Internationale Finanzbeziehungen Großbritannien 2020

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Makroökonomische Lage Großbritanniens

Gruppenaufgabe 1 - Makroökonomische Basisdaten  

Die drei folgenden Graphiken zeigen die prozentuale Entwicklung im Verhältnis zum Vorjahr für die Werte Gross domestic product (GDP), Output gap, Inflation und Unemployment im Zeitraum von 1992-2019. Im Folgenden werden zunächst die relevanten Begrifflichkeiten geklärt und die Zusammenhänge und Beziehungen für das Untersuchungsland Großbritannien analysiert. Anschließend erfolgt ein Vergleich der aktuellen Wirtschaftslage mit der Deutschlands und der der USA.

„Gross domestic product (= Bruttoinlandsprodukt, BIP) ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Es misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. […] Auf Vorjahrespreisbasis wird die ‚reale‘ Wirtschaftsentwicklung im Zeitablauf frei von Preiseinflüssen dargestellt. Die Veränderungsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) dient als Messgröße für das Wirtschaftswachstum der Volkswirtschaften.“ (Statistisches Bundesamt 2020)

„Die Produktionslücke (= Output gab) ist die Differenz zwischen dem Produktionspotenzial (das was in einer Volkswirtschaft mit gegebener Ausstattung und Technologie produziert werden könnte) und der tatsächlichen Produktion (BIP). Die Produktionslücke wird in Prozent des Produktionspotenzials gemessen und ist ein Konjunkturindikator. Von einer negativen Produktionslücke spricht man dann, wenn das aktuelle BIP unterhalb des potenziellen Bruttoinlandsproduktes liegt. Dies hat dann einen Konjunkturabschwung (Rezession) mit sinkender Inflationsrate, steigender Arbeitslosigkeit und abnehmenden Importen zur Folge. Die positive Produktionslücke ist ein Anzeichen für eine gute Konjunkturlage (Aufschwung), aber auch mit einer Inflationsgefahr verbunden.“ (Welt der BWL 2020c)

Inflation bezeichnet die Preissteigerung von einem Jahr auf das andere. Dadurch sinkt der Wert des Geldes. Sie wird mit der Inflationsrate für einen definierten Warenkorb gemessen (vgl. Welt der BWL 2020b). Die Arbeitslosenquote ist der wichtigste Indikator für die Beschäftigungsentwicklung bzw. den Beschäftigungsstand. Einer hohen Arbeitslosigkeit folgt ein geringeres Wirtschaftswachstum (= BIP) und damit ein geringeres Einkommen (vgl. Welt der BWL 2020a).

Abb. 1: Makroökonomische Basisdaten Großbritanniens

Die zuvor genannten Begrifflichkeiten und deren Zusammenwirkung lassen sich gut anhand des Diagramms für Großbritannien (Abb. 1) erkennen. Zunächst wird die Entwicklung bis zur Weltwirtschaftskrise (2008/2009) beobachtet. Hierbei ist zu erkennen, dass das BIP immer ein Wachstum zum Vorjahr verzeichnet. Parallel dazu ist die Wirkung des Okunschen Gesetzes zu beobachten, bei der sich die Produktionslücke allmählich schließt und ein Produktionswachstum zu verzeichnen ist, wodurch ein Rückgang der Arbeitslosenquote erfolgt. Weiterhin ist zu erkennen, dass die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr abnimmt, solange sich die Produktionslücke im negativen Bereich befindet. Sowie ein positiver Anstieg der Produktionslücke zu verzeichnen ist, steigt die Inflationsrate. Zum Zeitpunkt der Weltwirtschaftskrise ist erkennbar, dass die Inflationsrate und die Arbeitslosenquote steigen, das Wirtschaftswachstum jedoch abnimmt und damit auch eine negative Produktionslücke einhergeht. Dies bedeutet, dass die Ressourcen nicht optimal ausgenutzt werden. Aufgrund der negativen Produktionslücke liegt auch eine Unterauslastung der Volkswirtschaft vor. Die Konjunktur befindet sich im Abschwung (Rezession). Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass die Lagerbestände besonders hoch sind, mangels Nachfrage nicht abnehmen und dadurch die Arbeitslosenquote steigt, da auch keine weitere Produktion erfolgt. Weiterhin werden keine Investitionen getätigt und es kommt vermehrt zur Kurzarbeit, indem Überstunden abgebaut werden. Nach der Krise ist erkennbar, dass sich die Volkswirtschaft langsam erholt und sich Großbritannien in einer guten Wirtschaftslage befindet. Die Arbeitslosenquote sinkt, da das Bruttoinlandsprodukt wieder steigt und sich festig. Die Produktionslücke nähert sich Null, weshalb die Inflationsrate sinkt. Großbritannien hat aktuell eine optimale Ausnutzung der wirtschaftlichen Ressourcen.

Abb. 2: Makroökonomische Basisdaten Deutschlands

Wird das Untersuchungsland mit der Wirtschaftslage Deutschlands (Abb. 2) verglichen, ist erkennbar, dass Deutschland meistens eine optimale Produktionsauslastung bzw. eine positive Produktionslücke aufweist, was auf eine gute Konjunktur hinweist, welche jedoch nicht mit einer Inflationsgefahr verbunden ist, da die angestrebten zwei prozentige Inflationsrate der EZB meist annähernd bestehen. Im Vergleich zu Großbritannien konnte sich die deutsche Wirtschaft auch schneller und besser von der Weltwirtschaftskrise erholen, obwohl Deutschland von dieser härter betroffen war. Trotz der recht guten Wirtschaftslage hatte Deutschland mit einer hohen und anfänglich stets steigenden Arbeitslosenquote zu kämpfen, welche sich auf die Wiedervereinigung zurückführen lässt, da dabei viele Unternehmen der DDR zugrunde gingen. Verglichen mit Großbritannien sank diese Quote trotz der Krise 2008/2009. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Produktionslücke sich allmählich schließt, das BIP langsamer steigt, die Inflationsrate den angestrebten Wert der EZB annimmt und die Arbeitslosenquote weiter zurückgeht. Damit ist festzuhalten, dass sich Deutschland ebenfalls in einer guten wirtschaftlichen Lage befindet.

Abb. 3: Makroökonomische Basisdaten der USA

Im Vergleich zu der USA (Abb. 3) fällt auf, dass diese eine stets sehr stark schwankende Produktionslücke aufweist. Auffällig ist, dass trotz dieser starken Schwankungen das BIP stets zwischen zwei bis vier Prozent wächst. Außer zur Zeit der Weltwirtschaftskrise, welche die USA am härtesten getroffen hat. Dies ist daran zu erkennen, dass die Arbeitslosenquote extrem ansteigt, das BIP stark abfällt und die Produktionslücke zunehmend negativer wird. Betrachtet man nun die aktuelle Lage ist festzuhalten, dass sich auch die USA von der Weltwirtschaftskrise allmählich erholt. Dies zeichnet sich durch den Rückgang der Arbeitslosenquote, ein stetiges Wirtschaftswachstum von schwankenden zwei Prozent, ebenso wie bei der Inflationsrate und einer positiv ansteigenden Produktionslücke aus. 

