Geldpolitik

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Unter Geldpolitik versteht man wirtschaftlische Maßnahmen, die die EZB ergreift, um wirtschaftliche Ziele zu verwirklichen.

In diesem Zusammenhang ist das Hauptziel die Stabilität des Preisniveaus. Auf dem Weg zur Erreichung der Stabilität der Preise können Zwischenziele beispielsweise die Beeinflussung der Zinsen, der Geldmenge oder der Geldbasis sein.

Arten der Geldpolitik

Instrumente der Geldpolitik

  • Offenmarktpolitik (alle Instrumente der EZB könnten auch am freien/offenen Markt gehandelt werden, d.h. Instrumente sind Signale- z.B. definierte Käufe/Verkäufe von Wertpapieren)
    • Ankauf (Verkauf) von Wertpapieren wirkt expansiv (kontraktiv) auf die Geldmenge M3.
    • Senkung (Erhöhung) des Hauptrefinanzierungssatzes (Refi-Satz) wirkt expansiv (kontraktiv) auf die Geldmenge M3.
  • ständige Fazilitäten = Girokonto für Banken bei der EZB
    • Senkung (Erhöhung) des Spitzenrefinanzierungsatzes wirkt expansiv (kontraktiv) auf die Geldmenge M3.
  • Mindestreservepolitik (versucht Geldmenge zu beeinflussen)
    • Senkung (Erhöhung) des Mindestreservesatzes wirkt expansiv (kontraktiv) auf die Geldmenge M3.
  • Devisenmarktinterventionen

Monetäre Impulse der Zentralbank

Diese Impulse können von den Wirtschaftssubjekten beeinflusst werden. In der Abbildung (rechts) werden möglich Folgen der Geldpolitik der Zentralbank deutlich.

Quelle: In Anlehnung an Schaal, Gerhard: Geldtheorie und Geldpolitik, S.45

Literatur

  • SCHAAL, Peter: Geldtheorie und Geldpolitik, 3 Aufl., Oldenbourg Verlag, München, S. 45.