Wirtschaftslage Zypern 2008

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Fertig.gif Dieser Artikel wurde durch den Review-Prozess vervollständigt und korrigiert. Der Bearbeiter hat den Artikel zur Bewertung eingereicht. --Sandy Engelmann 00:30, 9. Juni 2008, 14:36 (CEST)

Einleitung

Allgemeines
Nationalflagge Zyperns


Die Republik Zypern ist mit einer Staatsfläche von 9251 km² die drittgrößte Insel des Mittelmeers, wobei sich die Insel im östlichen Teil dessen befindet. Das Land ist geteilt in die Republik Zypern und die türkische Republik Nordzypern. Die Hauptstadt des Landes ist Nikosia und liegt in der Landesmitte. Die Bevölkerung Zyperns ist zusammengesetzt aus ca. 730.400 Einwohnern der Republik Zypern und ca. 220.000 Einwohnern der türkischen Republik Nordzypern. Zypern ist zentral verwaltet, und besteht aus 6 Distrikten. Die Landessprache im südlichen Teil ist Griechisch, und Türkisch im nördlichen Teil des Landes. Die Verkehrsprache ist Englisch. Die Unabhängigkeit erlangte Zypern am 16. August 1960. Nationaltag ist der 1. Oktober, an diesem wurde die Republik ausgerufen. Seit 1. Mai 2004 ist Zypern Mitglied der europäischen Union.[1]

Nachfolgend wird die Republik Zypern betrachtet, da für die türkische Republik Nordzypern kaum auswertbare Daten vorhanden sind.


Die Wirtschaft

Die Währung der südlichen Republik Zypern war bis Ende 2007 das zyprische Pfund (CYP), 1 CYP = ca.1,72 Euro. Am 1. Januar 2008 wurde der Euro eingeführt, damit ist Zypern, dass 15 Mitgliedsland in der Eurozone. Das BIP zu Marktpreisen betrug 2006 ca. 14,7Mrd. Euro. Die Wachstumsrate des BIP fiel seit 2000 von real ca. 5,5% auf 3,8% im Jahre 2005.Dieser Trend setzte sich, wenn auch eingeschränkt in den Jahren 2006 – 2007 fort, in denen das BIP bei ca. 3,7% lag.[2] Das lag hauptsächlich an der starken Abhängigkeit Zyperns von der Weltwirtschaft und der damit verbunden der unsicheren Weltwirtschaftslage, steigenden Ölpreisen und der zunehmenden Wettbewerb in der Tourismusbranche. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2006 ca. 18.336 Euro/Jahr, eine Steigerung von 6,4% im Vergleich zu 2005.[1]

Die durchschnittliche Inflationsrate lag in Zypern ab August 2005 unter dem von der EU festgelegten Referenzwert von 3 %. Im März 2007 wies sie ihren geringsten Wert von 2,0% auf.[3]. Die Arbeitslosenquote lag in den letzten Jahren bei 4,5%, wobei im November 2007 ein Rekordtief von 3,8% erreicht wurde.[2] Das Land konnte durch seine Finanzpolitik in den letzten Jahren seinen Staatshaushalt konsolidieren und das gesamtstaatliche Defizit zurückführen. Nach den Angaben des zyprischen Finanzministeriums betrug das Haushaltsdefizit 2006 ca. 1,5% des BIP (2005 noch ca. 2,5%). Die Gesamtverschuldung der öffentlichen Hand lag bei 64% des BIP.


Außenhandel

Die Republik Zypern ist ein exportschwaches Land. Ursachen dafür sind die steigende Importnachfrage (z.B. ausländische Kfz) und an Einbußen in der Tourismusbranches. Des weiteren werden auf bestimmte Exportgüter (z.B. PKW) hohe Steuern erhoben. Das Handelsbilanzdefizit lag 2006 bei 4.403,05 Mio. Euro. Das Importvolumen erreichte 2006 einen Wert von ca. 5.515,14 Mio. Euro. Führende Importpartner Zyperns sind Griechenland (ca. 956,77 Mio. Euro), Italien (ca. 629,81 Mio. Euro), Großbritannien (ca. 492,23 Mio. Euro) und Deutschland (ca. 488,64 Mio. Euro). Die wichtigsten Importgüter sind KFZ, Maschinen, Industriebedarf sowie elektrische Geräte und Konsumgüter. Das Exportvolumen Zyperns erreichte 2006 einen Wert von ca. 1.112,13 Mio. Euro. Führende Exportpartner Zyperns sind Großbritannien, Griechenland und Deutschland. Deutschland lag 2006 mit einem Volumen von ca. 50,76 Mio. Euro auf Platz drei der Importeure. Die Exporte bestehen hauptsächlich aus Reexporten (z. B. japanischer Kraftfahrzeuge), Agrarerzeugnisse (z.B. Wein, Zitrusfrüchte) und Pharmazeutika. Bedeutende Wirtschaftszweige sind Dienstleistungssektor (ca. 78% des BIP), Industrie (ca. 21%), und Landwirtschaft (ca. 4%). Dabei spielen hier Tourismusindustrie und Finanz- und Unternehmensdienstleistungen eine große Rolle.[1]