Schlussendlich ist festzuhalten, dass sich alle drei Länder relativ gut entwickelt haben, trotz aller Hürden der ca. vergangenen drei Jahrzehnte.

Gruppenaufgabe 2 - Länderinformationen des Internationalen Währungsfonds

In diesem Kapitel werden die sechs wichtigsten Punkte des Article IV des International Monetary Funds, kurz IMF, mit Großbritannien (vgl. IMF 2020c) zusammengefasst dargelegt. Die Beratung fand am 12. November 2017 statt. Besonders wichtig waren die Punkte: der wirtschaftliche Zusammenhang und Ausblick Großbritanniens, die Staatsfinanzen, die Geldpolitik, der Finanzsektor, die Strukturpolitik und die Auswirkung der Entscheidung zum Rücktritt aus der EU.

Wirtschaftlicher Zusammenhang und Ausblick

Die Wirtschaft Großbritanniens ist seit 2010 jährlich gewachsen. Die Erwerbstätigkeit ist beinahe rekordhoch und auch die Reallöhne steigen. Die Arbeitslosigkeitsrate liegt bei gerade mal 4%, obwohl die inländische Nachfrage wegen der Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Beziehung mit der EU eingeschränkt bleibt. Die schwächere inländische Nachfrage ist teilweise ausgeglichen aufgrund stärkerer Außenbeiträge, unterstützt von einer starken externen Nachfrage. Großbritannien ist weiterhin eine der konkurrenzfähigsten Wirtschaften der Welt und bleibt ein attraktiver Ort für Investitionen aus dem Ausland. Das OBR (Office for Budget Responsibility) korrigiert das reale BIP nach unten auf 1,3%, in erster Linie wegen der temporären Effekte des ersten Viertel-jahres. In derselben Zeit hat das OBR die Prognose des kumulierten Wachstums über die 5-Jahres-Periode nach oben korrigiert aufgrund einer Abwärtsrevision der Schätzung der dauerhaften Arbeitslosenrate und einer Aufwärtsrevision der möglichen Arbeitsmarktbeteiligung. Die Produktivität Großbritanniens ist kleiner als in gleichrangigen Wirtschaften. Falls Großbritannien das Wachstum der Produktivität ausschöpfen kann, können die Löhne und der Lebensstandard langfristig gesteigert werden. Tatsächlich hat sich das Produktivitätswachstum in den letzten Monaten erholt und steigt so stark wie seit 2016 nicht mehr. Die Regierung hat schon Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität durchgeführt, beispielsweise eine Steuersenkung zur Unterstützung von Unternehmensinvestitionen, die Verbesserung von Fähigkeiten und Investitionen in eine hochwertige Infrastruktur.

Staatsfinanzen

Die Regierung hat seit 2010 einen erheblichen Fortschritt gemacht, den Zustand der Staatsfinanzen zu verbessern, welche jetzt einen historischen Wendepunkt erreicht haben. Das Defizit wurde um 80% verringert und die Schulden sinken nun dauerhaft. Die öffentliche Schuldenquote bleibt länderübergreifend betrachtet relativ hoch. Das OBR prognostiziert, dass die Schulden in den Jahren 2016/2017 ihren Höchstpunkt mit über 85% des BIPs erreicht haben. Die Fortsetzung der Reduzierung der Entleihe und Schulden ist wichtig, um die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu verbessern und die Belastung für die zukünftigen Generationen zu reduzieren. Die finanzpolitischen Regeln des Parlaments im Januar 2017 verpflichtet die Regierung dazu, die zyklisch angepassten Defizite bis 2020/2021 auf unter 2% des BIPs und die Schulden als Anteil des BIPs in dem Jahr zu senken. Die Staatsfinanzen sollen wieder auf eine dauerhafte Position gebracht werden, während den Haushalten, Unternehmen und öffentliche Diensten geholfen wird. Die Regierung hat die finanzpolitische Regel des zyklisch angepassten Defizits bis 2020/2021 auf unter 2% des BIPs und ihr zusätzliches Verschuldungsziel drei Jahre früher erreicht. Dies zeigt, dass sich die vorsichtige Führung der Regierung über die Staatsfinanzen auszahlt. Großbritannien setzt immer noch auf internationale Standards mit finanzpolitischer Transparenz. Im Juli 2017 hat das OBR ihren ersten Bericht mit einer verständlichen Einschätzung der finanziellen Risiken veröffentlicht. Ein Jahr später hat die Regierung einen Bericht zur Bewältigung dieser Risiken herausgebracht.

Geldpolitik

Die Geldpolitik wurde verschärft, nämlich mit einer Zunahme von 50 kumulierten Basispunkten des Diskontsatzes im letzten Jahr. Der Diskontsatz wurde von dem MPC (Monetary Policy Committee) um 25 Basispunkte auf 0,75% angehoben. Der Hypothekenzinssatz ist rekordniedrig. Bei der Beendigung des letzten Treffens am 31. Oktober hielt das MPC die aktuelle Position der Geldpolitik weiterhin für angemessen. Es schätzte auch, dass eine derzeitige Verschärfung der Geldpolitik über den vorhergesagten Zeitraum angemessen wäre, um die Inflation wieder dauerhaft auf die Vorgabe von 2% zu bringen, wenn die Wirtschaft die Weiterentwicklung weiterhin im wesentlichen Einklang mit Prognosen des jüngsten Berichts über die Inflation der Bank von England fortsetzen würde. Jeglicher zukünftige Anstieg des Diskontsatzes wird wahrscheinlich mäßig und in einem begrenzten Umfang sein. Jegliche Lockerungen der Geldpolitik sollten nur vorübergehend und in den mittelfristigen Konsolidierungsplänen verankert sein. Der wirtschaftliche Ausblick wird erheblich von der Natur des EU-Austritts abhängig sein. Dies beinhaltet die Bildung von neuen Handelsabkommen, die Reibungslosigkeit des Übergangs und die Reaktionen der Haushalte, Unternehmen und der Finanzmärkte. Die Auswirkungen für den angemessenen Weg der Geldpolitik werden von dem Gleichgewicht der Effekte der Nachfrage, der Lieferung und Versorgung und von dem Wechselkurs abhängen. Der Leitzins sollte weiterhin als Hauptinstrument der Geldpolitik dienen.

