Schweden2020Makro

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Gruppenaufgabe 1

Investionen, Ersparnis und Leistungsbilanz

In der ersten Abbildung sind vier Kurven Verläufe dargestellt, wobei die blaue Kurve das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland darstellt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) befasst sich mit der Beurteilung der Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft (gemessen an dem erwirtschafteten Wert der Güter und Dienstleistungen) innerhalb einer Zeitperiode, meistens jedoch für ein Jahr.

Die orangene Kurve beschreibt die Produktionslücke in % des potenziellen BIP von Deutschland. Wobei die Produktionslücke ein Konjunkturindikator ist und somit die Differenz der tatsächlichen und der noch nicht ausgeschöpften Produktionsleistung einer Volkswirtschaft angibt.

Abbildung 1 Schweden

In der Abbildung beschreibt die graue Kurve die Inflation (durchschnittlicher Verbraucherpreis), sprich die Geldentwertung in einer Zeitperiode und die gelbe Kurve die Arbeitslosenquote in Deutschland darstellt (Welt der BWL 2020).

In Deutschland ist es auffällig, dass das Bruttoinlandsprodukt regelmäßige Schwankungen hatte. Es lag im Jahr 1993 sowie im Jahr 2002 bis 2003 und erneut im Jahr 2009 im negativen Bereich. Die Gründe für die Rezession im Jahr 1993 lag daran, dass eine zu einem falschen Zeitpunkt eine falsche Wirtschaftspolitik eingeschlagen wurde. Anstatt auf Wachstum, sprich auf Expansion, zu setzten, entschied man sich für eine rigorose Sparpolitik, die sich auf die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte konzentrierte und dies zu einer Zeit, in der es weltweit eine schwache Konjunktur gab (Pehl 1993/1994).

Schweden - International Monetary Fund, World Economic Outlook
Abbildung 3 USA - International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, October 2019   

Auch in Schweden sorgte eine Sparpolitik dafür, dass das BIP zu sinken begann. Wenn die Sparpolitik Kürzungen im sozialen Bereich beinhaltet, wird das früher oder später den Konsum einschränken (Rossner 1998). Dies kann finanzielle, aber auch psychologische Gründe haben, wie zum Beispiel Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt, die die privaten Haushalte zum Sparen anhalten. Durch den Rückgang des Konsums sinkt folglich die Nachfrage und es wird weniger gekauft. Das Bedeutet aus der Sicht der Unternehmer, dass es zu viel Angebot bzw. zu wenig Nachfrage gibt, sprich die Produktionskapazität wird nicht voll ausgelastet. Wenn Unternehmen ihre Produktionskapazität nicht voll auslasten, wird das früher oder später dafür sorgen, dass die Arbeitslosenquote in einem Land steigt, was in beide Abbildungen zu erkennen ist. Um dem entgegen zu wirken, sprich die Wirtschaft wieder anzukurbeln, muss das Konsumniveau wieder steigen. Das versuchen viele Länder durch Fiskalpolitik, zum Beispiel mittels Zinssenkungen. Wenn dies jedoch nicht richtig kontrolliert wird, können falsche Finanzmechanismen für eine Verschlechterung der Volkswirtschaft sorgen und im schlimmsten Fall, wie nach dem Platzen der Immobilienblase, zu einer globalen Finanzkrise führen (FAZ 2003).  Dies erlebten alle drei Ländern (Deutschland, Schweden, USA) in den gleichen Perioden (1993, 2003 und 2009).

In Abbildung 3 sind die einzelnen Kennzahlen für die USA ersichtlich und werden im folgenden Abschnitt miteinander Länderbezogen verglichen. Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist ebenfalls über die einzelnen Jahre leicht am schwanken. Genau wie in Deutschland und auch Schweden erlitt die USA vor allem starke Einbrüche zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2008-2009. Grund dafür ist, dass die Produktion der Vereinigten Staaten in Folge von Exportrückgängen abnahm. Im Gegenteil zum sinkenden BIP stieg die Arbeitslosenquote stark an, hier der gelbe Graph. Die Erklärung hierfür ist, dass wenn weniger produziert und hergestellt wird ebenfalls auch weniger Arbeitskräfte vorhanden sein müssen. Der graue Graph (Inflationsrate) zeigt auch einen leicht schwankenden Verlauf, welcher sich fast parallel zum BIP entwickelt. In den Krisenjahren ist der Verlauf fast identisch zum BIP, dass bedeutet das beispielweise im Jahr 2009 das Geld stark durch die weltweite Wirtschaftskrise aufgewertet wurde. Im Jahr 2010 wird deutlich, dass Amerika immer mehr Staatsausgaben tätigt bzw. Schulden aufbaut und dadurch die Produktion, die Inflationsrate und Preise erhöht.  Ein Grund dafür, dass die Inflationsrate ab 2010 schneller steigt als das BIP könnte sein, dass die Erhöhung des Geldumlaufs im Verhältnis zur Produktion wesentlich stärker ist. Es findet eine sogenannte Geldentwertung statt. Der orangefarbene Graph stellt hier die Produktionslücke dar. Die meiste Zeit zwischen 1992 und 2019 liegt die Produktionslücke im negativen Bereich. Sehr stark betroffen ist die Produktionslücke vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrisen. Die Erklärung ist, dass ein sogenanntes Überangebot besteht, welches mit einer nicht ausreichenden Nachfrage einhergeht.  Ab dem Jahr 2005 steigt die Kurve proportional an, so dass eine positive Produktionslücke entsteht. Eine positive Produktionslücke sagt aus, dass der Output der Vereinigten Staaten höher ist als deren Produktionspotential.

Eine Gegenüberstellung dieser 3 Länder zeigt, dass die Graphen in ähnlichen Mustern verlaufen sich jedoch einige Unterscheide erkennen lassen. Ein Vergleich der Arbeitslosenquote zeigt, dass Deutschland bis 2010 die höchste Arbeitslosenquote zwischen den 3 Ländern aufweist. Ab 2010 entwickelt sich der deutsche Arbeitsmarkt immer positiver, vor allem im Jahr 2009 flacht die Arbeitslosigkeit immer weiter ab trotz der Wirtschaftskrise. Im Gegenteil dazu steigt die Arbeitslosigkeit in Schweden und den USA immens an.  Die anderen Parameter ähneln sich bezogen auf die 3 Länder sehr stark. Sowohl das BIP als auch die Inflationsrate und die Produktionslücke bewegen sich in den gleichen Größenordnungen und weisen die gleichen oben analysierten Zusammenhänge auf.