Die makroökonomische Strategie

Die Republik Zypern ist eine liberale Marktwirtschaft. Die wirtschaftliche Strategie der Republik Zypern liegt in der Erhöhung seiner Wettbewerbsfähigkeit, auf europäischer bzw. internationaler Ebene. Hauptschwerpunkt liegt hier auf den Dienstleistungssektor. Des Weiteren wird ein Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen mit den Anrainerländern im Nahen Osten angestrebt. Die durch den EU Beitritt begonnene Liberalisierung der Märkte wird weiter fortgesetzt, beispielsweise im Telekommunikationswesen. Aus Steuerreformen von 2002 und 2003 leitet sich das Ziel eines attraktiven Finanzzentrums, mit Brückenfunktion in den Nahen Osten ab.[1]

Einzelaufgaben

Der Realitätsgehalt der Crowding-In-These

Die Fiskalpolitik ist ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung auf den Märkten. In diesem Abschnitt sollen die Ausführungen zur Politik des Staates Zypern am Beispiel des Crowding-In-Effektes, unter dem Hintergrund des AS-AD-Modells untersucht werden.

Der sich aus dem AS-AD-Modell ergebende Crowding-In-Effekt findet seine Ursache in der restriktiven (konstruktiven) Fiskalpolitik. Reduziert man die Ausgaben und/ oder erhöht die Steuereinnahmen, wir dieses durch eine gesteigerte Investitiontätigkeit ausgeglichen. Dieser Effekt wird zur Stabilisierung der Konjunktur und der Verringerung der Staatsverschuldung genutzt. Die hervorgerufene Verstärkung der privaten Investitionen ist darauf begründet, dass das Absinken des Zinssatzes zu einer erhöhten Kreditnachfrage führt.

Abb. 1.1: bipcy.jpg.jpg

Die Ausgangsperiode bei welcher sich die Staatsausgaben gemessen am Bruttonationaleinkommen am stärksten reduzierten wurde mit Hilfe der Gleichung:

  • Fehler beim Parsen (PNG-Konvertierung fehlgeschlagen. Bitte die korrekte Installation von LaTeX und dvipng überprüfen (oder dvips + gs + convert)): G_m_a_x= G_0-(G_1+G_2+G_3+G_4+G_5)


errechnet. Die Berechnung ergab das Zeitintervall von 1964 bis 1969.

Abb. 1.2: Vergleichbipcy.jpg


Für Zypern zeigt sich dieser Effekt sehr gut für die Periode beginnend ab 1965 in welcher die Staatsausgaben gravierend von 1964(10,8%) auf 1965(3,08%) gesenkt wurden sind. Die Vermutung nahe, dass es zu einer restriktiven Fiskalpolitik aufgrund der notwendigen Haushaltskonsolidierung nach dem schrumpfen der Wirtschaft 1964 um über 8% kam. Die relativen Investitionen verlaufen von 1964 bis 1974 steigend. Definitionsgemäß sollte es zu einem Verstärkungseffekt der Investitionen (I) führen. Wie sich beobachten lässt, steigt I in der betreffenden Periode moderat, aber stetig mit ein paar Dellen bis zu einem Höhepunkt 1973 mit 27,7% Investitionsquote an. So lässt sich die These zumindest für den ersten Teil bestätigen.

Im 2. Teil des Crowding-In wird das Bip betrachtet. Theoretisch sollte es anfänglich sinken, da der Rückgang der Staatsnachfrage ein Absinken der Produktion zum Ergebniss hat. Jedoch sollte sich im Anschluss die ursprüngliche Entwicklung in puncto Wachstum wieder einstellen. Für Zypern lässt sich dieser Teil der These nur schwer bejahen. Zwar sind diese Tendenzen auch am BIP wachstum abzulesen, jedoch spielen zu viele Faktoren in diese Zeit hinein welche eine vergleichende betrachtung als schwer möglich erscheinen lassen. Gründe für diese Entwicklung dürften in der Wirtschaftspolitik, und vorallem im Konflikt mit der Türkei zu suchen sein. Die Entwicklung in der mittleren Frist lässt unter Berücksichtigung der oben genannten Störfaktoren jedoch einereinigermaßen typischen Crowding-In-Effekt erkennen.

Schlussbemerkung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nach den Untersuchungen der Realitätsgehalt der These für Zypern, unter bestimmten Annahmen befürwortet werden kann.

Die Phillips-Kurven im Zeitablauf

Die Phillipskurven stellen den kurzfristigen Zusammenhang zwischen Arbeitslosenquote und Inflationsrate dar [4].