Finanzsektor

In ihrer letzten Entscheidung hat das FPC (Financial Policy Committee) der Bank Englands eingeschätzt, dass die inländischen Risiken, abgesehen von denen, die im Zusammenhang mit dem Brexit stehen, insgesamt auf einem Standardlevel geblieben sind. Das FPC hat entschieden, das antizyklische Kapitalpolster bei 1% aufrechtzuerhalten. Sie werden beim nächsten Treffen eine verständliche Einschätzung der Widerstandsfähigkeit des Bankensystems Groß-britanniens im Stresstest im Jahr 2018 machen. Es prüft zudem die Angemessenheit der 1%-Rate des antizyklischen Kapitalpolsters. Eine Fortsetzung einer vorsichtigen Vorgehensweise ist wichtig für die Aufrechterhaltung der finanziellen Stabilität. Das FPC möchte, ungeachtet der genauen zukünftigen Beziehung Großbritanniens mit der EU, unverändert an der Umsetzung von soliden und vernünftigen Standards in Großbritannien festhalten. Bezogen auf den EU-Austritt ist die Regelmäßigkeit und eine aufsichtsbehördliche Zusammenarbeit zwischen der EU und Großbritannien notwendig, um die Integrität der grenzüber-schreitenden Transaktionen und Geschäfte aufrechtzuerhalten. Die finanzielle Stabilitätsbeurteilung der EU 2018 empfiehlt, dass die Behörden der EU und Großbritanniens zusammenarbeiten sollten, damit sogenannte „Cliff-edge“-Effekte vermieden werden. Wegen der begrenzten verbleibenden Zeit wurde überlegt, dass es für Unternehmen nicht möglich ist, die Risiken der Störung der grenzübergreifenden Finanzdienstleistungen von selbst vollständig zu minimieren, sodass dafür Behörden erforderlich wären.

Strukturpolitik

Eine mehrgleisige Strategie der Politik ist nötig, um die Produktivität zu fördern, den Lebensstandard zu erhöhen und das Wachstum integrativer zu machen. Diese Herausforderung wird dadurch angegangen, dass die Kapitaleinlage erhöht wird, nämlich mit öffentlichen Investitionen, welche über die nächsten fünf Jahre auf den Durchschnitt von 2,2% des BIPs gesetzt werden. Der Grundstein des Plans der Regierung, die Produktivität und das Wachstum zu verbessern, ist der NPIF (National Productivity Investment Fund). Dieser wurde im Jahr 2016 gegründet, um kritischen Bereichen, bezogen auf die Produktivität, zusätzliche Kapitalanlagen bereitzustellen. Die Laufzeit des NPIFs wurde um ein Jahr, nämlich bis 2023/2024, verlängert und der Umfang auf 37 Milliarden Pfund erweitert. Investitionen werden gefördert, darunter beispielsweise die zuverlässigsten Breitbandverbindungen, das größte Straßen-Investitionen-Programm und das größte Schienen-Investitions-Programm seit viktorianischen Zeiten. Die Regierung hat signifikante umgestaltende Schritte gemacht, das Wachstum zu steigern, in dem die Gewerbesteuer gekürzt wurde, um Investitionen anzuregen. Zudem investiert sie mehr in die Lehre von Wissenschaft und Mathematik. Personen sollen mit den Fähigkeiten ausgestattet werden, die sie brauchen, um Nutzen aus den hochbezahlten Jobs in der neuen Wirtschaft zu ziehen, in dem die Regierung  zusätzliche Details zu dem „National Retraining Scheme“ darstellt und die Rolle des Arbeitgebers in dem Ausbildungssystem stärkt.

Auswirkung der Entscheidung zum EU-Rücktritt

Großbritannien sollte die EU im März 2019 verlassen. Es wird eine tiefe und spezielle Partnerschaft mit der EU, eine allumfassende Wirtschaft und Sicherheitskooperation angestrebt. Die Behörden sind zuversichtlich, einen guten Deal zu bekommen, müssen aber alle möglichen Szenarien planen, eingeschlossen des unwahrscheinlichen Szenarios, keine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung zu erzielen. Dies würde große negative Auswirkungen auf das Wachstum haben, insbesondere falls es keine Übergangsphase gibt. Es wurde schon eine Einigung über die Struktur und den Umfang des zukünftigen Rahmens mit wichtigen Fortschritten in Themen wie der Sicherheit, Transport und Dienst-leistungen getroffen. Zusätzlich wurde sich bereits über bürgerrechtliche Themen, finanzielle Regelungen und die Umsetzungsphase geeinigt. Es werden Mitteilungen veröffentlicht, damit sich Unternehmen und Bürger auf den Austritt vorbereiten können. Um diese Vorbereitungen zu unterstützen, wurde eine Förderung von zusätzlichen 500 Millionen Pfund bestätigt. Somit wird die Regierung seit 2016 mehr als 4 Milliarden Pfund in die Vorbereitungen auf den EU-Austritt investiert haben. Die Risiken müssen überwacht und bewältigt werden. Das FPC zieht in Erwägung, dass das Bankensystem Großbritanniens weiterhin die Realwirtschaft unterstützen könnte. Es schätzt, dass das Banken-system Großbritanniens jetzt genug Kapazität hat, sich zu neutralisieren und das neben einem ungeordneten „Cliff-Edge“-Brexit, vorherigen Kosten wegen Fehl-verhaltens und Belastungen, welche durch verstärkende Konflikte des welt-weiten Handels entstehen könnten, und einer vorherigen deutlichen Verschärfung der finanziellen Bedingungen für Wachstumsmärkte.

Zahlungsbilanz und Auslandsvermögen

Einzelaufgabe 1 - Investition, Ersparnis und Leistungsbilanz

Zusammenhang Investition und Ersparnis

Wer Sachvermögen bildet, der spart. Wenn jetzt jemand sagt: Die Ersparnis führt zu einer Investition, sagt er nichts anderes, als dass eine Ersparnis zu einer Ersparnis führt; wer sagt, eine Investition führt zur Ersparnis, sagt lediglich, dass eine Investition eine Investition ist. Dies wird verdeutlicht, wenn mich sich die nachstehende Abbildung genauer ansieht. Die Gesamtinvestition (total investment) und die Bruttosozialersparnis (gross national savings) haben einen direkten Zusammenhang.  Investitionen, die getätigt werden, führen zu einem Rückgang der Ersparnis – wird jedoch gespart, führt dies zu einem Rückgang der Investitionen. Die Weltwirtschaftskrise im Jahre 2008/2009 führte zu hohen Investitionen. Bis zum Zeitpunkt des angekündigten Referendums, des damaligen Premierministers David Cameron, im Jahre 2013 befand sich Großbritannien in einem wirtschaftlichen Aufschwung. Es wurde mehr investiert als gespart. In den darauffolgenden Jahren wurden wirre Verhandlungen seitens beider Parteien (Großbritannien und EU) geführt.  Im Jahre 2019 stand die Verhandlung über einen „No-Deal Brexit“ im Raum, welches Großbritannien ohne ein vernünftiges Handelsabkommen aus dem Binnenmarkt der EU ausschloss. Dies hatte zur Folge, dass noch weniger investiert wurde als bisher. Es wurden außerdem mehr Kredite (general government lending/borrowing) aufgenommen als vergeben. Nach momentanem Stand investiert Großbritannien mehr, als dass es spart.