Gruppenaufgabe 2

Geld- und Wechselkurspolitik

Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Geld- und Wechselkurspolitik Schwedens. Im Jahr 2017 ging die Reichsbank Schwedens davon aus, dass Mitte 2018 die erste Zinserhöhung erfolgt. Eine solche Anhebung des Zinses fand jedoch erst zum Jahresende statt und zwar eine Anhebung um 25 Basispunkte. Die Folge war, dass die Notwendigkeit für eine expansive Politik leicht abgenommen hat obwohl die Inflation bei 2 % lag. Im Dezember 2017 schloss die Riksbank den Kauf von Staatsanleihen ab und erwarb dadurch 40 % aller ausstehenden Staatsanleihen. Laut einer Prognose wird erwartet, dass die Inflation langsam ansteigt, jedoch bleibt eine gewisse Unsicherheit rund um den Zeitpunkt der Erreichung des Inflationsziels. Mit Hilfe der jüngsten Kronen Abwertung geht die Riksbank davon aus, dass die CPIF ohne eine Energieinflation von 1,5 Prozent im Jahr 2018, auf 1,9 Prozent im Jahr 2019 steigt. Das langfristige Ziel von 2 Prozent soll zwischen 2021 und 2022 erreicht werden. Dieser nationale Inflationsanstieg spiegelt ebenfalls den Inflationsanstieg im Euroraum wider. Weiterhin wird eine Erhöhung der Löhne prognostiziert. Ein Problem könnte sein, dass die Inflationsrate im Laufe des Jahres 2019 unter den Zielwert fallen. Die Gründe dafür könnten sowohl inländische als auch globale Entwicklungen sein. Die Riksbank hat weitere Zinserhöhungen bis zur zweiten Hälfte 2019 aufgeschoben und von der weiteren Situation abhängig gemacht.Im Gleichschritt dazu wächst die Aufmerksamkeit für eine neue digitale Währung in Schweden („E-Krona“) immer mehr. Die Ursache dafür ist die immer mehr abnehmende Benutzung von Bargeld und vermehrte Nutzung von Kredit- und Debitkarten. Es ist wichtig das Voruntersuchungen angestellt werden, um die Herausforderungen und Risiken zu erkennen.

Wohnungspolitik

Die Immobilienpreise in Schweden haben sich seit Mitte der 90er Jahre verdreifacht und das Preis-Leistungs-Verhältnis (PTI) ist auf fast 30 Prozent über dem 20-Jahres-Durchschnitt gestiegen, wobei der PTI in Stockholm fast doppelt so hoch ist wie der nationale Durchschnitt. So müssen Käufer einer Immobilie hohe Schulden zu meist variablen Zinssätzen aufnehmen.

Das „Januar-Abkommen“ beinhaltet vielversprechende Schritte, um die Wohnsituation in Schweden zu verbessern. Zu den Schlüsselelementen des Reformpakets gehören:

·     Vermietungsmarkt: Die Mieten sollen vollständig liberalisiert werden. Ein Ansatz könnte die Anwendung von Marktmieten bei einem Mieterwechsel sein. Dafür könnte der Zugang zu Wohngeld erweitert werden und gleichzeitig ein e „Zufallssteuer“ auf signifikante Mieteinnahmengewinne erhoben werden. Um die Marktmieten schneller zu senken, sollte das Mietangebot erhöht werden, beispielsweise durch Verringerung der Hindernisse für die Untervermietung

·     Besteuerung von Immobilien: Um den Wohnungsmarkt wieder ins Gleichgewicht zu bringen wäre eine breit angelegte Erhöhung der Obergrenze für die Grundsteuer am effizientesten, aber eine Erhöhung, die auf die Hauptzentren abzielt, könnte als Anreiz für Mobilität angesehen werden, wo sie am dringendsten benötigt wird. Die Abschaffung der Zinsen für die Aufschiebung von Kapitalertragssteuern wird dazu beitragen, die Mobilität nicht mehr zu beeinträchtigen.

·      Herstellung von erschwinglichem Wohnraum: Es ist wichtig, den Planungsprozess zu vereinfachen, um die Baukosten zu senken. Diese sind in den letzten 15 Jahren um über 28 Prozent gestiegen. Außerdem sollte die Produktivität im Bausektor gesteigert werden, indem der Wettbewerb gestärkt wird.

Fiskalpolitik

�Ein weiterer wichtiger Punkt der Article IV Executive Board Consultation 2019 von Schweden ist die Politische Diskussion über die aktuelle Fiskalpolitik. Ausschlaggebend dafür ist der in Schweden verbindlich vorgeschriebene Haushaltsüberschuss. Das bedeutet, dass der Staat Schweden mehr Geld einnehmen muss, als er ausgibt. 2018 wurde ein Überschuss von 0,8 Prozent des BIP erwartet, das würde einen konjunkturbereinigten Überschuss von etwa 0,5 Prozent bedeuten.

Ab 2019 gilt ein niedrigeres mittelfristiges Überschussziel. Bereits im Jahr 2016 änderte Schweden seinen fiskalischen Rahmen, um das mittelfristige Überschussziel von 1 Prozent des BIP auf 0,33 Prozent mit Wirkung ab 2019 zu senken. Diese Senkung erlaubt es Schweden immer noch, vorsichtige fiskalische Puffer beizubehalten, um auf eventuelle negative wirtschaftliche Schocks zu reagieren.

Umstritten ist, ob die Überschüsse sinnvoll genutzt werden. Die Herabsetzung führt zu Steuersenkungen und Schuldenabbau, jedoch sollte mit Blick auf die Zukunft eine Reduzierung des Überschussziels dazu beitragen den öffentlichen Investitionsbedarf zu decken. Studien des Finanzministeriums und des Schwedischen Verbands der Gemeinden und Regionen weisen auf einen Bedarf von mindestens 1.400 zusätzlichen Schulen, 700 Wohneinrichtungen für ältere Menschen und 93 Gesundheitseinrichtungen bis 2026 hin. Größere Infrastrukturinvestitionen wie neue Eisenbahnlinien werden ebenfalls in Erwägung gezogen.

Der finanzpolitische Rat Schwedens ist der Auffassung, dass alle Anpassungen des Überschussziels bei den alle acht Jahre stattfindenden Überprüfungen vorgenommen werden sollten, um Faktoren wie den Bedarf an öffentlichen Investitionen berücksichtigen. (International Monetary Fund, 2019)

Einzelaufgabe 1: Investition, Ersparnis und Leistungsbilanz

Abbildung 4 Leistungsbilanz, Ersparnis und Investition, 2001-2009

Bei einer offenen Volkswirtschaft handelt es sich um einen Wirtschaftsraum, der für andere Wirtschaftsräume geöffnet ist. Das bedeutet, dass mit anderen Wirtschaftssubjekten gehandelt werden kann und Güter importiert oder exportiert werden können. Außerdem können im Ausland Ersparnisse angelegt und Kredite aufgenommen werden. In diesem Länderdossier wird das Land Schweden als Untersuchungsland dienen. Zunächst wird geklärt, inwieweit die Investitionen und die Ersparnis des zu betrachteten Landes miteinander zusammenhängen. Im zweiten Abschnitt dieses Kapitels wird auf die Frage eingegangen, wie stark und mit welcher Wirkung die inländische Investitionsnachfrage von der ausländischen Ersparnis abhängt und zuletzt wird die Rolle der Leistungsbilanz genauer erläutert.