Die ursprüngliche Phillipskurve

Abb. 2.1: Die ursprüngliche Phillipskurve für die Perioden 1991 - 1998 und 1999 - 2007

Die von dem britischen Ökonom A.W.Phillips entdeckte ursprüngliche Phillipskurve stellt den negativen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflationsrate dar. Ist die Arbeitslosikeit hoch, so ist die Inflation niedrig und umgekehrt.[5]

Der Zusammenhang von steigender Arbeitslosigkeit und fallender Inflationsrate läßt sich insbesondere zu Beginn der ersten betrachteten Periode von 1991 - 1993 beobachten. Während die Arbeitslosigkeit von 3% auf 1,82% fiel erhöhte sich die Inflationsrate um 1,47%. In den Jahren 1993 - 1995 hingegen ist die Arbeitslosigkeit nahezu gleich geblieben, während die Inflationsrate von knapp 5% auf 2,6% gefallen ist. Bis zum Ende des betrachteten Zeitraumes ist kein direkter Zusammenhang im Rahmen des Modells erkennbar.

Zu Beginn der zweiten betrachteten Periode sind starke Schwankungen in der Inflationsrate erkennbar, während sich die Arbeitslosigkeit zwischen 3% und 4% bewegt. Der Zeitraum von 2001 - 2003 ist besonders auffällig. Hier ist eine vergleichsweise starke Zunahme der Arbeitslosigkeit und eine Steigung der Inflationsrate erkennbar. Dies könnte im Zusammenhang mit den Anschlägen des 11. September auf das World Trade Center und der starken Tourismusorientierung Zyperns stehen. Im gesamten betrachteten Zeitraum ist ein negativer Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflationsrate kaum ersichtlich, viel mehr ist erkennbar, dass sich Inflation und Arbeitslosigkeit gemeinsam in eine Richtung bewegen. Erst in den letzten 3 Jahren dieses Zeitraumes ist ein schwache Steigung der Inflationsrate und eine Abnahme der Arbeitslosigkeit zu erkennen.

Für die erste Periode von 1991 - 1998 ergibt sich ein Korrelationskoeffizient von 0,5325, für den Zeitraum von 1999 - 2007 beträgt er 0,0493. Es besteht also insgesamt kein starker Zusammenhang von Inflation und Arbeitslosigkeit.


Die erweiterte Phillipskurve

Abb. 2.2: Die erweiterte Phillipskurve für die Perioden 1991 - 1998 und 1999 - 2007

Die erweiterte Phillipskurve stellt den Zusammenhang zwischen der Veränderung der Inflationsrate und der Arbeitslosigkeit dar.[6] Im urspürnglichen Modell ging man davon aus, dass die Wirtschaftssubjekte einer Geldillusion unterlagen. Da Inflation kein einmaliges Ereignis ist, wurde das Modell erweitert, um die Erwartungen der Wirtschaftssubjekte mit einzubeziehen.[7] Im Modell gilt: Ist die Arbeitslosigkeit gering, so ist die Veränderung der Inflationsrate postiv, d.h. die aktuelle Inflationsrate ist größer als die Inflationsrate des vergangenen Jahres

In den Jahren 1991 - 1993 sowie 1995 - 1996 läßt sich der Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Änderung der Inflation beobachten. Verändert sich die Inflation positiv, so fällt die Arbeitslosigkeit u.u. In den folgenden 2 Jahren verändert sich die Arbeitslosigkeit nur geringfügig, während die Änderung der Inflation stark schwankt, während zum Ende der Beobachtungsperiode sowohl die Arbeitslosigkeit steigt und die Änderung der Inflation positiv ist.

In der Periode von 1999 - 2007 tritt der im Modell beschriebene Zusammenhang nur in den Jahren 2001 - 2002 und 2003 - 2004 auf. Für die anderen Jahre der genannten Periode ist ehr das Gegenteil der Modellannahme zu beobachten. Steigt die Arbeitslosigkeit ist auch eine positive Veränderung der Inflationsrate erkennbar. Es besteht somit nur ein schwacher Zusammenhang zwischen der Veränderung der Inflationsrate und der Arbeitslosigkeit, was nochmals durch einen Korrelationskoeffizienten von 0,0791 für die erste Periode und 0,0135 für die zweite Periode bestätigt wird.

Die natürliche Arbeitslosenquote

Die natürliche Arbeitslosenquote ist die, bei der die erwartete Inflation der tatsächlichen Inflation entspricht. Die Inflation steigt immer dann, wenn die tatsächliche Arbeitslosenquote unter der natürlichen Arbeitslosenquote liegt. Ist jedoch die natürliche Arbeitslosigkeit kleiner als die tatsächliche Arbeitslosigkeit, so wird sinkt die Inflation.[8]

Natürliche Arbeitslosenquote.jpeg

In der ersten Betrachtungsperiode ist die tatsächliche Arbeitslosenquote geringer als die natürliche Arbeitslosenquote. Demnach müsste sich eine Steigerung der Inflation feststellen lassen. Tatsächlich ist die Inflation in dieser Periode mit Ausnahme der Jahre 1992 und 1997 stetig gefallen. Da jedoch für diesen Zeitraum eine geringe Korrelation zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit festgestellt wurde, ist die natürliche Arbeitslosigkeit wenig aussagekräftig. Für den Zeitraum von 1999 - 2007 bewegt sich die tatsächliche Arbeitslosigkeit zwischen 3,0% und 5,3% während die natürliche Arbeitslosenquote deutlich stärker schwankt. Betrachtet man die einzelnen Jahre dieser Periode so trifft die Annahme des Modells ebenso zu, wie die Betrachtung der Mittelwerte. In der Gesamtbetrachtung liegt die natürliche Arbeitslosenquote über der tatsächlichen, so dass die Inflation steigt.

