Partielle Gleichgewichtsanalyse

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Definition

Die Ermittlung von Gleichgewichtsmengen und -preisen auf einem Markt unabhängig von den Einflüssen anderer Märkte.[1]


Betrachtung

  • Reichweite der partiellen Gleichgewichtsanalyse

Eine partielle Gleichgewichtsanalyse ist dann passend wenn die mittelbare Auswirkungen des auf einem Markt Wirtschaftsbjekts, die nicht in Betracht kommen, negativ beeinflüssen.


  • Mängel der partiellen Gleichgewichtsanalyse

Die Partielle Gleichgewichtsanalyse greift auf die Resultate der Analyse der inviduellen Nachfrage- und Angebotsfunktionen zurück, so mit fehlt es Interaktion mit den anderen Märkten.


Beispiel

Partielle Gleichgewichtsanalyse der Körperschaftsteuer

In der Abbildung werden 2 Kurven von Kapitalnachfrage und -angebot im Unternehmenssektor dardetellt.[2]

Abb.(A): Partielle Gleichgewichtsanalyse in diesem Teil zeigt dass die Investoren nur einen Teil der Steuerbelast im Unternehmen tragen. Die Körperschaft führt zu einem niederigeren Ertrag, den die Anleger kriegen und zu höheren Kapitalkosten für die Unternehmen.

Abb.(B):hier werden die Investoren ihre tragende Steuerlast nicht berücksichtigt, da das Angebotskurve eine Linie eingezeigt ist,d.h: das kapital ist unbegrenzt.

  • Kurz zu allgemeiner Gleichgewichtsanalyse:

Allgemeine Gleichgewichtsanalyse schlägt sich in Untersuchung einer simultanen Analyse auf allen Märkten im Sinne einer Interdependenanalyse der Märkte zu unternehmen.[3]. In diesem Beispiel führt die Körperschaftsteuer nicht kurzsichtig nur zu höheren Kapitalkosten. Eigentlich tragen einen Teil von Steuerlast außer den Inverstoren die Komsummenten. Wegen der dadurch Versteurung des Zinsatzes für Unternehmen, steigen die Kosten und somit befinden sich die Preise im höheren Gleichgewicht. Infolgedessen sinken der Absatz des Unternehmens. Sie müssen möglicherweise die Nachfrage nach Arbeitskäften direkt reduzieren oder mit Machinen erzetzen. Es besteht also auf dem Markt des Wirschaftsobjekts die Wechselwirkung zwischen Kapital- und Personengesellschaft.

Unterscheidung kurzfristige und langfristige partielle Glechtgewichtsanalyse Gleichgewichtsanalyse

Kurzfristige partielle Gleichgewichtsanalyse

Auf dem vollkommenden Markt ist durch einen Preis sowie die verkauften nutzenmaximalen Mengen und die angebotenen gewinnmaximalen Mengen definiert, wobei die Summe der Verkäufe gleich der Summe der Käufe ist. [[1]]


Marktgleichgewicht:, wobei Nachfrage der Komsummenten und Angebote der Produzenten darstellt.


Langfristige partielle Gleichgewichtsanalyse

Annahme: Es gibt im Markt viele potenziell aktive Unternehmen, die gleichen Technologie und deshalb gleichen Kostenstruktur haben.

Konsequenz:

(a) Im langfristigen partiellen Gleichgewicht machen alle aktiven Unternehmungen Null-Gewinne.

(b) Im langfristigen partiellen Gleichgewicht produzieren alle Unternehmungen mit der optimalen Betriebsgröße, d.h. die Stückkosten werden minimieren bei jenem Faktoreinsatz.

(c) Der langfristige Gleichgewichtspreis entspricht den langfristigen minimalen Stückkosten


Einzelnachweise

  1. Vlg. S.758 „Mikroökonomie“ von Robert S. Pindyck und Daniel L. Rubinfeld, 6. Auflage vom Pearson Studium Verlag
  2. Vgl.S.358 ,,Volkswitschaftslehre" von Stiglitz, 2. Auflage; Internationale Standardlehrbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Oldenburg
  3. S.4 ,,Handbücher der Wirtschafts& Sozialwissenschaften" von Vahlens; Classen Grundlagen der makroökomischen Theorie; Verlag Vahlen

Quellenverzeichnis

  • Robert S. Pindyck und Daniel L. Rubinfeld, „Mikroökonomie“ , 6. Auflage vom Pearson Studium Verlag
  • Stiglitz,,Volkswitschaftslehre" , 2. Auflage; Internationale Standardlehrbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Oldenburg.
  • Vahlens,,Handbücher der Wirtschafts& Sozialwissenschaften" ; Classen Grundlagen der makroökomischen Theorie; Verlag Vahlen
  • http://stefan.schleicher.wifo.ac.at/down/mi2/MI2_IndustryStructures.pdf