Wie sich in Abbildung 4 gut erkennen lässt, hängen Investition und Ersparnis sehr eng miteinander zusammen. Um zu verstehen, warum das so ist, muss zunächst geklärt werden, was Investition und Ersparnis eigentlich sind.

Eine Investition wird in der Volkswirtschaft als langfristiger Einsatz von Geldmitteln in Sachkapital definiert. Beispielweise werden Investitionen in neue Maschinen getätigt, um z.B. nachhaltiger, schneller oder mit weniger Aufwand zu produzieren.

Eine Ersparnis wird in der Volkswirtschaftslehre als der Verzicht auf den Verbrauch von Einkommen oder Gütern und Dienstleistungen zwecks späterer Verwendung bezeichnet. Hierbei verzichtet man beispielsweise auf den Konsum von Sachgütern und verschiebt diesen zeitlich nach hinten.

In einer geschlossenen Volkswirtschaft, also einer Volkswirtschaft, in der keine Importe und Exporte stattfinden, lässt sich in der Nachfragefunktion Y = C + I + G ein direkter Zusammenhang zwischen gesamtwirtschaftlicher Ersparnis und Investitionen erkennen. Durch die Umstellung der Funktion ergeben sich dann die Investitionen (I) des Untersuchungslandes (I = Y - C - G). Setzt man diese Gleichung nun mit der nationalen Ersparnis gleich, dann ergibt sich die Gleichung:

I = Y – C – G = (Y – C – T) + (T – G) = SP + SG = S, also I = S.

Betrachtet man nun jedoch eine offene Volkswirtschaft, so muss zusätzlich zu der bereits gültigen Bedingung I = S noch der Außenhandel NX berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich also die Formel: S = I + NX.

Nun lässt sich der wesentliche Unterschied einer offenen zu einer geschlossenen Volkswirtschaft erkennen. In einer geschlossenen Volkswirtschaft kann man seinen Kapitalstock nur durch konsequentes Sparen erhöhen, während man in einer offenen Volkswirtschaft ebenso durch den Erwerb von Auslandsvermögen sein Kapital erhöhen kann. Somit können Investitionsmöglichkeiten früher genutzt werden und es können durch Kreditaufnahmen im Ausland die Investitionen im Inland erhöht werden, ohne die Ersparnis zu verändern.

Bezieht man dieses Wissen nun auf das Untersuchungsland Schweden, so lässt sich in Abbildung 1 erkennen, dass die beiden Grafen der Investitionen (blau) und Ersparnisse (orange) sehr ähnlich verlaufen. Man kann also sagen, dass diese beiden Kennzahlen hier sehr stark miteinander zusammenhängen.

Im nächsten Abschnitt wird die Frage erklärt, wie stark und mit welcher Wirkung die inländische Investitionsnachfrage von der ausländischen Ersparnis abhängt. Eine Erhöhung der ausländischen Nachfrage hat einen Anstieg der Exporte zur Folge. Dies führt zu einer Steigerung der inländischen Produktion, da die Nachfrage nach inländischen Gütern höher ist. Des weiteren steigen somit die Nettoexporte und durch die Steigerung der Produktion wird auch mehr importiert. Daraus resultiert eine Verbesserung der Leistungsbilanz, weil in diesem Fall die Steigerung der Exporte höher ist als die Steigerung der Importe. Bei der Volkswirtschaft von Schweden hängt die Nachfrage nach inländischen Gütern von der inländischen Nachfrage und von der Nachfrage nach Importen und Exporten ab. Importe vermindern die Nachfrage von inländischen Gütern. Die inländische Nachfrage steigt mit dem Einkommen. Die Importe steigen ebenfalls mit dem Einkommen und die Exporte erhöhen die Nachfrage nach inländischen Gütern. Hierbei sind sie abhängig vom ausländischen Einkommen. Nachdem die Einfuhrnachfrage die Steigerung der Nachfrage nach inländischen Gütern vermindert hat, muss man die Ausfuhrnachfrage addieren, um die Nachfrage nach inländischen Gütern zu erhalten. Eine Erhöhung der ausländischen Nachfrage führt folglich zu einem Anstieg der Exporte, das heißt Steigerung der inländischen Produktion und eine Verbesserung der Leistungsbilanz.  

Zum Schluss muss geklärt werden, welche Rolle die Leistungsbilanz hierbei einnimmt. Die Leistungsbilanz umfasst alle Einnahmen und Ausgaben eines Landes. Sie setzt sich zusammen aus der Handelsbilanz, welche sich aus dem grenzüberschreitenden Warenverkehr eines Landes ergibt, der Dienstleistungsbilanz, also alle Käufe und Verkäufe von Dienstleistungen zwischen Inländern und Ausländern, dem Saldo der Primäreinkommen und dem Saldo der Sekundäreinkommen.

Leistungsbilanz = S+ (T-G) -I = Sparen – Investieren

Ein Leistungsbilanzdefizit deutet darauf hin, dass das betreffende Land mehr verbraucht als produziert, also Auslandsvermögen abbaut bzw. sich im Ausland verschuldet. Weist die Leistungsbilanz einen Überschuss aus, so bedeutet dies, dass das Land mehr produziert hat, als es selbst an eigenen und fremden Gütern nachfragt. Dieses Land wird Geldvermögen (Auslandsvermögen) bilden und mehr Deviseneinnahmen als -ausgaben erzielen.

In Abbildung 1 lässt sich erkennen, dass die Leistungsbilanz von Schweden in den letzten knapp 20 Jahren durchgehend positiv, also einen Überschuss vorzuweisen hatte. Man kann also sagen, dass hier eine gute Balance zwischen Investition und Ersparnis herrscht. 

Fazit:

Aus wirtschaftlicher Sicht macht das Untersuchungsland Schweden einen sehr soliden Eindruck. Es werden nur wenig Schulden aufgenommen und die Balance zwischen Investition und Ersparnis ist sehr ausgeglichen. Alles in allem scheint Schweden sehr gut für die Zukunft aufgestellt zu sein.

Einzelaufgabe 2: Die Nachfragefunktionen

In diesem Kapitel wird der Zusammenhang zwischen der inländischen Nachfrage, Binnennachfrage und Endnachfrage inländischer Güterproduktion für Schweden im Vergleich zu Deutschland behandelt. Der internationale Handel rückt in der Zeit der Globalisierung immer mehr in den Vordergrund. Da Handelsverflechtungen zwischen Staaten international vorangetrieben werden, ist es besonders wichtig Korrelationen, Unterscheidungen und Konflikte im Vergleich einzelner Volkwirtschaften zu erkennen, wie auch zu analysieren und zu bestimmen.