Disinflations-Opfer

Im folgenden Abschnitt soll analysiert werden, inwieweit sich eine disinflationäre Politik, das heißt eine Senkung der Inflationsrate bzw. eine Verringerung des Preisniveauanstiegs, auf die Arbeitslosigkeit Zyperns in der Vergangenheit ausgewirkt hat und welche Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren bestehen.


Verlauf der Inflationsrate

Abbildung 3.1 zeigt den Verlauf der Inflationsrate Zyperns von 1992 bis 1998. Hierbei handelt es sich um die 7-Jahresperiode, in welcher die Inflationsrate um die meisten Prozentpunkte reduziert wurde. Innerhalb des gesamten Zeitraums weist die Disinflation einen Wert von 4,17% auf. Dabei verteilen sich die ermittelten Werte wie folgt:
Abb. 3.1: Reduktion der Inflationsrate von 1992 bis 1998

Von 1992 bis 1993 sank die Inflationsrate von 6,51 auf 4,89%, was einen Rückgang der Inflationsrate von 1,62% ausmacht. In den folgenden Jahren wurde sie um weitere 0,23% im Jahr 1993, 2,05% im Jahr 1994 und 0,11% im Jahr 1995 gesenkt. Im Jahr 1996 wurde ein Anstieg der Inflationsrate von 0,81% festgestellt. Jedoch schon 1997 ging diese wieder um 0,97% zurück und auch 1998 sank sie um weitere 1,2 Prozentpunkte auf 2,34%.[2]


Überschussarbeitslosigkeit und normale Arbeitslosenquote

Der Begriff Überschussarbeitslosigkeit stellt die jährliche Differenz zwischen tatsächlicher Arbeitslosenquote  u_t und normaler Arbeitslosenquote  u_n dar. Dabei handelt es sich bei der normalen Arbeitslosenquote um diejenige, die notwendig ist, um die Inflationsrate konstant zu halten. Dies ist der Fall, wenn die erwartete Inflationsrate der tatsächlichen Inflationsrate entspricht.[9] Ermitteln lässt sich die normale Arbeitslosenquote durch Umstellung der erweiterten Phillips-Kurve nach  u_t :


Erweiterte Phillips-Kurve:
\pi_t-\pi_{t-1}=-\alpha(u_n - u_t)

Umstelung nach  u_t :
u_n=(\frac {\pi_t-\pi_{t-1}}{\alpha})+u_t
Abb 3.2: Normale Arbeitslosenquote
[10]


Abbildung 3.2. zeigt die graphische Ermittlung der normalen Arbeitslosenquote im Untersuchungsland Zypern. Betrachtet wird hier ein längerer Bemessungszeitraum, nämlich von 1982 bis 1996. Dabei wird hier die jeweilige Veränderung der Inflationsrate mit der tatsächlichen Arbeitslosigkeit ins Verhältnis gesetzt. Der Schnittpunkt mit der X-Achse ergibt die normale Arbeitslosenquote. Für Zypern wurde eine normale Arbeitslosenquote von 3,38 festgestellt.[2]

Um die Inflation tatsächlich zu senken, muss die Überschussarbeitslosigkeit einen positiven Wert erreichen. Das heißt sie muss über ihren natürlichen Niveau liegen.[9]

Abb. 3.3: Verlauf der Überschussarbeitslosigkeit von 1992 bis 1998

Abbildung 3.3. zeigt nun den Verlauf der Überschussarbeitslosigkeit Zyperns von 1992 bis 1998. Diese zeigt während der 7-Jahresperiode einen rasanten Anstieg auf. Während sie im Jahr 1992 noch einen Wert von -1,55 % aufwies, kletterte dieser 1993 auf -0,68 %. Dieser blieb im Jahr 1994 konstant, sank 1995 sogar noch mal auf -0,78 %, erreichte 1996 jedoch ein neues Hoch von - 0,28 %. Im Jahr 1997 wies die Überschussarbeitslosigkeit zum ersten Mal einen positiven Wert von 0,02 % auf, welcher im folgenden Jahr konstant blieb. Es wird somit erkenntlich, dass erst in der 6. und 7. Periode die Arbeitslosigkeit Zyperns über ihren natürlichen Niveau lag.[2]