Abb. 4: Leistungsbilanz, Ersparnis und Investition

Zusammenhang Investitionsnachfrage und ausländisches Ersparnis

In einer geschlossenen Volkswirtschaft sind den privaten und staatlichen Ersparnissen gleich den privaten und staatlichen Investitionen. In internationalen Wirtschaftsbeziehungen ist dies nicht der Fall. Man investiert mehr oder weniger, als man spart. Hier geht es um Kredite aus dem Ausland oder um Kredite, die ins Ausland vergeben werden. Grundsätzlich muss unterschieden werden, welches verfügbare Einkommen in welcher Zeit generiert wird. So werden z.B. in Großbritannien innerhalb eines Jahres höhere Einkommen erzielt als in Spanien. In der Realität können private Haushalte aber auch der Staat zusätzlich zu den im Inland erzielten Einkommen weitere Einkommen aus dem Ausland beziehen z.B. Löhne, Zinsen, Dividenden – wenn sie im Ausland erwerbstätig sind, wenn sie in der Vergangenheit Kredite vergeben haben und dafür Zinsen, oder Aktien im Ausland gekauft haben um Dividenden zu erhalten. Die Wirkung hängt davon ab, welches Land ein höheres Einkommen erzielt – Großbritannien z.B. als Inland hat ein höheres Einkommen und erhöht die Nachfrage nach in- sowie ausländischen Gütern. Importe, also die Nachfrage von inländischen Haushalten nach ausländischen Gütern, hängt vom Einkommen im Inland ab. Exporte, also die Nachfrage von ausländischen Haushalten nach inländischen Gütern, hängt vom Einkommen im Ausland ab. Umso teurer nun inländische Güter verglichen mit ausländischen Gütern werden, desto höher wird die inländische Nachfrage nach ausländischen Gütern und umgekehrt. Das bedeutet, wie stark die Wirkung von inländischer Investitionsnachfrage und ausländischer Ersparnis ist, hängt vom Einkommen sowie den Preis des jeweiligen Landes ab. Eine inländische Investitionsnachfrage ist demnach dann hoch, wenn es weniger ausländische Ersparnis gibt. Dies zeigt eine Wechselwirkung auf, da beide Länder mehr Einkommen aufweisen und generieren können. Betrachtet man alle Länder weltweit, könnte man von einer geschlossenen Volkswirtschaft ausgehen in der Investition = Ersparnis ist, da man nicht mit anderen Planeten handelt.

Bedeutung Leistungsbilanz

Die Leistungsbilanz setzt sich aus der Handels- und Dienstleistungsbilanz sowie der Saldo der Primäreinkommen und der laufenden Übertragungen zusammen. Das BNE übersteigt das BIP, sofern inländische Produktionsfaktoren wie Arbeit und Kapital höhere Auslandseinkommen erzielen als Ausländer im Inland. Umgekehrt würde ein großer Anteil des inländischen Produktionswerts an Ausländer fließen. Die Leistungsbilanz eines Landes entspricht der Summe der privaten Ersparnis und der staatlichen Ersparnis abzüglich der privaten Investitionen im Inland. Ein Investitionsanstieg müsste einen Anstieg privater- oder staatlicher Ersparnis oder einer Abnahme der Leistungsbilanz widerspiegeln. Gibt es hingegen eine hohe Ersparnis, weist auf ein hohes Niveau privater Investitionen oder einem Leistungsbilanzüberschuss hin. Nachdem die Leistungsbilanz von Großbritannien seit Beginn des Jahres 2001 unter -1% des BIP fiel wurde in den darauffolgenden Jahren weniger investiert. Kurz nach der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 gab es einen kurzen Abstieg der daraufhin jedoch wieder unter -1% des BIP fiel. Da der Saldo kleiner Null ist, handelt es sich um ein Leistungsbilanzdefizit, wo mehr importiert als exportiert wurde. Dies zeigt sich in Großbritannien seit über 20 Jahren. Großbritannien verschuldet sich demnach im Ausland oder baut eigenes Auslandsvermögen ab.

Gütermarkt offener Volkswirtschaften

Einzelaufgabe 2 - Nachfrage nach inländischer Güterproduktion

Abb. 5: Nachfrage Deutschlands
Abb. 6: Nachfrage Großbritanniens

Zusammenhang und Vergleich

Im Folgenden wir der Zusammenhang zwischen der inländischen Nachfrage, Binnennachfrage und Endnachfrage nach inländischer Güterproduktion für Großbritannien untersucht und dieser anschließend mit den Werten Deutschlands verglichen. Zuvor werden die Begrifflichkeiten geklärt:

Die inländische Nachfrage (DD) setzt sich aus dem Konsum, den Investitionen und den Staatsausgaben zusammen. Sie umfasst die Nachfrage nach inländischen und nach importierten Güterproduktionen für den inländischen Markt und steigt mit dem Einkommen. Die Binnennachfrage (AA) umfasst die inländische Nachfrage nach inländischen Güterproduktionen. Vereinfacht ausgedrückt ist AA das Ergebnis aus DD abzüglich der Importwerte. Die Endnachfrage nach inländischen Gütern (ZZ) ist die Summe aus den Werten für AA und den Exportzahlen (vgl. Sauer, T. 2020, S. 17-19).  

Bei Betrachtung des Diagramms für das Untersuchungsland Großbritannien (Abbildung 6) ist zu erkennen, dass der Graph von ZZ in dem Untersuchungszeitraum einen starken Anstieg verzeichnet und anfänglich (1991) mit den Werten weit unter dem Graphen von DD und AA lag. Dies lässt sich mit anfänglich niedrigen und dann zunehmend steigenden Exportwerten erklären. Hohe ausländische Nachfrage nach inländischen Güterproduktionen heben die Endnachfrage nach inländischen Gütern deutlich an. Weiterhin ist festzustellen, dass sich die Differenz zwischen den Graphen von DD und AA über die Jahre vergrößert hat. Dies lässt sich damit erklären, dass die inländische Nachfrage nach in- und ausländischen Güterproduktionen (DD) stärker ansteigt, aufgrund dass die Importwerte steigen. Dies ist damit zu erklären, dass mit steigendem Einkommen die Einfuhren/ Importe steigen und damit auch die inländische Nachfrage (DD) steigt (vgl. Sauer, T. 2020, S. 21). Somit ist festzuhalten, dass Großbritannien über die Jahre immer mehr inländisch produzierte Güter exportiert und ausländische Güter importiert.  