Um den Zusammenhang der inländischen Nachfrage, Binnennachfrage und Endnachfrage nach inländischer Güterproduktion herstellen zu können, müssen zunächst die einzelnen Begrifflichkeiten definiert werden.  

„Die inländische Güternachfrage beschreibt die Gesamtnachfrage nach in- und ausländischen Gütern im Inland. Folglich entfällt ein Teil der Nachfrage auf Güter aus dem Ausland, die Importe. Unter Gütern werden hier sowohl Waren als auch Dienstleistungen subsumiert“ (wiwiwiki.net; 2019). Grundlegend wird die inländische Nachfrage von Konsum (C), Investitionen (I) und den Staatsausgaben (G) bestimmt. Dabei entsteht die Gleichung D = C + I + G. Die inländische Güternachfrage kann auch mittels der Binnennachfrage errechnet werden. Dies erfolgt durch Addition mit den Importen des Landes.  

Die     Binnennachfrage    (AA)    bezeichnet    die    Nachfrage   nach    Konsum- und Investitionsgütern innerhalb eines Wirtschaftsraumes. Hierbei ist eine besonders große Einflussgröße die Veränderung der Lohnstückkosten des zu untersuchenden Landes.  

Die Endnachfrage (ZZ) wird auch die „Nachfrage nach inländischen Gütern“ genannt, deutlich von der inländischen Güternachfrage abzugrenzen ist. Die Summe der Endnachfrage (ZZ) setzt sich aus der Addition von Konsum (C), Investitionen (I) und den Staatsausgaben (G) zusammen, wobei hier noch der Export von Sachgütern und Dienstleistungen hinzuzählt.

Abbildung 5 Binnennachfrage von Deutschland und Schweden von 2018-1998

Zunächst sollen die Zusammenhänge der drei Nachfragefunktionen zwischen Deutschland und Australien dargestellt werden. Dafür sind in den nächsten drei Abbildungen die Binnennachfrage, die Endnachfrage nach inländischer Güterproduktion und die inländische Nachfrage zu sehen.

Wenn diese drei verschiedenen Nachfragefunktionen miteinander verglichen werden, ist festzustellen, dass alle Werte von 2018- 1998 monoton fallen und somit von 19982018 monoton steigen. Dies bedeutet, dass sich die Import- und Exportnachfrage immer in einem nahezu gleichen Verhältnis zueinander verhalten haben.

Es ist ebenso zu erkennen, dass die Binnennachfrage nahezu parallel mit der inländischen Nachfrage verläuft. Dies lässt sich dadurch, dass die Binnennachfragefunktion von der inländischen Nachfragefunktion abhängt und sie durch die Subtraktion mit den Importen errechnet wird. Dies führt dazu, dass sobald sich die Endnachfrage aufgrund der Importe verändert, sich auch die Binnennachfrage ändert. 

Außergewöhnliche Schwankungen in dem Beobachtungszeitraum, lassen sich aus der Grafik nicht erkennen

Werden nur die Kurven von Deutschland und Australien miteinander verglichen, ist zu erkennen, dass die Werte der Binnennachfrage von Deutschland etwas höher sind, als die von Schweden. 

Abbildung 6 Endnachfrage nach inländischer Güterproduktion von Deutschland und  Schweden von 2018-1998

Des weiteren lässt sich erkennen, dass die Werte von Schweden bei der Endnachfrage nach inländischer Güterproduktion, höher sind als die von Deutschland.

Ebenso sind die Werte bei der inländischen Nachfrage von Schweden höher, als die von Deutschland. Der Rückgang der Nachfragefunktionen beider Länder um das Jahr 2009, lässt sich aufgrund der weltweiten Finanzkrise erklären.

Bezüglich der Außenwirtschaft lassen sich aus den vorliegenden Nachfragefunktionen nur wenig aussagekräftige Daten ableiten.

Aus den Grafiken lässt sich schließen, dass Schweden einen Anstieg der Endnachfrage (ZZ) seit Beginn des Beobachtungszeitraumes zu verzeichnen hat. Ebenso steigt die inländische Nachfrage (DD) parallel dazu, woraus sich schließen lässt, dass die Staatsausgaben erhöht wurden, um die heimische Industrie zu stärken.

Ein weiterer Effekt neben der natürlichen Ankurbelung der inländischen Produktion ist es, dass hierbei eine negative Handelsbilanz entsteht. Während einer Rezession, wie sie im Jahr 2009 zu sehen ist, können Länder mit einem hohen Handelsbilanzdefizit darauf spekulieren, dass ihre heimische Wirtschaft durch die ausländische Nachfrage angestoßen wird und der Abfall schnell wieder korrigiert werden kann.

Wie unterscheidet sich diese Strategie von der Deutschlands?

Abbildung 7 Inländische Nachfrage von Deutschland und Schweden von 2018-1998

Schweden ist ein hoch entwickeltes Land mit geringen Kulturunterschieden zu Deutschland. Die Geschäftsabwicklung mit schwedischen Partnern ist daher im Allgemeinen unproblematisch. Da Schweden, außer bei der Binnennachfrage, höhere Werte als Deutschland hat, lässt sich behaupten, dass Schweden eine aggressivere außenwirtschaftliche Strategie führen

Wie können Sie das Gütermarktmodell offener Volkswirtschaften für diese Untersuchung einsetzen?

Das Gütermarktmodell offener Volkswirtschaften oder auch anders, der offene Gütermarkt bezeichnet die Gesamtanzahl aller Märkte auf denen Dienstleistungen und Waren gehandelt werden. Offene Gütermärkte ermöglichen den Konsumenten von Waren und Dienstleistungen die Wahl zwischen inländischen, aber auch ausländischen Gütern. Hingegen haben die Anbieter dieser Waren und Dienstleistungen die Möglichkeit die Güter im Inland und im Ausland anzubieten. Somit setzt ein offener Gütermarkt den Grundbaustein für die Globalisierung der Weltwirtschaft (vgl. wiwiwiki.; 2019).

Einzelaufgabe 3: Der Gütermarktmultiplikator

Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Frage welchen Einfluss Veränderungen der Importe auf den Gütermarktmultiplikator haben. Das Untersuchungsland Schweden steht dazu im Vergleich gegenüber Deutschland. Es wird im Folgenden betrachtet welche Auswirkungen dies auf die Wirksamkeit fiskalpolitisches Maßnehmen zur Stabilisierung von Nachfrage, Produktion und Beschäftigung einer Volkswirtschaft hat (Sauer, 2020). 