Opferverhältnis

Das Opferverhältnis gibt die Anzahl der Prozentpunkte der Überschussarbeitslosigkeit an, die notwendig sind, um die Inflationsrate um 1 Prozent zu senken. Es wird ermittelt, in dem die Jahresprozentpunkte an Überschussarbeitslosigkeit mit der Reduktion der Inflationsrate in Verhältnis gesetzt wird.[11]

Abb. 3.4: Verlauf des Opferverhältnisses von 1992 bis 1998

Abbildung 3.4 zeigt den Verlaus des Opferverhältnis Zyperns von 1992 bis 1998. Im Jahr 1992 wies das Opferverhältnis einen Wert von 0,97 auf, das heißt es war eine Überschussarbeitslosigkeit von 0,97% nötig um die Inflationsrate um 1 % zu senken. Im Folgejahr wies dieses einen Wert von 2,99% und darauf folgend von 0,33% auf. 1995% war eine Arbeitslosenquote von 7 % nötig um die Arbeitslosenquote um 1 % zu senken. Dieser hohe Wert ist darauf zurückzuführen, dass zu diesem Zeitpunkt die Inflationsrate bereits einen sehr geringen Wert aufwies. In den darauf folgenden Jahren zeigte das Opferverhältnis einen negativen Wert auf. So wurde in den Jahren 1996, 1997 und 1998 ein Wert von -0,34, -0,2 und -0,1 festgestellt.[2]

Anhand der ermittelten Werte lässt sich feststellen, dass das Modell der erweiterten Phikllipskurve nicht vollständig auf die Wirtschaft Zyperns anzuwenden ist. Die Werte der Überschussarbeitslosigkeit und des Opferverhältnisses wiesen in ihrem Verlauf einige Ungereimtheiten auf. Im folgenden Teil wird deshalb dargestellt in wie weit die weiterentwickelte Ansätze auf Zypern anwendbar sind. Dabei soll auf das Lucas Kritik, der Ansatz nominaler Verträge und Glaubwürdigkeitsprobleme eingegangen werden.


Lucas Kritik

Die Lucas-Kritik geht davon aus, dass der Zusammenhang einer disinflationären Politik und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht mehr funktioniert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass eine veränderte Wirtschaftspolitik die Erwartungen der Wirtschaftssubjekte beeinflusst. In einer disinflationären Politik bedeutet dies, dass die Lohnsetzer hier von einer geringeren Inflationsrate ausgehen würden. Dadurch könnte die Inflationsrate ohne einen Anstieg der Arbeitslosigkeit gesenkt werden.[12] Bei Betrachtung von Abb. 3.3 wird erkenntlich, dass dieser Ansatz auf Zypern nicht zutrifft. Es wurde während des Bemessungszeitraums ein klarer Anstieg der Arbeitslosigkeit festgestellt. Dies ist darauf zurückführbar, dass die politische Maßnahme einer disinflationären Politik nicht oder nicht rechtzeitig angekündigt wurde.


Nominale Verträge

Diese Tatsache wird im Ansatz nominaler Verträge von Stanley Fischer (Massachusetts Institute of Technology) und John Taylor (Columbia University) berücksichtigt. Dabei untersucht der Ansatz nominaler Verträge, welchen Einfluss die Festsetzung von Löhnen (bspw. durch Tarifverträge) und Preisen auf eine disinflationären Politikund die damit verbundene Arbeitslosigkeit haben.[13]In Zypern werden die Löhne halbjährlich durch Lohnindexierung an die aktuelle Inflationsrate angepasst.[1] Somit orientieren sich die Löhne in der darauffolgenden Periode an der Inflationsrate, die zum Zeitpunkt der letzten Lohnanpassung vorlag. Deshalb sollten politische Maßnahmen der Disinflation frühzeitig angekündigt werden. Dadurch könnte eine geringere Inflationsrate bei bevorstehenden Lohnsetzungsverfahren berücksichtigt werden.[13] Bei erneuter Betrachtung der Abb. 3.3 lässt sich feststellen, dass die Arbeitslosigkeit im ersten Jahr der Disinflation zunächst anstieg, bevor sie die nachfolgenden Jahre konstant blieb.[2]Somit kann davon ausgegangen werden, dass die politische Maßnahme nicht rechtzeitig angekündigt wurde und die Unternehmen Zeit benötigten, um die geringere Inflationsrate in ihren Lohnsetzungsverfahren zu berücksichtigen.


Glaubwürdigkeit

Ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit ab den Jahr 1995[2]kann dadurch verursacht sein, dass die Inflationsrate in diesen Zeitraum konstant blieb. Dadurch könnte zusätzlich die Glaubwürdigkeit der politischen Maßnahme verloren gegangen sein mit den Resultat, dass wieder eine höhere Inflationsrate in ihren Lohnsetzungsverfahren berücksichtigt wurde.[13]


Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Inflationsbekämpfung in Zypern erfolgreich war. Die Durchführung jener wies aufgrund von Glaubwürdigkeitdefiziten und mangelnder Ankündigung der Maßnahme zwar einige Probleme auf, wodurch die Disinflation kurzfristig stagnierte. Jedoch erholte sich die Wirtschaft rasch davon. Unterstützt wurde die trotz allem positive Entwicklung der Inflation durch Liberalisierung des Handels, zunehmenden Wettbewerb an den inländischen Märkten und fehlenden Lohndruck.[14]Auch ein Anstieg der Arbeitslosenquote wurde verzeichnet. Dieser hielt sich jedoch mit einen Höchstsatz von 3,4% in Grenzen.