Vergleicht man nun das Untersuchungsland mit dem Graphen für Deutschland (Abbildung 1) ist zunächst erst einmal festzuhalten, dass die Graphen für DD und AA in beiden Ländern eine ähnliche Entwicklung verzeichnen. Die Differenz zwischen DD und AA ist am Ende der Untersuchungsperiode für Deutschland größer. Daraus lässt sich eine höhere Importrate ausländischer Güterproduktionen für Deutschland ableiten. Ebenso fällt auf, dass die einzelnen Werte Deutschlands ca. um 1000 Mrd. Euro höher liegen. Dazu ist auch noch zu beachten, dass der Graph für Deutschland in Mrd. Euro – Einheiten angegeben ist und der Graph für Großbritannien in Mrd. GBP (britischer Pfund). Betrachtet man nun die aktuellen Wechselkurse ist der Euro derzeit stärker als der GBP. Somit ist festzuhalten, dass Deutschland insgesamt höhere Wirtschaftszahlen hinsichtlich der inländischen Nachfrage, Binnennachfrage und Endnachfrage nach inländischen Güterproduktionen aufweist als Großbritannien. Da der Graph für ZZ bei beiden Ländern am Ende der Untersuchungsperiode je über dem Graphen von DD liegt, ist außerdem festzuhalten, dass beide Länder mehr inländische Güterproduktionen ins Ausland exportieren als ausländische Güter importieren. Ein wesentlicher Unterschied zu dem Untersuchungsland ist jedoch, dass die Endnachfrage (ZZ) Deutschlands stets gleich auf oder höher als die inländische Nachfrage (DD) war und Deutschland somit stets gute Exportzahlen verzeichnet hat.

Schlussfolgerungen für die Wirtschaftsstrategie

Fraglich ist, welche Schlussfolgerungen sich daraus für die außenwirtschaftliche Strategie Großbritanniens ziehen lassen:

Steigende Exportzahlen deuten auf eine wachsende Wirtschaft hin. Durch höhere Exportwerte werden mehr Einnahmen verzeichnet. Diese wirken sich wiederum positiv auf die inländische Nachfrage aus. Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass Großbritannien durch gute und wachsende außenwirtschaftliche Handelsbeziehungen gut florierende Absatzmärkte erschließen und für sich gewinnen will, um hohe Exportwerte zu verzeichnen. Dadurch verzeichnet die Wirtschaft Großbritanniens mehr Umsatz, was schlussendlich mehr Einnahmen bedeutet. Dadurch wird die eigene Wirtschaft im Inland weiter angetrieben. Höhere Ausfuhren sind jedoch vom ausländischen Einkommen abhängig (vgl. Sauer, T. 2020, S. 22). Somit könnte die Wirtschaftsstrategie Großbritanniens darin liegen, Wirtschaftsbeziehungen mit wohlhabenden und vermögenden Ländern aufzubauen, um noch mehr Absatz zu verzeichnen.

Strategieunterschied zu Deutschland

Weiterhin stellt sich die Frage, in wie weit sich die Wirtschaftsstrategie Großbritanniens im Vergleich zu der Deutschlands unterscheidet:

Die Graphen DD und ZZ für Deutschland (Abbildung 5) schmiegen sich immer mehr aneinander an. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Import- und Exportwerte annähernd gleich sind. Im Vergleich dazu entwickelt sich der Graph für die Binnennachfrage nicht so stark. Steigende Importe wirken sich negativ auf die Binnennachfrage aus (vgl. Sauer, T. 2020, S. 19). Es ist anzunehmen, dass Deutschland mehr ausländische Güterproduktionen importiert, da seine eigenen inländisch produzierten Güter im Inland weniger nachgefragt sind, wie vergleichbare ausländische Substitutionsgüter. Gründe dafür könnten z.B. der allgemeine internationale Handel und gute Handelsbeziehungen zu anderen Ländern sein, wodurch ausländische Güter als exklusiv und luxuriöser gelten als inländische Güter. Dieser Effekt kann sich natürlich auch auf die „deutschen Güter“ in den ausländischen Märkten auswirken, welche daher mehr ins Ausland exportiert werden.  

Anwendung Gütermarktmodell offener Volkswirtschaften

Zum Schluss bleibt die Frage offen, inwieweit das Gütermarktmodell offener Volkswirtschaften für diese Untersuchung eingesetzt werden kann bzw. konnte:

Konsum, Ausgaben und Investitionen wirken sich ebenso wie die Importe und Exporte auf die jeweilige Nachfrage aus. Staatsausgaben erhöhen die Produktivität und damit auch die Wirtschaftsleistung, was sich wiederum positiv auf die inländische Nachfrage auswirkt.  Steigt das inländische Einkommen, erhöhen sich die Importe und damit auch die inländische Nachfrage (DD). Steigen die Importe sinkt jedoch die Binnennachfrage (AA). Steigt das ausländische Einkommen, kann mehr exportiert werden. Dadurch steigt die Endnachfrage (ZZ) (vgl. Sauer, T. 2020, S. 17ff.).

Einzelaufgabe 3 - Gütermarktmultiplikator im Vergleich zu Deutschland

Abb. 7: Importe als Funktionen der Einkommen Großbritanniens
Abb. 8: Verhältnis beschäftigter Personen zum Importverhältnis vom BIP Großbritanniens

Es wird nun der Einfluss von Importe auf den Gütermarktmultiplikator von Großbritannien untersucht sowie welche Auswirkungen fiskalpolitische Maßnahmen auf die Bereiche von Nachfrage, Produktion und Beschäftigung hat und wie wirksam diese sind.

Der Gütermarktmultiplikator in einer geschlossenen Volkswirtschaft vereinfacht die Darstellung von der inländischen Produktion indem sie Staatsaugaben und Investition vereinfacht und die Teile des Konsums als einzige Variable darstellt, welche vom Einkommen abhängig ist. Dadurch wird eine Übersicht gegeben, inwieweit der Konsum die Inlandsproduktion des Landes beeinflusst.

Der Gütermarktmultiplikator bei einer geschlossenen Volkswirtschaft:

Y = (1 / (1-c)) (I + G + Cautonom)

Zuerst einmal muss diese Formel auf offene Volkswirtschaften angepasst werden.

Hierfür muss zunächst um Importe und Exporte erweitert werden. Es wird also der Term Y = I + G + C + EX - IM in den Term   Y = (1/ (1-c+m)) (I + G + Cautonom + Imautonom + Exautonom) umgewandelt.

Dadurch kann eine vereinfachte Formel erstehen, welche die Auswirkungen einer Erhöhung des Einkommens auf den Import übersichtlich darstellt, also eine Einkommenselastizität in Bezug auf Importen. Hierbei wird der Export konstant gesetzt da es abhängig von Nachfrage des Auslandes ist, sowie wird die Importnachfrage abhängig vom Wechselkurschwankungen und Preiselastizität dargestellt in Form von m.

Die wichtigen Punkte sind also c (wie viel unabhängig vom Einkommen konsumiert wird) und m.

Abbildung 7 zeigt nun an, inwieweit eine Korrelation zwischen den Importen und dem BIP in Großbritannien besteht. Aus der Darstellung lässt sich schließen das Großbritannien bei einem niedrigeren BIP mehr Importe bezieht und bei einem höheren BIP dieses nutzt und Waren exportiert. Großbritannien wurde mit steigendem BIP nunmehr zusehend abhängig vom Außenhandel. Importe führen zu einer Verschiebung der inländischen Nachfrage zur Nachfrage nach ausländischen Gütern. Hierdurch entstehen ein Geldmittelabfluss und eine Produktionssteigerung im Ausland.

Welche Möglichkeiten hat nun der Staat, um dieses Problem zu begegnen?