Fiskalpolitik beschreibt alle finanzpolitischen Maßnahmen der Konjunkturpolitik mittels öffentlicher Einnahmen und Ausgaben (Eggert, 2018).  Ein Instrument der Fiskalpolitik ist beispielsweise Steuersenkung. Durch Steuersenkungen wird das verfügbare Einkommen der privaten Hauhalte größer. Haushalte würden zum einen Teil zwar mehr sparen aber ein Großteil des zusätzlichen Einkommens würde in die

Konsomgüternachfrage fließen (Mankiew & Taylor, 2008).

Um die Auswirkungen der fiskalpolitischen Maßnahmen genauer betrachten zu können, muss zunächst der Multiplikator hergeleitet werden. Dazu kann angenommen werden, dass die folgenden Gleichungen Konsum (C), Investitionen (I), Importe (IM) und Exporte (X) gegeben sind:

C = c0 + c1 ( Y – T )

I = d0 + d1 Y – d2r

IM = im1 Y

X  = x1 Y*

Weiterhin wird angenommen, dass es sich um ein Gütermarktgleichgewicht handelt, also Y = Z. Y beschreibt die Produktion und ergibt sich ausfolgender Gleichung:

Y  = C + I + G – IM + X

Durch einsetzten       der       weiter oben   definierten     Gleichungen   entsteht          diese Produktionsgleichung:

Y= [ c0 + c1 ( Y -T )] + (d0 +d1 Y – d2r) + G – im1 Y + x1 Y*

Durch anschließendes Umstellen und zusammenfassen und nach Y auflösen, ergibt sich:

Abbildung 8: Anteil Importe in Schweden

Y = [1 / 1 (c1 + d1 – im1)] ( c0 + d0 – c1T – d2r + G + x1Y* )

Der Teil der Gleichung der die eckige Klammer umfasst, stellt nun den Multiplikator dar (Blanchard & Illing, 2017). 

Vereinfacht wird der Multiplikator als 1 / ( 1 – x ) dargestellt. Für x können unterschiedliche Werte angenommen werden, um verschiedene Szenarien zu beschreiben. Beispielsweise die marginale Konsumneigung c. Wenn also eine marginale Konsumneigung von ¾ angenommen wird, wäre der Multiplikator: 1 / ( 1 – ¾ ). Eine marginale Konsumneigung von ¾ ergibt somit zu einem Multiplikator von 4. Dies würde dazu führen, dass eine Erhöhung der Staatsausgaben von 20. Mrd. zu einem Anstieg der Nachfrage auf Waren und Dienstleistungen um 80 Mrd. Euro führt. Eine marginale Konsumneigung von ½ würde hingegen nur einen Multiplikator von 2 führen. Umso größer die marginale Konsumneigung ist, desto höher ist der Multiplikator (Blanchard & Illing, 2017).

Der Multiplikator gibt an, um wie viele Einheiten die Nachfrage bzw. die Produktion Y wachsen, wenn die Staatsausgaben, der Konsum und die Investitionen steigen. Wenn die inländischen Importe von dem Untersuchungsland Schweden steigen würden, würde der Multiplikator sinken. Im Gegenzug würde der Multiplikator steigen, wenn die Importe dementsprechend sinken. 

Wie sich die Importe von 1950-2017 in Schweden entwickelt haben wird in Abbildung 8 veranschaulicht.

Abbildung 9 Auswirkungen der Importe auf Beschäftigung und Nachfrage in Schweden

Langfristig betrachtet, sinken die Importe des Landes Schweden kontinuierlich. Wenn der Verlauf im genaueren in Abschnitte unterteilt wird, wird deutlich, dass es besonders im Zeitraum von 2004 bis 2008 einen enormen Fall gibt. Im darauffolgenden Jahr 2009 ist der Anteil der Importe wieder angestiegen. Dieser Ausreißer lässt sich auf die Weltwirtschaftskrise zurückführen. Denn auch davon ist Schweden, als die größte Volkswirtschaft Nordeuropas, nicht verschont geblieben. Durch die Exportindustrie ist Schweden besonders von der weltweiten Rezession betroffen, was dazu führt, dass das Bruttoinlandsprodukt 2008 um einiges gesunken ist. Auch die Binnennachfrage ist stark eingebrochen, darauf reagierte die Regierung Schwedens mit umfassenden fiskalpolitischen Maßnahmen, wie Steuersenkungen und einem gesenkten Leitzins (Steuer, 2009).

Um einen ganzheitlichen Überblick über den Einfluss der Importe zu erlangen, wird in Abbildung 9 die Zahl das Beschäftigen in Millionen, sowie die Produktion mit dargestellt. Dabei wird die Beschäftigungszahl auf der Sekundärachse beschrieben. Importe und Nachfrage/Produktion werden auf der Primärachse beschrieben.

An Hand dieses Diagrammes ist zu sehen, dass Beschäftigungs- und Nachfragekurve entgegengesetzt zu der Importkurve verlaufen. Dementsprechend steigen diese Kurven im Verlauf von 1950 bis 2017 stetig. Die Nachfragekurve reagiert in Schweden direkt auf Schwankungen der Importe.

Um einen Vergleich zu den Importschwankungen von Deutschland herzustellen, werden diese in Abbildung 10 dargestellt.

Abbildung 10 Anteil der Importe in Deutschland

Das Diagramm zeigt einen ähnlichen Verlauf, wie die Importe von Schweden. Auch in dieser Abbildung wird deutlich, dass die Weltwirtschaftskrise einschneidende Auswirkungen auf die Importe von Deutschland hatte. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland fiel 2008 um fast 5 % (Stark, 2010).

In Abbildung 11 werden die Importe ebenfalls der Anzahl der Beschäftigten in Millionen und der Produktion in Deutschland gegenübergestellt.

Hieraus geht hervor, dass die Produktion/Nachfragekurve Y im direkten Zusammenhang mit den Importen steht. 

Die Schwankungen der Importe lassen sich unter anderem auf die Wirtschaftskrise zurückführen. Um denen entgegen zusteuern wurden Konjunkturprogramme, die die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und Produktion beeinflussen, umgesetzt. Fiskalpolitische Maßnahmen reagieren auf Nachfrage, Produktion und Beschäftigung, jedoch kann nicht allgemein festgestellt werden, dass die Maßnahmen zu einer Stabilisierung von Nachfrage und Produktion führen, denn in den folge Jahren sind weiterhin Schwankungen sichtbar. Die Beschäftigung hingegen weist keine sprunghaften Änderungen auf, dies könnte für eine Stabilisierung durch fiskalpolitische

Abbildung 11 Auswirkungen der Importe auf Beschäftigung und Nachfrage in Deutschland

Maßnahmen sprechen.