Lohnstückkosten und realer multilateraler Wechselkurs

Die Lohnstückkosten


Die Lohnstückkosten (Lohnkosten je Produkteinheit/unit labor costs = ULC) sind die Kombination aus Löhnhöhe und Arbeitsproduktivität. Die Lohnstückkosten sind eine wichtige Kennziffer und können als Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes in Bezug auf die Arbeitnehmer gesehen werden. Die Lohnstückkosten können sich anpassen (positiv oder negativ), wenn sich die Löhne und/oder die Arbeitsproduktivität ändern, welche die Wettbewerbsfähigkeit aller eingesetzten Produktionsfaktoren in einem Wirtschaftobjekt bzw. Land misst. Die Abb. 4.1. beschreibt die Lohnstückkosten von Zypern und seinen wichtigsten Handelspartnern im Zeitraum von 1995 – 2008. Diese sind Griechenland, Italien, Großbritannien und Deutschland. Die Lohnstückkosten in Zypern sind in den letzten Jahren gesunken und befinden sich Ende 2007 unter den Lohnstückkosten von Griechenland, Italien und Großbritannien. Etwas erstaunlich ist das Deutschland die geringsten Lohnstückkosten hat, was an dem hohen Automatisierungsgrad von ganzen Industriezweigen liegen könnte bzw. das die Arbeitsproduktivität sehr hoch ist.

Abb. 4.1: Die Lohnstückkosten von Zypern und seinen wichtigsten Handelspartnern von 1995 - 2008
Abb. 4.2: Der reale multilaterale Wechselkurs von Zypern und seinen wichtigsten Handelspartnern von 1995 - 2008
Abb. 4.3: Gegenüberstellung von Lohnstückkosten und realen multilateralen Wechselkurs von Zypern von 1995 - 2008
Abb. 4.4: Zusammenhang von realen multilateralen Wechselkurs und Lohnstückkosten Zyperns von 2001 - 2008


Beispiel:

Bei steigenden Löhnen und gleich bleibender Arbeitsproduktivität werden die Lohnstückkosten auch steigen, was zur Folge hat, dass die Wettbewerbsfähigkeit sinken wird. Bleiben die Löhne gleich aber die Arbeitsproduktivität sinkt, wird dies auch zur Folge haben, dass die Lohnstückkosten relativ steigen und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Landes sinkt. Dies verhält sich umgekehrt genauso. Bei gleichzeitig steigenden Löhnen und Arbeitsproduktivitäten, werden die Lohnstückkosten im Verhältnis gleich bleiben, unterstellt man jetzt, dass die Arbeitsproduktivität etwas stärker gestiegen ist, wird sich daraus eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit für dieses Land ergeben. Die Schlussfolgerung daraus wäre, dass es für ein Land nicht von Vorteil wäre ständig die Löhne zu senken, wenn die Gefahr besteht, dass durch eine Unterbezahlung auch die Arbeitsproduktivität in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, was wiederum der Wettbewerbsfähigkeit schaden würde. Im Gegensatz dazu kann es durchaus von Vorteil sein, hohe Löhne zu zahlen, wenn man dadurch eine steigende Arbeitsproduktivität erwarten kann und die Wettbewerbsfähigkeit steigt.


Berechnung


Lohnstueckkosten=\frac{Lohnsatz}{Arbeitsproduktivitaet}



Der reale multilaterale Wechselkurs


Der realer multilateraler Wechselkurs (real effective exchange rate = REER) ist der Wechselkurs, der unter Berücksichtigung der Preise für die Güter eines Landes (hier: Zypern) zu den Preisen für Güter der anderen Länder berechnet wird. Er ist somit ein Indikator für die Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Je höher der Wechselkurs desto teuer sind die inländischen Güter einer Volkswirtschaft. Das hat zur Folge, dass durch die höheren Preise die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen Ländern sinkt. Je niedriger der Wechselkurs desto billiger sind die inländischen Güter einer Volkswirtschaft im Vergleich zu anderen Ländern. Die Wettbewerbsfähigkeit steigt. Die Abb. 4.2. zeigt den realen multilateralen Wechselkurs von Zypern und seinen wichtigsten Handelspartnern im Zeitraum von 1995 – 2008. Anhand der Grafik ist zu sehen, dass sich Zypern im Mittelfeld befindet. Es hat gegenüber Griechenland und Italien einen Wettbewerbsvorteil. Ein Wettbewerbsnachteil besteht aber hinsichtlich Deutschland und Großbritannien.[15]


