Produktionsfaktor

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Produktionsfaktoren, engl. input, sind Güter und/oder Dienstleitungen, die von Unternehmen planvoll eingesetzt und kombiniert werden, um Leistung in Form von Güter- oder Dienstleistungsausstoß, engl. output, hervorzubringen.


Einteilung der Produktionsfaktoren

Die Einteilung und Abgrenzung der einzelnen Produktionsfaktoren ist in der Literatur nicht einheitlich.


1. Einteilung nach Karl Marx


Die Unterteilung der Produktionsfaktoren in Arbeit, Boden und Kapital geht zurück auf Karl Marx (*1818 in Trier, +1883 in London), Philosoph und Gesellschaftskritiker zur Zeit der industriellen Revolution.

In der modernen Theorie wird gern noch technologisches Wissen zu den "klassischen" Produktionsfaktoren ergänzt.


2. Einteilung in vier Elementarfaktoren


[nach: Luger, Adof E., "Allgemeine Betriebswirtschaftslehre", Hanserverlag, München, 2004]

Die elementaren Produktionsfaktoren sind menschliche Arbeit, Dienstleistungen, Betriebsmittel und Werkstoffe. Arbeit wird bei dieser Einteilung nochmal in dispositive (betriebsleitende) und ausführende Arbeit untergliedert.


Kombination der Produktionsfaktoren

Produktionsfaktoren werden grundsätzlich in jedem Unternehmen eingesetzt und sind untereinander abhängig. Ihre optimale Kombination hängt je nach Unternehmensart und Produktionsziel von verschiedenen Einflüssen ab. Sie werden in Hinblick auf Kosten, Leistung, Sicherheit und Zweckmäßigkeit gegeneinander abgewogen, ausgetauscht und eingesetzt. Die Produktionsfunktion gibt einen graphisch guten Überblick.


Die Produktionsfunktion

Die Produktionsfunktions gibt die technologisch produzierbare Outputmenge an, bei der das Unternehmen effizient arbeitet.


Dabei gelten folgende Annahmen:

1. es gibt einen bestimmtes technologisches Niveau 2. die maximale Ausstoßmenge wird angestrebt 3. das Unternehmen arbeitet effizient (wirtschaftlich)

Meist beschränkt man sich auf zwei Produktionsfaktoren, die in Abhängigkeit voneinander betrachtet werden. Einer der Produktionsfaktoren wird meist als Konstante betrachtet.

Bsp.: Qoutput = F(K,L)

Q - Outputmenge K - Kapital L - Arbeit