Einzelaufgabe 4: Auslandsvermögen und Leistungsbilanz

Abbildung 12: Auslandvermögen und Leistungsbilanz Deutschland (IMF, 2020), selbsterstellte Grafik

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen der Leistungsbilanz und dem Auslandsvermögensstatus Deutschlands und Schwedens. Anhand von selbsterstellten Grafiken sollen sowohl Korrelationen zwischen den einzelnen Parametern festgestellt und später ein Vergleich mit den Werten der Vereinigten Staaten gezogen werden. Zunächst sollten jedoch einzelne Begriffe zum Verständnis genauer erläutert werden. Der Auslandsvermögensstatus bildet so gemäß Prof Dr. Ludwig Gramlich den Umfang und die Struktur der finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten Deutschlands gegenüber dem Ausland ab und enthält auch Daten über die Bestände an Direktinvestitionen. (Gabler, 2020) Die Leistungsbilanz hingegen ist ein Teil der Zahlungsbilanz und umfasst die Importe und Exporte von Gütern und Dienstleistungen und demnach die Einnahmen und Ausgaben einer Volkswirtschaft. (Wikipedia,2020) Anders formuliert ist sie die Differenz zwischen den Ersparnissen und den Investitionen eines Landes. (Thomas Sauer; 2020) Der Zusammenhang zwischen dem Auslandsvermögensstatus und der Leistungsbilanz wird an den folgenden 2 Abbildungen genauer erläutert.

Abbildung 13: Auslandvermögen und Leistungsbilanz Schweden (IMF, 2020), selbsterstellte Grafik

Die beiden Abbildungen haben zunächst den gleichen Aufbau. Der blaue Graph steht für die kumulierte Leistungsbilanz und der orange Graph verdeutlicht den Auslandsvermögensstatus der einzelnen Untersuchungsländer. Der Unterschied in den beiden Abbildungen ist lediglich das Untersuchungsland. Abbildung 12 verdeutlicht die Leistungsbilanz und den Auslandsvermögensstatus Deutschlands. In Abbildung 12 wird deutlich, dass die beiden Graphen einen sehr ähnlichen Verlauf mit nur minimalen Schwankungen haben. Die beiden Graphen weisen eine starke Korrelation auf.  Die kumulierte Leistungsbilanz, hier blau, weist einen linearen Verlauf von 2005 bis 2019 auf.  Zurückzuführen ist dieser, auf einen stetig steigenden Leistungsbilanzsaldo, in dem die Ersparnisse Deutschlands die Investitionen übersteigen. Dieser Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands deutet darauf hin, dass das Land mehr produziert als verbraucht und somit Auslandsvermögen aufbaut. Demzufolge müsste ebenfalls auch der orange Graph steigen, diese Reaktion ist in der obigen Abbildung ersichtlich. Der orange Graph weist einen proportional steigenden Verlauf mit leichten Einbrüchen und Schwankungen auf. Ein solcher Einbruch ist in der Abbildung im Jahr 2008 und 2011 zu sehen. Grund dafür könnte die weltweite Bankenkrise im Jahr 2007 sein und die europäische Schuldenkrise im Jahr 2011 und dadurch sinkende Forderungen gegenüber dem Ausland. In den Jahren nach der Krise ist eine deutliche Steigerung des Auslandsvermögensstatus Deutschlands ersichtlich. Die Erklärung dafür ist, dass Deutschland einer der größten Exporteur Länder der Welt ist und mehr Forderungen gegenüber dem Ausland als Verbindlichkeiten aufweist. Anders formuliert ist Deutschland ein großer Nettogläubiger gegenüber der Welt.       

Abbildung 14: Auslandsvermögen und Leistungsbilanz USA, IMF 2020, Darstellung von Thomas Sauer

In Abbildung 13 verlaufen die 2 Graphen nicht so simultan wie in Abbildung 1, sondern weisen stärkere Schwankungen auf. Deutlich wird, dass die kumulierte Leistungsbilanz Schwedens linearer als der Auslandsvermögensstatus Schwedens verläuft. Dieses Merkmal ist bei Deutschland ebenso ersichtlich, siehe Abbildung 12. Die Leistungsbilanz Schwedens verläuft, bis auf eine Ausnahme in den Jahren 2010 und 2011, proportional steigend. Die Folgen der globalen Wirtschaftskrise könnten der Grund für die kurz andauernde Unterbrechung des Wachstums des Graphen sein. Von 2011 bis 2019 steigt die Leistungsbilanz weiter, der Grund dafür ist wie oben bereits erwähnt, ein positiver Leistungsbilanzsaldo. Schwedens Ersparnisse sind also höher als deren Investitionen. Der Auslandvermögensstatus, hier orange, weist starke Unregelmäßigkeiten auf. Von 2005 bis 2017 ist der Auslandsvermögensstatus die meiste Zeit unter 0 US Dollar, die meiste Zeit circa bei -25000 US Dollar bis -50000 US Dollar. Grund für einen solchen negativen Auslandsvermögensstatus ist, dass die Verbindlichkeiten die Forderungen gegenüber dem Ausland übersteigen. Fraglich ist, wieso solche Abweichungen zur Leistungsbilanz entstehen obwohl in dieser die Ersparnisse offensichtlich den Investitionen überwiegen. Nach der Theorie des intertemporalen Tausches, müssten die nationalen Ersparnisse dorthin wandern wo sie als Investitionen die höchste Verzinsung bringen. (Thomas Sauer; 2019) Demzufolge zu Forderungen gegenüber dem Ausland und einem positiven Auslandsvermögensstatus führen. Eine Erklärung für die negativen Zahlen trotz hoher Ersparnisse könnte die Untersuchung von Feldstein und Horioka im Jahr 1980 sein. Das Resultat war ein so genanntes „Home Bias“ der Anleger, also eine Tendenz der Investoren ihre Anlagen überproportional auf dem Heimatmarkt, hier Schweden, anzulegen. Nicht nur Schweden, sondern auch Norwegen ist ein solcher Ausreißer, beide investieren nicht viel in andere Länder, sondern legen die nationalen Ersparnisse im eigenen Land wieder an. Ein solch autarkes Handeln ist der Grund für einen negativen Auslandsvermögensstatus und einen gleichzeitigen positiven Leistungsbilanzsaldo. Ab dem Jahr 2017 bis hin zur Gegenwart stieg die Kurve stark an, dadurch wird deutlich, dass Schweden ihre Auslandsforderungen mehr und mehr aufgebaut und das so genannte „Home Bias“ zurückgeschraubt hat. Der Vergleich der zwei Abbildungen zeigt vor allem den sehr starken Unterschied anhand der Geldmengen, dieser Unterscheid zeigt was für eine Weltwirtschaftsmacht Deutschland gegenüber Schweden ist.  