Zusammenhang zwischen Lohnstückkosten und realen multilateralen Wechselkurs


Beide Größen sowohl die Lohnstückkosten als auch der reale multilaterale Wechselkurs sind wichtige Indikatoren für Wettbewerbsfähigkeit eines Landes im Vergleich zu anderen Ländern. Durch eine Betrachtung der beiden Größen kann man in gewissen Maße darauf schließen ob ein Land ehr Wettbewerbsvor- oder nachteile gegenüber den anderen Ländern hat. Ausschlaggebend dafür ist wie in Abb. 4.3. zu sehen, wie sich die beiden Indikatoren zu einander verhalten. Sind beide Größen positiv und verlaufen nah beieinander, steigen die Preis für inländische Güter im Vergleich zu den anderen Ländern, ist dies ein Indiz für einen relativen Wettbewerbsnachteil. Fallen die Lohnstückkosten und der reale multilaterale Wechselkurs, sind die Preis der inländischen Güter geringer als die Preis der anderen Ländern, spricht dies für einen relativen Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen Ländern. Wie oben ausgeführt beeinflussen sich die Lohnstückkosten und der reale multilaterale Wechselkurs, sie korrelieren in gewissem Maße miteinander, dass heißt verändern sich die Lohnstückkosten wird sich auch der reale mulrilaterale Wechselkurs realtiv ändern und umgekehrt. In Abb. 4.4. ist der Zusammenhang vom realen multilateralen Wechselkurs und den Lohnstückkosten für Zypern in den Jahren 2001 – 2008 dargestellt. Ersichtlich ist ein leicht steigender Trend im Zeitraum von 2001 - 2008, wobei der Korrelationskoeffizient bei 0,82 lag. Dies bedeutet das die Größen sehr stark miteinander korrelieren. Das heißßt steigen die Lohnstückkosten um 100%, wird sich der reale multilaterale Wechselkurs auch um 82% steigen oder umgekehrt, steigt der reale multilaterale Wechselkurs um 100%, werden auch die Lohnstückkosten um 82% steigen.

Zur Erläuterung:

r = der Korrelationskoeffizient -1 < r < +1

Ist r = - 1 heißt das, es liegt eine negative Korrelation vor. Fällt der erste Wert um einen bestimmten Prozentsatz, steigt gleichzeitig der zweite Wert um denselben Prozentsatz. Ist r = + 1 liegt eine positive Korrelation vor. Steigt der erste Wert um einen bestimmten Prozentsatz, so steigt auch der zweite Wert um denselben Prozentsatz. Ist r = 0 schwanken die beiden Werte (Zahlenreihen) und liegt kein Zusammenhang zwischen beiden vor.


Prognose

Am Ende des Länderdossiers soll ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Wirtschaftslage der Republik Zypern aufgezeigt werden. Dabei wird ein Überblick über die zukünftige Entwicklung der Inflation, der Arbeitslosigkeit und des Wirtschaftswachstums gegeben.


Wirtschaftswachstum

Aufgrund des Rückgangs des Wirtschaftswachstums in den Vorjahren ist zu erwarten, dass das BIP im Jahr 2008 um 3,4% auf 16,665 Mrd. € ansteigen wird. Für das Jahr 2009 wird ein Anstieg der Wachstumsrate um 3,5% auf 17,744 Milliarden Euro prognostiziert.[2] In der weiteren Zukunft soll die Wettbewerbsfähigkeit Zyperns im EU-Raum erhöht werden, speziell im Dienstleistungssektor. Dies soll durch Intensivierung wirtschaftlicher Beziehungen und fortschreitender Liberalisierung der Märkte realisiert werden.[1]


Arbeitslosigkeit

Auf dem Arbeitsmarkt werden für die nächsten Perioden keine Änderungen erwartet. Es wird prognostiziert, dass die Arbeitslosenquote im Jahr 2008 mit 3,9% konstant bleibt. Derselbe Wert wird für das Jahr 2009 erwartet. Dabei soll der Bevölkerungszuwachs jedoch zurückgehen.[2]

Bis 2013 verwendet Zypern die Fördermittel des Europäischen Sozialfonds zum Aufbau eines größeren und gerechteren Arbeitsmarktes. Hierbei sollen junge Menschen bei der Berufsausbildung und Qualifizierung unterstützt und die Qualität öffentlicher Dienstleistungen erhöht werden. Jenes soll unter anderen durch Reformierung der Lehrausbildungen sowie Erweiterung und Modernisierung der Hochschulbildung geschehen. Auch Frauen sollen zunehmende Unterstützung speziell bei Weiterbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen erhalten. Dies soll den überdurchschnittlichen Lohngefällen zwischen Männern und Frauen sowie der hohen Langzeitarbeitslosigkeit der Frauen in Zypern entgegenwirken.[14]


