsektor

Das Königreich besitzt eine große Anziehungskraft gegenüber anderen Ländern. Das lässt sich durch das angelsächsische Kapitalismus erklären. Großbritannien ist eines der führenden Wirtschaftsländer der Welt. Besonderes Gewicht kommt aus dem Finanzsektor, welcher mit rund 350 Banken und Niederlassungen, sowie der umsatzmäßig größten Börsen Europas, etwa 1/5 des britischen BIP's (Das Königreich hat das weltweit fünftgrößte Bruttoinlandsprodukt) erwirtschaftet. Allerdings hat Großbritannien keinen guten Zugang zu dem amerikanischen (USA) oder dem asiatischen Markt (Hongkong), sieheGravitationsmodell. Außerdem hat die Schweizer Bank den Vorteil der Immunität. Zudem ist der Pfund keine starke Währung wie der Dollar (für den Handel). Auch in diesem Sektor hat der Irak Krieg seine Spüren hinterlassen ( bzw. in 2005). Im Vergliech zu Großbritanien (2.379.984 Mill.$) besitzt die USA stärkeres BIPin dem Sektor (13.163.870 Mill.$).

Schlussteil

Das Vereinigte Königreich war in der Vergangenheit eines der größten Kolonialmächte der Welt, wodurch noch heute gute wirtschaftliche Beziehungen zu den Ex-Kolonialstaaten bestehen. Dadurch und bedingt durch deren geographischen Lage haben sie auch hervorragende Transporterfahrungen. Obwohl das Vereinigte Königreich ein Vorreiter der Industriellen Revolution gewesen ist, konzentriert sich die Wirtschaft auf den Dienstleistungssektor, wodurch ein hoher Wert auf gut ausgebildete Arbeitskräfte gelegt wird. Ein weiterer Vorteil sind seine vorhandene Ressourcenreichtum (Schwerindustrie, Erdöl und Erdgas). Zudem ist Englisch die Welthandelssprache. Der Ausfuhrüberschuss ergibt sich aus der Differenz von dem Export und dem Import. Hier sind sonstige Güter, Transportmittel (außer Züge) und Mineralrohstoffe. Beim Export könnten im Zukunft weiterhin Probleme im Bereich der Agrarprodukte und der Mineralrohstoffe entstehen, bedingt durch die möglichen Krisen im Herkunftsland. Das Vereinigte Königreich wird entweder mehr Geld für diese Güter zahlen müssen oder mehr selbst produzieren. Der Saldo, der sich aus der Differenz von Einfuhr und Ausfuhr ergibt, ist trotz steigender Einfuhrbeträge und Ausfuhrbeträge negativ, dies bedeutet, dass sich das Vereinigte Königreich weiterhin verschulden wird.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Grossbritannien.html Cite error: Invalid <ref> tag; name "aus" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "aus" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "aus" defined multiple times with different content
  2. http://www.eds-destatis.de/de/press/download/07_06/075-2007-06-01.pdf
  3. 3,0 3,1 3,2 http://www-1.mtk.ut.ee/varska/2000/Mitschke.pdf Cite error: Invalid <ref> tag; name "mitsch" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "mitsch" defined multiple times with different content
  4. http://www.intracen.org/appli1/TradeCom/TP_TP_CI.aspx?RP=826&YR=2006
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 http://www.intracen.org/appli1/TradeCom/TP_TP_CI_P.aspx?IN=00&RP=826&YR=2006&TY=T Cite error: Invalid <ref> tag; name "UNCTAD/WTO" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "UNCTAD/WTO" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "UNCTAD/WTO" defined multiple times with different content
  6. http://www.jstor.org/stable/2230849?seq=1
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 7,6 7,7 Investment Map: http://www.investmentmap.org. Cite error: Invalid <ref> tag; name "IMap" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "IMap" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "IMap" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "IMap" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "IMap" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "IMap" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "IMap" defined multiple times with different content
  8. 8,0 8,1 http://ec.europa.eu/economy_finance/indicators/annual_macro_economic_database/ameco_applet.htm Cite error: Invalid <ref> tag; name "ameco" defined multiple times with different content
  9. 9,0 9,1 9,2 http://www.investmentmap.org/invmap/prioritySector.aspx?prg=0 Cite error: Invalid <ref> tag; name "li" defined multiple times with different content Cite error: Invalid <ref> tag; name "li" defined multiple times with different content
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Literaturquellen

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OECD (2005), Measuring Globalisation: OECD Handbook on Globalisation Indicators, Paris: OECD.

Weblinks