In Abbildung 14 ist die Leistungsbilanz und das Auslandsvermögen der Vereinigten Staaten dargestellt.  Es ist offenkundig, dass die USA eine andere Außenpolitik führt als Deutschland und Schweden.  Im Gegensatz zu Deutschland und Schweden weist die USA ein durchgängig negatives Auslandsvermögen und eine über die Jahre stark abfallende Leistungsbilanz auf. Die Ursache für diesen Verlauf ist, dass die Ersparnisse der USA geringer sind als die Investitionen, die sie tätigen. Das stetig sinkende Auslandsvermögen liegt an der starken Verschuldung der USA gegenüber der Welt. Die Vereinigten Staaten sind also sogenannte Nettoschuldner gegenüber der Welt, anders formuliert übersteigen die Verbindlichkeiten der USA deren Forderungen.

Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass Deutschland mehr Vermögen im Ausland hat als die USA und Schweden und sich daraus ergebend Deutschland ein wesentlich stärker globalisiertes Finanzsystem hat. Weiterhin ist sehr gut erkennbar, dass sich die Vereinigten Staaten und Deutschland in einer anderen Größenordnung als Schweden befinden. Wie bereits oben erwähnt liegt dieser immense Größenunterschied an der weltwirtschaftlichen Position Deutschlands und der USA.  

Einzelaufgabe 6: Finanzkrisen im globalen Kontext

Abbildung 15: Finanzderivate Anteile am Auslandsvermögensstatus, Aktiva und Passiva der USA  

Die Abbildung 15 stellt das Auslandsvermögen der USA im Verhältnis zu ihrem BIP mittels drei Kurven dar. Der blaue Graph „Assets“ zeigt die Forderungen der USA aus den Auslandsinvestitionen gegenüber anderen Staaten. Der orangene Graph „Liabilities“ beschreibt die Verbindlichkeiten anderer Staaten gegenüber den USA aus Auslandsinvestitionen. Die daraus resultierende Differenz zeigt der graue Graph „NIV Position“, sprich den Saldo bzw. das Netto-Auslandsvermögen.

Es ist auffällig, dass zwischen den Jahren 1994 und 1996 die Verbindlichkeiten und Forderungen gleich hoch erscheinen und der Saldo des Auslandsvermögens sich dem positiven Bereich nähert.

Bereits 1996 kommt es zu einem leichten Anstieg der Forderungen und

Verbindlichkeiten, wobei die Verbindlichkeiten im Verhältnis höher liegen. Bis 1996 ist ebenfalls das Netto-Auslandsvermögen kontinuierlich am Sinken und ab 1996 unterschreitet es die null Prozentgrenze und verläuft weiter im negativen Bereich. 

Nach der Jahrtausendwende gibt es einen rapiden Anstieg der Verbindlichkeiten und der Forderungen, sowie ein weiteres Absinken des Netto-Auslandsvermögens. Dieser Zustand hält sich bis 2007. Ab diesem Zeitpunkt gibt es einen Einbruch der drei Graphen, wobei die Verbindlichkeiten und Forderungen abnehmen und das Auslandsvermögen zunimmt. Ab 2008 nehmen die Verbindlichkeiten und Forderungen zu und zeigen im weiteren Verlauf eine parallele Zunahme. Im gleichen Zeitraum sinkt das Auslandsvermögen immer stärker in den negativen Bereich.

Die Gründe für die Negativentwicklung des Saldos in den 80ern lagen bereits in den 70ern, da es hier drei ökonomische Probleme gab:

Abbildung 16: Angebotspolitik der USA  

1.    Das Ende des Nachkriegsbooms in den Jahren 1973 bis 1979 sorgte für eine Abnahme des Wirtschaftswachstums bei gleichzeig hoher Inflationsrate. Der Markt war gesättigt und die grundlegenden Konsumbedürfnisse und Investitionen nahmen dadurch ab. Die unterausgelastete Produktionskapazität bei einer hohen Arbeitslosigkeit sorgte für die neuartige ökonomische Situation der Stagflation (Sauer, 2020).

2.    Auch verloren die personalintensiven Branchen im Zuge der Vollbeschäftigung ihre Konkurrenzfähigkeit durch die hohen Lohnsteigerungen (Sauer, 2020).

3.    Die Ölkrise, die durch den sogenannten „Jom-Kippur Krieg“ entstand und Auslöser war für die schwerste Rezession in den Industrieländern seit der Weltwirtschaftskriese, da nach dem Sieg Israels die arabischen Erdölausführländer beschlossen ihre Ölförderung um 25% einzuschränken (Nagel, 1997).

Zudem gab es weitere exogene Faktoren, wie der Vietnamkrieg aber auch nationale Faktoren, wie soziologische und wirtschaftspolitische Veränderung. Ein Beispiel ist die Veränderung der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik zu einer angebots- orientierten Wirtschaftspolitik, die eins zu eins mit dem Präsidentenwechsel von Demokraten Jimmy Carter zum Republikaner Ronald Reagan einherging (Nagel 2020).

Durch die angebotsorientierte Wirtschaftspolitik wurde versucht das Kräftegleichgewicht zwischen Unternehmern und Arbeitnehmer zugunsten der Unternehmer zu verschieben. Der Arbeitnehmer erhielt weniger Lohn für die gleiche Tätigkeit. Gleichzeitig wurde die Lohnkurve durch die Kürzung der Arbeitslosengelder nach unten gedrückt (Abbildung 2). Das wirkte sich positiv auf die Produktivität aus. Zudem war die restriktive Geld- und Fiskalpolitik maßgeblich für den Anstieg der Investitionsbereitschaft verantwortlich, welches wiederum der Grund für ein Sinken der Inflationsrate war. Als die Inflationsrate ein stabiles Niveau erreicht hatte, nahm die Arbeitslosigkeit langsam ab (Sauer, 2020). 

Abbildung 17: Leistungsbilanz der USA von 1990-1997

Ab den 90ern ist ein Leistungsdefizit der USA zu erkennen. Dem lag zu Grunde, dass sowohl die inländischen Investitionen als auch die Ersparnisse in Relation zum BIP rückläufig waren (Abbildung 16). 

Abbildung 18: USA Geldmenge und Zinsen von 2000 bis 2008

Um dem weiteren Anstieg des Leistungsdefizits entgegenzuwirken ging die FED in eine langhaltende geldpolitische Expansion über. Zeitgleich sorgte der Kapitalzufluss aus Schwellenländern, wie zum Beispiel der Verkauf von US-Staatsanleihen an asiatische sowie arabische Länder, ebenfalls für einen Leistungsdefizitausgleich. Diese beiden Faktoren sorgten für eine massive Zinssenkung in den USA (Abbildung 4). Sowohl der Staat (Finanzierung seines Budgetdefizits) als auch Privatpersonen (Anregung des privaten Konsums) profitierten von der Situation. Im Endeffekt führte jedoch die darauffolgende Kombination von steigenden Anfragen auf den Immobilienmarkt (Immobilienboom), niedrigen Zinsen und fragwürdigen Finanzierungsmechanismen der Banken (Suprime, Pervertierung des Verbriefungskonzeptes) zu einer Preisblase und Schlussendlich zum Platzen der Immobilienblase, was die Finanzkriese 2007 auslöste (Raschen 2014).