Inflationsrate

Die Inflationsrate wird für das Jahr 2008 auf 4% geschätzt. Dies bedeutet ein Anstieg von 1,9% gegenüber dem Vorjahr.[2] Grund dafür ist der Anstieg der Preise für Erdöl, Energie und Nahrungsmittel.[1] Die Einführung des Euros als Währungsmittel und damit verbundene versteckte Preiserhöhung werden die Erhöhung der Inflationsrate nur bedingt beschleunigen. Versteckte Preiserhöhungen werden in Zypern meist nur bei kleinen Händlern auf lokaler Ebene angewandt. Viele zyprische Unternehmer hatten sich zuvor einer Initiative zu Gunsten einer fairen Währungsumstellung angeschlossen.[16] Da die Behörden die Preisumstellung überwachen (z. B. durch die Pflicht der doppelten Preisauszeichnung), wird die rein durch die Währungsumstellung bedingte Inflation auf 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte geschätzt und bewegt sich damit in ähnlicher Größenordnung wie bei anderen Umstellungen.[17] Für das Jahr 2009 wird jedoch wieder eine geringere Inflationsrate von 2,9% erwartet.[2]


Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Vgl. http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Zypern.html, Abruf: 10.05.2008
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 Vgl. http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2008/01/weodata/index.aspx , Abruf: 01.05.2008
  3. Vgl. http://europa.eu/scadplus/leg/de/lvb/l25093.htm , Abruf: 20.05.08
  4. Vgl. Mankiw, Nicolas Gregory (2001), Volkswirtschaftslehre, 2. Auflage, Stuttgart, Schäffer-Poeschel Verlag, S. 804
  5. Vgl. Blanchard, Olivier; Illing, Gerhard (2006), Makroökonomie, 4. Auflage, München: Pearson Studium, S. 238
  6. Vgl. Blum, Ulrich (2004), Volkswirtschaftslehre, 4. Auflage, München, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, S. 533
  7. Vgl. Bofinger, Peter (2003), Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, München, Pearson Studium, S. 401
  8. Vgl. Blanchard, Olivier; Illing, Gerhard (2006), Makroökonomie, 4. Auflage, München: Pearson Studium, S. 246 f.
  9. 9,0 9,1 Vgl. Blanchard, Olivier; Illing, Gerhard (2006), Makroökonomie, 4. Auflage, München: Pearson Studium, S. 274
  10. Vgl. http://www.whu.edu/cms/fileadmin/redaktion/LS-VWL-Mikro/Sonstiges/Kapitel_8_9a.ppt , Abruf: 02.05.2008
  11. Vgl. Blanchard, Olivier; Illing, Gerhard (2006), Makroökonomie, 4. Auflage, München: Pearson Studium, S. 274 f
  12. Vgl. Blanchard, Olivier; Illing, Gerhard (2006), Makroökonomie, 4. Auflage, München: Pearson Studium, S. 279 f
  13. 13,0 13,1 13,2 Vgl. Blanchard, Olivier; Illing, Gerhard (2006), Makroökonomie, 4. Auflage, München: Pearson Studium, S. 280
  14. 14,0 14,1 Vgl. http://europa.eu/scadplus/leg/de/lvb/e01111.htm , Abruf: 01.05.2008
  15. Blanchard, Olivier ; Illing, Gerhard: Makroökonomie. 2006, S. 520 ff.
  16. Vgl. http://www.mfa.gov.cy/mfa/Embassies/BerlinEmbassy.nsf/All/7E60C6899F056AB3C12573F700476104/$file/Zypern%20Nachrichten%20Februar%202008%20%20.pdf , Abruf: 01.06.2008
  17. Vgl. http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/602&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en , Abruf: 01.06.2008

Literaturverzeichnis

Blanchard, O.; Illing, G.: Makroökonomie, 4. Auflage, Pearson Studium, München, 2006, S. 274 ff. ISBN 3-8273-7209-7

Blum, U.: Volkswirtschaftslehre, 4. Auflage, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München, 2004, S. 533 ff. ISBN 3-486-27367-1

Bofinger,P.: Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, Pearson Studium, München, 2003, S. 401 ff. ISBN 3-8273-7076-0

Mankiw, N. G.: Volkswirtschaftslehre, 2. Auflage, Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart, S. 804 ff. ISBN 3-7910-1853-1

Weblinks

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Zypern.html , Abruf: 10.05.2008

http://europa.eu/scadplus/leg/de/lvb/l25093.htm , Abruf: 20.05.08

http://europa.eu/scadplus/leg/de/lvb/e01111.htm , Abruf: 01.05.2008

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/602&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en , Abruf: 01.06.2008

http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2008/01/weodata/index.aspx , Abruf: 01.05.2008

http://www.mfa.gov.cy/mfa/Embassies/BerlinEmbassy.nsf/All/7E60C6899F056AB3C12573F700476104/$file/Zypern%20Nachrichten%20Februar%202008%20%20.pdf , Abruf: 01.06.2008

http://www.whu.edu/cms/fileadmin/redaktion/LS-VWL-Mikro/Sonstiges/Kapitel_8_9a.ppt , Abruf: 02.05.2008 |

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