Wiwiwiki.net:MGM Spieltheorie
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Strategische Entscheidungen auf spieltheoretischer Basis
Zielsetzung
- Die Studierenden sollen die Grundzüge der Spieltheorie kennen lernen und sie auf ökonomische Entscheidungen, vor allem im strategischen Bereich von Unternehmen, anwenden können.
- Insbesondere lernen sie, in ihre Entscheidungen die denkbaren bzw. zu erwartenden Aktionen/Reaktionen der Kunden und Konkurrenten einzubeziehen.
Gliederung
- Einführung in die Spieltheorie
- Definition und Beispiele strategischer Entscheidungen
- Sequenzielle Spiele in extensiver Form: Die Antwort Ihres Gegners vorwegnehmen
- Simultane Spiele in normaler Form: Die Strategie Ihres Gegners durchschauen
- Lösungsansätze der Spieltheorie
- Auswege aus dem Gefangenendilemma
- Strategische Züge
- Glaubwürdige Selbstbindung
- Unberechenbarkeit
- Anwendungen in der Ökonomie
- Kooperation und Koordination
- Verhandlungen
- Anreize
- Fallstudien (kooperative, kompetitive)
- Planspielgestützte Übungen
Pflichtlektüre
Avinash K. Dixit und Barry J. Nalebuff (1997), Spieltheorie für Einsteiger: Strategisches Know-how für Gewinner, Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
Einführende Literatur
Robert S. Pindyck, David L. Rubinfeld (2005), Mikroökonomie, 6. Auflage, München: Pearson, Kapitel 14. Hal. R. Varian (2006), Grundzüge der Mikroökonomik, 7. Aufl., München: Oldenbourg, Kapitel 28 und 29.
Weiterführende Literatur
Avinash Dixit und Susan Skeath (2004), Games of Strategy, 2nd ed., New York: Norton. Pankaj Ghemawat (1997), Games Businesses Play: Cases and Models, Cambridge, MA: MIT. Joel Watson (2008), Strategy: An Introduction to Game Theory, 2n ed., New York: Norton.