Bei der Einzelbetrachtung der Zeittafel des Untersuchungslands Schweden fallen einige Besonderheiten auf (Abbildung 5). Ab 1980 bis 2004 sind die Verbindlichkeiten deutlich höher als die Forderungen. Das Auslandsvermögen befindet sich im negativen Bereich, jedoch mit einem immer wiederkehrenden, steigenden Trend. Das bedeutet, dass Schweden von 1982 bis 2006 als Netto-Schuldner im globalen Kontext auftaucht.

Im Jahr 2007 sind erstmals die Forderungen höher als die Verbindlichkeiten. Selbst der Saldo des Auslandsvermögens ist im positiven Bereich. Auch wenn die Verbindlichkeiten ab 2008 wieder höher sind als die Forderungen ist die Schere zwischen den beiden

Graphen nicht all zu groß. Das zeigt auch der Graph des Auslandsvermögens. Es ist ab 2008 im negativen Bereich, aber dennoch an der Nullgrenze. Diese Entwicklung verläuft genau 10 Jahre lang, wobei sich die Forderungen den Verbindlichkeiten stätig nähern und ab 2017 sind die Forderungen höher als die Verbindlichkeiten. Das gleiche passiert mit dem Auslandsvermögen, das sich über die 10 Jahre hin langsam wieder dem positiven Bereich nähert und ihn 2017 erreicht.

Abbildung 19 Finanzderivate Anteile am Auslandsvermögensstatus, Aktiva und Passiva von Schweden

Dies bedeutet wiederum, dass Schweden ab 2017 kein Nettoschuldnern im globalen Kontext ist, sondern eher einen Leistungsüberschuss aufweist und somit als Investor im globalen Kontext auftritt.

Drei wichtige Faktoren waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass Schweden sich in den späten 70ern zu einem der wohlhabendsten Länder der Welt entwickelt hat. Der erste Faktor war die Neutralität Schwedens des zweiten Weltkriegs. Zum Zweiten konzentrierte sich Schweden während dieser Zeit auf seine Exporte (Holz und Eisenerz) und behielt vor allem den Gewinnungsort und die Veredelung der Produkte im eigenen Land. Der dritte Faktor war, dass Schweden sich bereits in den 60ern zu einer der leistungsfähigsten Kapitalindustrien entwickelt und dadurch sich den Ruf als einer der technologisch führenden Industrienation aneignete (Thielmann, 2013).

Die Ölkrise im Jahr 1973 traf die Industrie und somit die Wirtschaft von Schweden sehr hart. Zudem entwickelte sich der Regierungsstiel hin zu einer sozialistischen Idee, was dafür sorgte, dass der Staat immer mein Einfluss auf die Wirtschaft nahm. Dadurch wurden die Steuer kontinuierlich erhöht. Der Staat versuchte den privaten Sektor durch schuldenfinanzierte Staatsausgaben zu unterstützen, um der Arbeitslosigkeit im eigenen Land entgegenzuwirken. Zusätzlich wurde die eigene Währung abgewertet, um dem Produktivitätsdefizit entgegen zu wirken. Das führte aber schlussendlich zur Inflation. 

Abbildung 20

Auch in Schweden versuchten die Banken ihre Kreditpolitik mit aggressiven Angeboten und Marktanteilen ohne genaue Risikokontrolle zu vergeben (Abbildung 19). Die Steuersysteme begünstigen die Zinszahlungen, so dass die Bevölkerung sich mit negativen Realzinsen verschuldete. Der Wirtschaft schien es für einen kurzen Zeitraum besser zu gehen bis auch hier die Immobilien blase platze (Thielmann, 2013).

Abbildung 21 Leistungsbilanz Schwedens von 1984-2004

Im Gegensatz zu den USA richtete Schweden eine unabhängige Institution ein, um den Finanzsektor besser zu koordinieren und eine interessenpolitisch unabhängige Bankenrettung zu gewährleisten. Es gab strengere Rahmenbedingungen für die Sanierung der Banken. Ein zusammengestelltes Expertenteam überprüfte alle Banken in Schweden und kategorisierte sie in „Good Banks“ und „Bad Banks“. All diese Mechanismen sorgten am Ende für eine Gesundung des Banken- und Industriesektors, was für eine positive Leistungsbilanz sorgte (Thielmann, 2013). 

Weiter Faktoren wie ein neues Steuer-, Renten- und politisches System führten zur Erholung der Wirtschaft. Wichtig hierbei war, dass die Bevölkerung die Sparmaßnahmen mittrug und unterstützte.  

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Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Deutschland - International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, October 2019

Abbildung 2: Schweden - International Monetary Fund, World Economic Outlook

Abbildung 3: USA - International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, October 2019

Abbildung 4: Leistungsbilanz, Ersparnis und Investition, 2001-2009

Abbildung 5: Binnennachfrage von Deutschland und Schweden von 2018-1998

Abbildung 6: Endnachfrage nach inländischer Güterproduktion von Deutschland und Schweden von 2018-1998

Abbildung 7: Inländische Nachfrage von Deutschland und Schweden von 2018-1998

Abbildung 8: Anteil Importe in Schweden (eigene Darstellung, (Penn World Table, 2020))

Abbildung 9: Auswirkungen der Importe auf Beschäftigung und Nachfrage in Schweden (eigene Darstellung, (Penn World Table, 2020))

Abbildung 10 Anteil der Importe in Deutschland (eigene Darstellung, (Penn World Table, 2020))

Abbildung 11 Auswirkungen der Importe auf Beschäftigung und Nachfrage in Deutschland (eigene Darstellung, (Penn World Table, 2020))

Abbildung 12: Auslandvermögen und Leistungsbilanz Deutschland (IMF, 2020), selbsterstellte Grafik

Abbildung 13: Auslandvermögen und Leistungsbilanz Schweden (IMF, 2020), selbsterstellte Grafik

Abbildung 14: Auslandsvermögen und Leistungsbilanz USA, IMF 2020, Darstellung von Thomas Sauer

Abbildung 15: Finanzderivate Anteile am Auslandsvermögensstatus, Aktiva und Passiva der USA 

Abbildung 16: Angebotspolitik der USA 

Abbildung 17: Leistungsbilanz der USA von 1990-1997

Abbildung 18: USA Geldmenge und Zinsen von 2000 bis 2008

Abbildung 19: Finanzderivate Anteile am Auslandsvermögensstatus, Aktiva und Passiva von Schweden

Abbildung 20:  Aktien und Immobilienpreise in Finnland und Schweden

Abbildung 21: Leistungsbilanz Schwedens von 1984-2004