Zum Einen könnten sie Klassische fiskalpolitische Maßnahmen, versuchen unter anderem Subvention oder staatliche Auftragsvergabe, welche einen positiven Einfluss auf die Produktion in einer geschlossenen Volkswirtschaft haben. Hier handelt es sich nun aber um eine offene Volkswirtschaft, die im regen Handel mit anderen Ländern steht. Die klassischen Maßnahmen erzielen hier also einen anderen Effekt. Es wird zwar weiterhin die inländische Nachfrage durch die Staatsausgaben erhöht, aber in einer offenen Volkswirtschaft entsteht hierdurch ein Handelsbilanzdefizit, das heißt das auch ausländische Unternehmen von den fiskalpolitischen Maßnahmen profitieren und sie somit die ausländische Produktion stärkt.

Eine Möglichkeit dagegen könnte die Unterstützung von nur im Inland aktiven Unternehmen sein, welche im Inland produzieren und verkaufen oder die Unterstützung von regionalen Unternehmen. Problematisch ist aber festzustellen, ob Unternehmen eine reine inländische Wertschöpfungskette haben aufgrund der weltweiten Globalisierung und Vernetzung oder ob die Unterstützung von regionalen Unternehmen überhaupt eine nennenswerte Änderung in der Leistungsbilanz erzielt, bzw. die Handelsbilanz so aufgebessert werden kann. Es ist zwar durchaus möglich, eine gemeinschaftliche Absprache zwischen den Ländern für gemeinschaftliche Produktionssteigerung zu versuchen, aber nicht alle Länder würden in selben Maße investieren, vor allem schwächere Volkswirtschaftlichen haben nicht die Ressourcen mitzuziehen oder würden mehr profitieren, wenn sie nicht teilnehmen. Ein momentanes Problem von Großbritanniens ist ein seit Jahren anwachsendes Handelsdefizit.

Das Land müsste also Maßnahmen ergreifen, welches das Defizit schrumpfen lässt, ohne die Produktion und die Beschäftigung runterzufahren, da sonst ein Teufelskreis droht. Daher werden staatliche Maßnahmen eher auf den Wechselkurs abzielen. Hier ist die „Marshal- Lerner- Bedingung“ in Betracht zu ziehen. Diese besagt, dass eine Aufwertung der inländischen Währung zu einem Rückgang der Nettoexporte führt und somit die Importe erhöht bzw.  eine Abwertung zu einem Anstieg der Nettoexporte führt und somit die Importe reduziert, abhängig von der Preiselastizität der Güter. Also je stärker die eigene Währung, desto billiger ist der Einkauf im Ausland.

Problematisch ist eine Abwertung tatsächlich durchzuführen. Großbritannien würde hierfür die Produktion stark erhöhen müssen oder den Preis der eigenen Waren zu senken. Eine Senkung der Preise würde nur durchzusetzen sein durch eine Kostenreduzierung bei der inländischen Wertschöpfungskette. Staatliche Maßnahmen würden möglicherweise eine Reduzierung von Sozialleistungen oder Senkung von Lohnmindeststandards für die Inländische Bürger zu Folge haben. Kurzfristig würde die inländische Nachfrage einbrechen und erst über einen Zeitraum durch die Exportsteigerungen und Importreduzierung einen Handelsbilanzüberschuss erzielen, dargestellt durch die J-Kurve Hypothese. Wie Abbildung 8 zeigt, besteht ein gewisser Zusammenhang zwischen den Exporten das Beschäftigungsverhältnis von Großbritannien. Es sollte also darauf geachtet werden, dass Maßnahmen zu einer frühen Verbesserung der Leistungsbilanz führen, da je länger dieser J-Kurven Effekt andauert, desto mehr negative Auswirkungen möglich sind.

Das globale Finanzsystem

Einzelaufgabe 4 - Auslandsvermögen und Leistungsbilanz

Untersuchen Sie den Zusammenhang zwischen den kumulierten Saldo der Leistungsbilanzen ihrer Volkswirtschaft (Groß Britannien) mit dem Netto-Auslandsvermögens-status ihres Untersuchungslandes:

·        Wie stark ist die Korrelation?

·        Wie lassen sich mögliche Abweichungen erklären?

Vergleichen Sie ihre Ergebnisse mit denen für die USA:

·        Welche Unterschiede lassen sich erkennen und wie lassen sich diese erklären?

Zu Beginn der Aufgabe suchte ich mir die Daten von der Datenplattform imf.org aus, um so an die Zahlen der Leistungsbilanz (Cumulated current Account) und der des Auslandsvermögens (Net international investment position) für Großbritannien und der Vereinigten Staaten von Amerika für die Letzten 39 Jahre zubekommen. Dabei bestehen die Werte aus mehreren Unterkategorien, so setzt sich die Leistungsbilanz aus dem Warenhandel, den Dienstleistungen, dem Primäreinkommen (Erwerbs- und Vermögenseinkommen) und dem Sekundäreinkommen (Laufende Übertragungen, die von staatlichen Entscheidungen beeinflusst werden und nicht auf Marktentscheidungen) zusammen. Das Auslandsvermögen hingegen besteht aus den Forderungen und Verbindlichkeiten, des Landes gegen über dem Ausland. Im ersten Abschnitt analysierte ich das Auslandsvermögen und die Leistungsbilanz von Großbritannien.

Abb. 9: Auslandsvermögen und Leistungsbilanz Großbritanniens

Dabei stellte ich Unterschiede, als auch Gemeinsamkeiten des Auslandsvermögens und der Leistungsbilanz zwischen den beiden Ländern fest, so ist zum Beispiel in Abbildung 9 bei Großbritannien sichtbar, dass es zunehmend starke Schwankungen des Auslandsvermögens gibt. Was darauf hindeutet, dass die Verbindlichkeiten von Großbritannien gegenüber dem Ausland meist deutlich höher sind als die Forderungen. Im Jahr 2008 hatte Großbritannien seinen höchsten im Forschungszeitraum bemessenen positiven Verlauf des Auslandsvermögens mit einem Wert von 206.622,81 Millionen US Dollar, jedoch sank der Wert stark mit dem Anfang der Eurokrise 2009 und erreichte seinen bis dato tiefsten Punkt 2012 mit einem Wert von -759.286,12 Millionen US Dollar, was bedeutet das Großbritannien dem Ausland gegenüber Schulden besaß, bzw. nach wie vor besitzt. Im Jahr 2016 konnte sich das Untersuchungsland zwar wieder über ein positives Auslandvermögen erfreuen, jedoch sank dieser gleich wieder in den Minusbereich, was vermutlich auf die Planung des Brexits zurückzuführen ist. Dahingegen war die Leistungsbilanz verhältnismäßig nur geringen Schwankungen unterlegen und befindet sich seit dem Jahr 2000 nur noch im negativen Bereich.

Bei dem zweiten Punkt, der Untersuchung der Korrelation zwischen der Leistungsbilanz und dem Auslandsvermögen von Großbritannien, kam ein positiver Wert von 0,69 heraus. Die Korrelation gibt dabei an wie stark der Zusammenhang zweier Werte ist, der Bereich geht üblicherweise von -1 bis +1, ein positiver Wert bedeutet, dass ein perfekter positiver Zusammenhang besteht, sprich wird der eine Wert größer, steigt auch der andere Wert. Bei einem negativen Wert ist der Sachverhalt umgekehrt, das bedeutet, wenn der eine Wert steigt, sinkt der andere. Bei einem Wert von 0 besteht kein Verhältnis der beiden untersuchten Werte. Die Formel, die ich beim Berechnen verwendete ist folgende:

Korrelationsformel

Für das Untersuchungsland bedeutet dies spezifisch, dass höchstens eine positive mittelstarke Abhängigkeit der Werte besteht. Dabei sei angemerkt das die Korrelation, der Kausalität unterliegt, es können also auch Werte entstehen, die man einfach nur als Zufall bezeichnen kann. Dies kann man in der Abbildung 9 entnehmen, dort sind öfters Zeitperioden zu erkennen, wo die Werte der Leistungsbilanz und das Auslandsvermögen gegensätzlich verlaufen. So zum Beispiel im Jahr 1999, wo die Werte von der Leistungsbilanz zum Vorjahr gesunken sind und die des Auslandsvermögens anstiegen. Noch stärker ist der Unterschied im Jahr 2008 zu sehen, als das Auslandsvermögen nach oben schoss auf einen Wert von 206.622,81 Million US Dollar, dies bedeutet einen Anstieg von 479.023,30 Millionen US Dollar zum Vorjahr und die Leistungsbilanz von -103.088,72 Millionen US Dollar, noch weiter sank auf -114.803,01 Millionen US Dollar. Hier im zweiten Abschnitt werden die Werte (Auslandvermögen und die Leistungsbilanz) von den USA untersucht.

Abb. 10: Auslandsvermögen und Leistungsbilanz der USA

Dabei ist der Verlauf der Werte von den USA recht ähnlich denen von Großbritannien, dort befindet sich auch das Auslandvermögen nur im negativen Bereich. Was wiederherum bedeutet das es hauptsächlich nur Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland besitzt und nur wenige Forderungen hat. Allerdings ist der Abstieg anders als bei Großbritannien, nicht erst seit der Weltwirtschaftskrise erkennbar, sondern beginnt schon im Jahr 1989 bei einem Wert von -33.713,15 Millionen US-Dollar. Ein möglicher Grund wäre der Fall der Deutschen Mauer, was auch den Abzug der US-Truppen von West Deutschland bedeutete und die Einstellung der Finanziellen Unterstützung, wobei auch die Forderungen sinken. Der deutlichste Einbruch des Auslandsvermögens im Bemessungszeitraum ist jedoch im Jahr 2008 zu erkennen mit einem Wert von - 3.995.302,16 Millionen US-Dollar, was ein Defizit zum Vorjahr von 2.715.809,08 Millionen US-Dollar ausmachte. Ein sehr wahrscheinlicher Grund dafür könnte die Immobilienkrise, die in den USA selbst entstand, sein. Hierbei war das primäre Problem, dass sich immer mehr Banken auf das „Subprime Lending“ spezialisierten, einen Teil des Hypothekendarlehenmarktes, der sich auf Privatkunden mit meist geringer Bonität bezog, da sie das Wachstum des Segmentes der Geldverleihung in diesem Bereich beobachteten und „ein Stück des Kuchens“ abhaben wollten. Dieser Markt machte ein Achtel des Gesamtkreditmarktes aus. Der Einbruch kam anschließend zustande, sodass immer mehr Kreditnehmer in Verzug der Zinszahlung wegen der über den Marktdurchschnitt liegenden Zinsen gerieten, da sie eine schlechte Bonität als Geringverdiener besaßen, die Banken sie jedoch teilweise zum Immobilienerwerb überredeten. Das Ganze weitet sich International aus da die Banken sich untereinander die Schuldscheine verbrieften, ohne auf deren Bonität zu Prüfen. Als es jedoch zur Einforderung der Schuld kam und die Schuldner nicht zahlen konnten, mussten viele Banken Verluste bis hin zur Insolvenz verbuchen. Im Jahr 2009 konnte man ebenfalls wie bei Großbritannien einen deutlichen Einbruch des Auslandsvermögens erkennen, was voraussichtlich auf die Europakrise zurückzuführen war. Im Jahr 2010 konnte sich das Auslandsvermögen kurz wieder erholen, ist jedoch seit 2011 permanent im Absturz und erreicht 2019 seinen im Untersuchungszeitraum den bisher tiefsten Wert von ca. -10.991.367,29 Millionen US-Dollar. Mögliche Ursachen könnten die Politischen Entscheidungen des im Januar 2017 neugewählten US-Präsidenten sein, welche einen deutlichen Einfluss auf die US-Wirtschaft besaßen.

Schlussendlich lässt sich nach dem Vergleich sagen, dass die USA sehr viel weniger, Forderungen und mehr Schulden dem Ausland gegenüber besitzen als Großbritannien. Dahingegend ist die Leistungsbilanz wiederum sehr stabil, was die USA ihrer Weltmarkt Stellung zu verdanken hat.

Einzelaufgabe 5 - Auslandsvermögen und Vermögenseinkommen

In diesem Kapitel wird der Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Auslandsvermögensstatus' und dem Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen untersucht. Dazu werden unter anderem die Fragen geklärt, wie stark die Korrelation dieser beiden Größen ist und welche Aussagen sich daraus ableiten lassen. Zudem ist auch wichtig, wie hoch die durchschnittliche Netto-Rendite von internationalen Direktinvestitionen ist. Weiterhin werden diese Ergebnisse mit den Ergebnissen für Deutschland verglichen und folgend wird erläutert, welche Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden zunächst die Begriffe Auslandsvermögensstatus und der Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen beschrieben. Danach wird die Entwicklung des Netto-Auslandsvermögensstatus und der Saldo der Vermögenseinkommen Großbritanniens mit Hilfe von Daten der IMF in einer Grafik als Übersicht dargestellt, genauer die Entwicklung in den Jahren 2000 bis 2018. Das Gleiche wird dann mit den Daten für Deutschland getan.

Der sogenannte Auslandsvermögensstatus (engl. international investment position) „stellt die zu Marktpreisen bewerteten finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten von Inländern gegenüber Ausländern dar. Er dokumentiert und veranschaulicht damit die Vermögensposition [eines Landes] gegenüber der übrigen Welt“ (Deutsche Bundesbank 2018, S. 29). Somit ist dieser abhängig von Finanztransaktionen mit dem Ausland und Veränderungen der Marktpreise oder Wechselkurse (vgl. Deutsche Bundesbank 2018, S. 29).

„Der Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen stellt den gewichtigsten Teil der Primäreinkommen dar. Direktinvestitionen sind finanzielle Beziehungen zwischen In- und Ausländern, soweit der Kapitalgeber mehr als 10% der Stimmrechte über die Empfängerfirma hält und damit einen bedeuten-den Einfluss auf die Unternehmensführung ausüben kann. Zu Direktinvestitionen zählen auch der Aufbau von Tochterfirmen, wie beispielsweise Joint Ventures, oder die Akquisition von Firmen. Auch Grundbesitz, Baustellen mit einer Dauer von mehr als einem Jahr sowie kurzfristige Handels- und Finanzkredite an Direktinvestoren, Direktinvestitionsunternehmen oder Schwestergesellschaften sind unter Direktinvestitionen zu bündeln.“ (Graf, C./Grimme, C. 2017, S. 40)

Die durchschnittliche Netto-Rendite von internationalen Direktinvestitionen ist das Verhältnis zwischen dem Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen eines Landes und die dessen Position der Direktinvestitionen, also die Bestände (vgl. OECD 2010,

S. 98).

Abb. 11: Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen und Netto-Auslandsvermögensstatus Großbritanniens (in Mio. US-Dollar)

Aus der Abbildung 11 lässt sich erkennen, dass der Netto-Auslandsvermögensstatus und der Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen nur in den Jahren von 2006 bis 2014 ähnlich verlaufen. Für diese Jahre ergibt sich ein Korrelationswert von 0,55. In den Jahren 2000 bis 2005 verlaufen sie eher entgegengesetzt. Für diesen Bereich ergibt sich ein Korrelationswert von -0,654. Insgesamt gibt es eine Korrelation von -0,168. Dies bedeutet, dass eine leicht negative Beziehung dieser beiden Merkmale besteht. Auffällig ist, dass sowohl der Netto-Auslandsvermögensstatus als auch der Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen während der Finanzkrise im Jahr 2008 relativ hoch sind, wobei der Saldo der Direktinvestitionen sogar bereits im Jahr 2007, also ein Jahr vor der Finanzkrise, seinen Höhepunkt erreicht, der Netto-Auslandsvermögensstatus seinen allerdings erst während der Finanzkrise im Jahr 2008. Danach sinken beide wieder, wobei beide im Jahr 2009 wieder steigen. Daraus wird deutlich, dass der Netto-Auslandsvermögensstatus „als makroökonomisches Rechenwerk […] seit der Finanzkrise an Bedeutung gewonnen [hat], weil er außenwirtschaftliche Verflechtungen und damit mögliche Ansteckungskanäle aufzeigt.“ (Deutsche Bundesbank 2018, S. 29) Die durchschnittliche Netto-Rendite von internationalen Direktinvestitionen liegt bei ungefähr 8,5% pro Jahr (vgl. OECD 2020b, IMF 2020a). Dazu muss allerdings gesagt werden, dass aufgrund von der Verfügbarkeit der Daten für die Berechnung lediglich die Werte aus den Jahren 2005 bis 2016 verwendet wurden.

Abb. 12: Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen und Netto- Auslandsvermögensstatus Deutschlands (in Mio. US-Dollar)

Aus der Abbildung 12 wird deutlich, dass sowohl der Verlauf des Netto-Auslands-vermögensstatus‘ als auch der Verlauf des Saldos der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen Deutschlands einen steigenden Trend aufweist. Dies spiegelt sich auch in dem Korrelationskoeffizienten wider, der bei ungefähr 0,845 liegt. Je höher der Netto-Vermögensstatus Deutschlands, desto höher ist auch das Nettovermögen aus Direktinvestitionen. Beide Variablen sinken während der Finanzkrise im Jahr 2008, wobei der Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen deutlich stärker sinkt. Danach steigen beide Variablen wieder. Auffällig ist jedoch auch, dass der Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen im Jahr 2011 seinen Höchstpunkt erreicht, während der Netto-Auslandsvermögensstatus wieder leicht einsinkt. Generell kann gesagt werden, dass der Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen deutlich mehr schwankt als der Netto-Auslandsvermögensstatus.

Die durchschnittliche Netto-Rendite von internationalen Direktinvestitionen Deutschlands liegt bei ungefähr 7,66% pro Jahr (vgl. OECD 2020b, IMF 2020a). Somit liegt die Großbritanniens etwas höher, nämlich um fast 1%.

Wenn die Grafiken beider Länder verglichen werden, fällt auf, dass der Netto-Auslandsvermögensstatus in den Jahren 2000 bis 2004 ungefähr gleich hoch ist, danach allerdings entgegengesetzt verläuft. Während der Großbritanniens eher sinkt und erst ab dem Jahr 2015 wieder steigt, steigt der Deutschlands durchgehend.

Der Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen verläuft bei beiden Ländern sehr ähnlich. Daraus ergibt sich auch, warum die Korrelation bei beiden Ländern so unter-schiedlich ausfällt. Während dieser bei Großbritannien im niedrigen Negativ-bereich liegt, liegt er bei Deutschland im hohen positiven Bereich.

Daraus lässt sich allerdings zunächst auf keinen allgemeingültigen Zusammenhang zwischen dem Netto-Auslandsvermögensstatus und dem Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen schließen, da nur bei Deutschland ein hoher Korrelationskoeffizient vorhanden ist. Tatsächlich ist die Höhe des Beteiligungskapitals im Auslandsvermögensstatus aber von der Bestandserhebung über Direktinvestitionen abhängig (vgl. Frey, R. et al. 2014, S. 806-812). „Grundsätzlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen den Veränderungen des Netto-Auslandsvermögens und den Salden in der Leistungs- und Kapital-bilanz.“ (Frey, R. et al. 2014, S. 806-812)

„Der Auslandsvermögensstatus stellt […] nur eine Momentaufnahme der gesamt-wirtschaftlichen Auslandsposition dar. […] Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass ein marktpreisbedingter Rückgang des Netto-Auslandsvermögens sowohl auf Wertverluste bei […] Auslandsanlagen als auch auf Kursgewinne bei Auslandspassiva zurückzuführen sein kann“ (Frey, R. et al. 2014, S. 806-812). Marktpreis- und Wechselkurseffekte können also das Netto-Auslandsvermögen drücken (vgl. Frey, R. et al. 2014, S. 806-812).

Als Fazit lässt sich sagen, dass ein Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Auslandsvermögensstatus' und dem Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen besteht.

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Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Makroökonomische Basisdaten Großbritanniens

Abb. 2: Makroökonomische Basisdaten Deutschlands

Abb. 3: Makroökonomische Basisdaten der USA

Abb. 4: Leistungsbilanz, Ersparnis und Investition

Abb. 5: Nachfrage Deutschlands

Abb. 6: Nachfrage Großbritanniens

Abb. 7: Importe als Funktionen der Einkommen Großbritanniens

Abb. 8: Verhältnis beschäftigter Personen zum Importverhältnis vom BIP Großbritanniens

Abb. 9: Auslandsvermögen und Leistungsbilanz Großbritanniens

Abb. 10: Auslandsvermögen und Leistungsbilanz der USA

Abb. 11: Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen und Netto-Auslandsvermögensstatus Großbritanniens (in Mio. US-Dollar)

Abb. 12: Saldo der Vermögenseinkommen aus Direktinvestitionen und Netto-Auslandsvermögensstatus Deutschlands (in Mio. US-Dollar)